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Verkauf meines Nikon Equipments

Ja du liest richtig. Ich verkaufe mein Nikon Equipment. Nachdem es die vergangenen Monate überwiegend im Schrank stand und kaum genutzt wurde, habe ich mich nach dem Kauf der Fuji X-T1 dafür entschieden mein gesamtes Nikon Equipment zu verkaufen. Es ist einfach zu groß, zu viel und zu schwer. Ich möchte mich verkleinern und denke, dass ich mit der Fuji auf dem richtigen Weg bin.

Wenn du also auf der Suche nach dem ein oder anderen Nikon Objektiv oder Zubehör bist, dann schau doch mal in die Auflistung unten.

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Objektive, die ich für meine Nikon D700 bevorzuge

Immer wieder wird mir per E-Mail die Frage gestellt, welches meine bevorzugten Objektive an der Nikon D700 sind. Da ich davon ausgehe, dass sicherlich noch mehr diese Frage haben und ich nicht immer die selben Fragen beantworten möchte, habe ich in diesem Artikel meine bevorzugten Objektive an der Nikon D700 zusammengefasst.

Auf meiner Übersichtsseite zur Nikon D700 findet ihr die komplette Ausrüstung, welche ich mit meiner Nikon D700 nutze bzw. ich genutzt habe. In den folgenden Absätzen werde ich euch daraus einen Ausschnitt zeigen und näher darauf eingehen, warum ich das ein oder andere Objektiv bevorzuge. Als ich noch mit meiner Nikon D90 fotografierte, habe ich einen ähnlichen Artikel geschrieben und es hat sich in der Zwischenzeit einiges geändert.

Mein bevorzugtes Objektiv für Landschaften: Nikon 16-35 mm f/4.0 G ED

In letzter Zeit fotografiere ich sehr viel Landschaftsfotos und seit der Reise nach Wales habe ich das Nikon 16-35 mm* noch mehr lieben gelernt. Es passt perfekt zum Vollformat der Nikon D700 und es kommt eigentlich bei nahezu jeder Landschaftsaufnahme zum Einsatz. Ich bin schon seit ich mit fotografieren begonnen habe von diesem weiten Blickwinkel begeistert und diese Begeisterung ist immernoch vorhanden.

Nikon bietet neben dem 16-35 mm noch ein 14-24 mm an, welches mir noch mehr an Weitwinkel geben würde. Leider hat das Nikon 14-24 mm aber kein Filtergewinde und somit kann ich meine ganzen Filter für die Landschaftfotografie überhaupt nicht verwenden.

Das Nikon 16-35 mm ist ziemlich groß und schwer, aber es sind ja auch sehr viele Linsen darin verbaut. Wer sich jedoch mit dem Gedanken beschäftigt, sich eine Vollformat DSLR zuzulegen, der sollte sich auch bewusst sein, dass die Objektive und die Kamera sowieso etwas schwerer sind.

Für mich ist das Nikon 16-35 mm ein absolut ausreichendes Objektiv. Die Schärfe ist der Hammer und der Preis dafür hält sich noch in Grenzen (zumindest im Vergleich zum 14-24 mm).

Doch es gibt nicht nur Vorteile an dem Objektiv. Oftmals entsteht bei den Aufnahmen ein starker Tonneneffekt, was zunächst etwas stört. Dieser Effekt lässt sich aber im Nachhinein sehr leicht korrigieren, so dass ich das als vernachlässigbaren Nachteil abtue.

Mein Lieblingsobjektiv für unterwegs: Nikon 35 mm f/1.8

Bereits an der Nikon D90 war das Nikon 35 mm* eines meiner Lieblingsobjektive. Das Objektiv ist eigentlich kein Objektiv für eine Vollformatkamera wie die Nikon D700, zumindest laut der Produktbezeichnung und -beschreibung von Nikon. Ich finde jedoch, dass es an der D700 ebenso hervorragende Arbeit leistet.

Die Schärfe dieses Objektivs ist erstklassig und es ist verdammt leicht. Es macht den Body der D700 nur unwesentlich schwerer und ist für mich somit die ideale Linse, wenn es mal wieder auf einen längeren Spaziergang ohne Ziel gehen soll.

Durch die Brennweite von 35 mm ist man auch sehr flexibel, da sie leicht weitwinklig ist. Dadurch bekommt man auch in Städten noch so einiges mehr drauf, wie mit manch einer anderen Festbrennweite von mir. Und dennoch kann ich auch sehr gut Portraits mit dem Objektiv machen, da die Gesichter noch nicht stark verzerrt werden.

Gerade für Körperportraits finde ich die Linse an der Nikon D700 klasse. Durch dass, dass es eigentlich für DX-Kameras gedacht ist, ergibt sich am Vollformat schon von sich aus ein Vignetteneffekt, den ich in der Regel sonst immer in meine Bilder einbaue. Durch den Einsatz des 35 mm habe ich mir diesen Schritt in der Nachbearbeitung bei Portraits schon einmal gespart.

Mein Immerdabei-Objektiv an der Nikon D700: Nikon 50 mm f/1.8 AF-D

Für mich ein absoluter Preis-Leistungs-Hammer. Das Objektiv ist verdammt günstig und besticht durch eine hervorragende Abbildungsleistung. Es ist ebenso wie das 35 mm sehr leicht und klein und findet somit immer einen Platz in meiner Fototasche. Es kann hin und wieder schon vorkommen, dass mir die 35 mm der beiden oben genannten Objektive nicht ausreichen und dann kommt meistens das Nikon 50 mm zum Einsatz.

Für mich war das Nikon 50 mm meine erste Festbrennweite an einer DSLR und ich wurde süchtig nach diesen. Doch als ich dann irgendwann das 35 mm an meiner Nikon D90 gekauft hatte, habe ich das Nikon 50 mm kaum noch genutzt und erstmal verkauft. Nach dem Umstieg auf die Nikon D700 habe ich mir das 50 mm aber wieder zugelegt, da es am Vollformat die Normalbrennweite darstellt. Soll heißen, dass man durch dieses Objektiv den gleichen Blickwinkel hat, wie mit dem bloßen Auge.

Es gibt noch mehrere Alternativen im Bereich der 50 mm, für mich ist das Nikon 50 mm f/1.8* aber völlig ausreichend. Ich brauche nicht mehr Lichtstärke und mit der Abbildungsleistung bin ich ebenso mehr als zufrieden. Für etwas mehr als 100 € habe ich eines meiner Lieblingsobjektive erhalten.

Jetzt seid ihr gefragt:

Jetzt habe ich euch meine bevorzugten Objektive an der Nikon D700 vorgestellt. Nun möchte ich von euch wissen, welches euer absolutes Lieblingsobjektiv an euerer Kamera ist. Dazu möchte ich wissen, welche Kamera ihr im Einsatz habt und weshalb gerade dieses Objektiv für euch so besonders ist. Und jetzt haut in die Tasten!

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Erfahrungsbericht: Nikon 16-35 mm f/4.0 Weitwinkelobjektiv

Es ist jetzt knapp ein halbes Jahr vergangen seit dem ich mit der D700 auf die Vollformatschiene von Nikon aufgesprungen bin. Seit dem hat sich auch mein Objektivparkt etwas verändert bzw. auch verändern müssen. Gerade die Objektive welche für DX-Kameras gebaut wurden mussten einem Pendant aus dem FX-Bereich weichen. Glücklicherweise waren das nicht viele, da ich schonmal in weiser Voraussicht meinen Objektivpark auf Vollformat ausgelegt habe.

Ein Weitwinkel musste wieder her

Eines meiner liebsten Gebiete in der Fotografie sind Landschaftsaufnahmen. Ich bin einfach fasziniert von Landschaften und finde Aufnahmen von diesen einfach nur atemberaubend. Und gerade in dem Bereich Landschaftsfotografie möchte ich ein Weitwinkelobjektiv nicht mehr missen. An meiner Nikon D90 hatte ich damals ein Sigma 10-20 mm im Einsatz, welches mich auch voll und ganz zufrieden gestellt hat. Der Blickwinkel ist einfach herausragend bei Weitinkelobjektiven und die Perspektive verändert sich dadurch doch dramatisch. Leider war das Sigma aber an der D700 nicht einsatzfähig bzw. hat ständig stark vignettiert, weshalb ich es letztendlich verkauft habe.

Bei Sigma kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen, wieviel mehr Bild auf das Foto kommt durch den Einsatz eines Weitwinkelobjektivs. Und ehrlich gesagt, wirkt das ganze real nochmals deutlich mehr. Und da ich diesen Effekt einfach liebe, habe ich  mich im Nikon Lager mal umgeschaut was es hier für Alternativen gibt. Zur Auswahl standen das Nikon 14-24 mm und das Nikon 16-35 mm. Dritthersteller habe ich überhaupt nicht ins Auge gefasst, da mich die Qualität der Nikkore bisher einfach überzeugt hat.

Die Entscheidung für das Nikon 16-35 mm

Nach langer Überlegung fiel meine Entscheidung auf das Nikon 16-35 mm f/4.0. Dafür gab es ein paar einfache Gründe:

  • Der Preis des Nikon 16-35 mm war um ca. 700 € günstiger als das Nikon 14-24 mm
  • Für meine Einsatzzwecke brauche ich keine Offenblende von 2.8 (zumindest habe ich das bisher nicht vermisst)
  • Es gibt ein Filtergewinde, was ich gerade mit Grauffiltern gerne einsetzen wollte
  • Es ist leichter in der Fototasche, was bei dem restlichen Equipment auf längeren Touren doch etwas ausmacht
  • Bei meinem Sigma 10-20 mm hatte ich umgerechnet auch eine Brennweite von 15 mm, was vollkommen ausreichend war und ich eher mit 18 mm aufwärts fotografiert habe.

Alle oben genannten Gründe sind rein subjektiv und das Nikon 14-24 mm hat ebenfalls hervorragende Erfahrungsberichte und Bewertungen bekommen. Für mich als Hobby war aber auch der Preis und der Einsatzzweck entscheidend. Ich werde das Weitwinkelobjektiv zwar sehr häufig einsetzen, aber muss auch schauen, wie ich mit meinem Hobby den Haushalt nicht ganz so belaste. Schließlich will ich ja auch noch ein paar weitere Sachen für das Hobby kaufen 🙂

Ein weiteres entscheidendes Kriterium war das Filtergewinde. Ich verwende sehr gerne Graufilter und möchte in Zukunft auch noch Grauverlaufsfilter und weitere einsetzen. Hierzu habe ich mir das Lee Filtersystem ausgesucht, welches hoffentlich bald kommen wird. Und gerade hier möchte ich dann auch den „Big Stopper“ einsetzen, welcher 10 Blendenstufen abdunkelt. Bei dem 14-24 mm hätte das meines Wissens nicht funktioniert.

Das Nikon 16-35 mm im Einsatz

Ihr habt es in ein paar Beiträgen vielleicht schon bemerkt, es wurden schon mehrere Bilder die mit dem Nikon 16-35 mm geschossen wurden hier veröffentlicht. Der Erfahrungsbericht kommt einfach etwas später, da ich mich einfach von der Linse noch weiter überzeugen wollte. Nachdem ich dann vergangene Woche in Triberg war, habe ich den Entschluss gefasst mich endlich an den Erfahrungsbericht zu machen.

Gekauft habe ich mir das Objektiv bereits im August letzten Jahres und seit dem hat es mich auf nahezu jeder Fototour begleitet und kam eigentlich immer mal wieder für ein Bild zum Einsatz. Gerade bei den Streifzügen durch das Land habe ich es viel benutzt und konnte mir so einen guten Eindruck verschaffen.

Der Zoombereich und Bildstabilisator

Für mich ist der Zoombereich ideal. Gerade den Bereich oberhalb von 24 mm möchte ich nicht missen, da ich so doch auch noch etwas näher an ein Objekt zoomen kann und ich die Perspektive von meiner 35 mm Festbrennweite ebenfalls gewohnt bin. So muss ich das Objektiv nicht wechseln, sondern kann es auch für einen breiteren Bereich einsetzen. Die zwei Millimeter im unteren Bereich fehlen mir eigentlich überhaupt nicht, da ich sehr selten bei 16 mm fotografiere. Nur in besonderen Konstellationen und wenn es das Motiv zulässt kommen die 16 mm zum Einsatz.

Das Objektiv hat einen Bildstabilisator verbaut, wobei ich diesen nicht wirklich benötigen würde. Zum einen können die Belichtungszeiten bei diesen Brennweiten auch so ganz gut aus der Hand gehalten werden und zum anderen habe ich meistens ein Stativ im Einsatz um die längeren Belichtungen mit den Graufiltern überhaupt scharf zu bekommen. Für mich war das kein Killerkriterium, aber wer es unbedingt benötigt, der kann sich sicherlich auf einen guten Bildstabilisator freuen. Bei meinen anderen Nikkoren wurde ich hier nie enttäuscht.

Bildqualität und Schärfe

In der Regel bin ich ja ein riesen Fan von Offenblende und Schärfe bei Offenblende. In der Landschaftsfotografie spielt das für mich aber eher weniger eine Rolle. Hier kommt es mir generell auf die Schärfe über das gesamte Bild an und ich blende in der Regel bei den meisten Landschaftsbildern ab. Deshalb kann ich die Schärfe bei Offenblende auch nicht voll und ganz beurteilen. Auf meinen Bildern hat das Objektiv immer eine sehr gute Schärfe abgeliefert. Es gibt zwar diverse Diskussionen, dass gerade beim Abblenden Unschärfen in der Bildmitte zu sehen sind, bisher konnte ich aber keine feststellen und bei 100 % betrachte ich meine Landschaftsbilder in der Regel auch nicht 😉

Den Kontrast und die Farben des Nikon 16-35 mm finde ich super, sofern man das überhaupt so einfach beurteilen kann. Die Fotos sind sehr klar und gerade bei blauem Himmel und kräftigen Farben ist mir die Bildqualität sehr positiv aufgefallen. Bei meinem Sigma war das oft nicht der Fall, weshalb ich hier mehr nachbearbeiten musste.

Der einzige Nachteil den ich hier entdecken konnte ist der starke Tonneneffekt bei Brennweiten unter 24 mm. Aber diesen Effekt hat man auch bei anderen Weitwinkelobjektiven, vielleicht nicht ganz so ausgeprägt aber dennoch vorhanden. Das schöne daran ist, dass dieser Effekt im Nachhinein sehr schnell beseitigt werden kann.

Ein paar Testbilder

Achtung! Die Bilder wurden wie alle Bilder auf meinem Blog bearbeitet. Solltet ihr ein unbearbeitetes Bild haben wollen, so schickt mir eine Mail. Es sind auch HDR-Bilder dabei. Ihr werdet auch keine Testcharts unter den Bildern finden, da ich diese nicht sehr aussagekräftig finde. Meiner Meinung nach kommt es bei Objektivtests auf das Endergebnis, sprich das reale Bild an!

Mein Fazit zum Nikon 16-35 mm

Die ersten drei Monate mit dem Nikon 16-35 mm f/4.0 haben mich voll überzeugt. Ich bereue meine Entscheidung gegen das 14-24 mm nicht, auch wenn dieses teilweise besser in diversen Tests abgeschnitten hat. Und wenn mein Lee Big Stopper demnächst kommt, bereue ich meine Entscheidung sicherlich ein zweites Mal nicht 🙂

Das geringere Gewicht und der geringere Preis sind für mich ebenfalls Kriterien, die bei der Entscheidung geholfen haben. Es ist alles nur ein Hobby und man muss nicht immer das größte haben. Für mich ist hier das Preis-/Leistungsverhältnis entscheidend und die Leistung des 16-35 mm hat mich auf jeden Fall überzeugt. Die kleineren Macken wie den Tonneneffekt kann man getrost ignorieren und diese Macken sind im Nachhinein sehr schnell beseitigt.

Für meine Zwecke ist das Nikon 16-35 mm das passende und optimale Objektiv. Falls mir aber jemand ein Geschenk machen möchte, nehme ich natürlich auch das 14-24 mm um damit einen Vergleich zu ziehen 😉

 

Triberger Wasserfälle im Winter

Der Winter hat uns in den letzten Tagen doch noch erreicht und zwar mit ziemlich eisigen Temperaturen. Ich glaube ich bin einer der wenigen, die sich darüber freuen. Für mich waren diese Temperaturen der Ansporn endlich mal wieder meine Kamera in die Hand zu nehmen und ein paar Fotos zu schießen.

Im verganenen Jahr war ich ein paar Mal auf dem Weg nach Triberg zu den Wasserfällen. Ich bin immer wieder fasziniert von diesen Wasserfällen und es war sicherlich nicht das letzte Mal das ich dort war. Das nächste Mal wird sicherlich sein, wenn die Schneeschmelze eingesetzt hat und die Wasserfälle richtig viel Wasser haben. Auch eines der Bilder aus dem Sommer hat den Weg in meinen Kalender für 2012 gefunden und ich glaube, dass ein Bild der Triberger Wasserfälle auch den Kalender für 2013 schmücken wird.

Durch die niedrigen Temperaturen sind die Wasserfälle sehr stark zugefroren und vereist. Ein atemberaubender Anblick den ich euch mit den folgenden Bildern ein wenig vermitteln möchte. Wer Zeit und Lust hat sollte unbedingt mal nach Triberg fahren und sich auch die Wasserfälle im Winter anschauen.

Das einzige was ich sehr schade fand war, dass nicht alle Wege zu den jeweiligen Stufen der Triberger Wasserfälle begehbar waren. Lediglich der Hauptfall war ohne Absperrung zugänglich, aber Sicherheit geht nunmal vor und auf den Wegen war eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht.

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Nikon D700 | Nikon 70-300 mm @ 200 mm | f/16 | 5 Belichtungen (1/4 s  – 4 s) | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 70-300 mm @ 90 mm | f/11 | 5 Belichtungen (1/20 s  – 0,8 s) | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 16-35 mm @ 22 mm| f/11 | 5 Belichtungen (1/6 s – 2,5 s) | ISO 200

Wer oder was sind diese Danbos?

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gibt es in letzter Zeit ziemlich viele Bilder dieser kleinen Figur namens Danbo hier im Blog. Seitdem ich meinen Danbo habe, macht es einfach soviel Spaß diese kleine Figur zu fotografieren. Da ich bisher noch nicht allzuviele Informationen über diese Danbos geschrieben habe, sondern meist nur Bilder zeige, möchte ich euch in den folgenden Zeilen ein paar Worte zur Herkunft von Danbo sagen. Sonst weigert sich Danbo demnächst noch und will keine Bilder mehr von sich machen lassen, wie an diesem Tag.

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/2.8 | 1/20 s | ISO 800

Die kleine Figur Danbo spielt im Manga „Yotsuba&!“ mit und wurde von dem japanischen Mangazeichner Kiyohiko Azuma entworfen. Yotsuba ist ein kleines Mädchen, welches fantastische Abenteuer erlebt. Ihre Freundin hingegen verkleidet sich gerne mal mit dem Köstum aus Amazon-Kartons. Wie ihr seht steckt hinter der kleinen Amazonfigur also eigentlich ein Mensch bzw. eine Comic-Figur. Falls sich jemand die Szenen genauer anschauen möchte, der kann das gerne hier tun.

Nachdem das Comic erschienen ist, brachte der japanische Anime-Figuren Hersteller Kaiyodo die Figuren aus „Yotsuba&!“ auf den japanischen Sammlerfiguren-Markt, welche immer sehr stark umkämpft ist. Der kleine Danbo hatte jedoch Glück und war ein voller Markterfolg, nicht zuletzt deshalb, weil viele Blogger und Fotografen diese Figur so gehyped haben.

Man kann Danbo in zwei Größen bestellen (13 cm und 7,5 cm). Alle Gelenke der kleinen Amazonfigur sind aus Plastikkugellagern und beweglich. In den Augen sind zwei LEDs verbaut, die über einen kleinen Schalter zum Leuchten gebracht werden können. Das ist ein toller Effekt im Dunkeln! Alle Arme und Beine sind auch abnehmbar, bei dem großen Danbo kann sogar der Kopf abgenommen werden und es kommt der Kopf der Freundin von Yotsuba zum Vorschein.

Seitdem ich meinen Danbo habe, kann ich den Hype unter Hobbyfotografen sehr gut nachvollziehen. Es macht einfach süchtig die kleine Figur zu fotografien. Und der Vorteil ist natürlich auch, dass er still hält und selbst nach der hundersten Einstellung immernoch keinen Mucks von sich gibt. Ich bin jedoch noch am Anfang meiner Danbo Abenteuer, aber mit jedem Bild lernt man etwas neues hinzu 🙂

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Nikon D700 | Nikon 50 mm | f/2.8 | 1/500 s | ISO 200

Und wie ihr sehen könnt ist Danbo nun auch wieder ganz glücklich und ich denke für die kommenden Fotos wird er sich nicht seiner Aufgabe als Model verweigern!