linkTime – Januar 2012 – #4

Flickr Favoriten der Woche:

Breakfast sheung wan I am canadian Memories TERRA INCOGNITA Imperial War Museum North & Media City Bridge
Hamoa Beach Shorebreak 1 Oheo Gulch Sunset 1 Milky Way stars over Bryce Canyon Buick Detail. Wait, one minute Sa Dragonera

Linkschleuder:

  •  Vor ein paar Wochen hat Martin zu seiner alljährlichen Blogparade “Euer bestes Foto” aufgerufen. Nun hat er sich die Mühe gemacht, alle Bilder der Teilnehmer in einer Galerie zusammenzufassen. Viel Spaß beim anschauen, sind wirklich klasse Bilder dabei.
  • Radomir Jakubowski hat bei Kwerfeldein ein paar Gedanken zum Gegenlicht in der Naturfotografie niedergeschrieben und ein paar wirklich sehr schöne Aufnahmen hinzugefügt! Da bekommt man schon wieder Lust mit der Kamera sofort loszuziehen, aber bei dem Regenwetter kommen halt nicht so schöne Gegenlichtbilder zu stande…
  • Jeriko hat ein paar schöne Worte geschrieben, weshalb Flickr auch 2012 noch für ihn funktioniert. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich so langsam auch wieder mehr und mehr auf Flickr unterwegs bin. Es gab eine lange Zeit, da war ich sehr abstinent und ich habe lieber mit anderen Diensten experimentiert. Nun bin ich aber wieder bei Flickr unterwegs, was ihr vllt. auch schon an den Flickr Favoriten in den linkTime Beiträgen gemerkt habt.
  • Paddy hat sich einen Elinchrom Ranger Quadra RX gekauft und schreibt seine ersten Erfahrungen dazu. Ich habe auch schon des öfteren mit so einem Teil geliebäugelt, allerdings hat mich bisher immer der Preis abgeschreckt, da er bei mir sicherlich nicht so oft zum Einsatz kommt, dass er sich lohnt.
  • Beim fotografr gibt es einen interessanten Artikel zum Thema Bildkritik. Zum einen wird darauf eingegangen, wie man selbstkritisch mit seinen Bilder umgeht und wie man konstruktive Kritik annimmt und auch gibt.
  • Wer das Jahr 2011 noch einmal in Bildern Revue passieren lassen möchte, der kann sich mal das tolle Onlinemagazin Year in Focus 2011 anschauen. Es gibt ein paar wirklich erstklassige Bilder zu sehen.

Rezension: Profibuch Photoshop von Calle Hackenberg

profibuch-photoshopAls ich 2009 mit der Fotografie begonnen habe, war Photoshop für mich so etwas wie das ultimative Bildbearbeitungstool. Es war sozusagen die eierlegende Wollmilchsau. Mit Photoshop war alles machbar. Wenn ich jedoch die letzten Jahre reflektiere, so habe ich für meine Bildbearbeitung gerademal einen Bruchteil von den Funktionen benutzt. Das wird mir immer wieder klar, wenn ich eines der unzähligen Bücher zum Thema Photoshop lese oder mir Videos dazu anschaue.

Und auch bei meinem aktuellen Buch Profibuch Photoshop von Calle Hackenberg ist es mir so ergangen. Calle hat mir freundlicherweise ein Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt und der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging war: Ich bin kein Photoshop Profi. Kann ich mit dem Buch dann überhaupt etwas anfangen? Falls ja, was kann mir das Buch neues vermitteln im Vergleich zu meinen bisher gelesenen Photoshop Büchern? Und so machte ich mich ans Lesen und kurze Zeit später wurden meine Fragen beantwortet.

Profibuch Photoshop – Die Themenauswahl

Der Blick in das Inhaltsverzeichnis stimmt mich schonmal Positiv, dass ich hier noch so einiges mitnehmen kann. Gestartet wird mit einer ausführlichen Beschreibung zum Thema Farbmanagement und der richtigen Kalibrierung und Profilierung des Bildschirms, was für den späteren Druck der bearbeiteten Bilder enorm wichtig ist. Anschließend geht der Autor noch kurz auf die Unterschiede bei Tonwerten ein, bevor die Hauptkapitel des Buchs beginnen.

Das Hauptaugenmerk des Buches zielt auf die Beschleunigung des Bildbearbeitungsworkflows in Photoshop ab. So zeigt der Autor an praktischen Beispielen das Erstellen von Aktionen und Panels, wodurch viele Tätigkeiten automatisiert auch auf andere Bilder angewandt werden können. Bisher hatte ich immer schlechte Erfahrung mit meinen Photoshop Aktionen gemacht, nach den Kapiteln weiß ich auch weshalb, denn ich hatte nie eine vernünftige Basis oder Struktur erstellt, die auch auf andere Bilder übertragen werden konnte.

Am Ende des Buches hat man schonmal eine schöne Sammlung an Photoshop Aktionen zusammen und durch den Schritt für Schritt Ansatz, kann man ganz leicht noch weitere Aktionen für sich selbst erstellen. Jede der Aktionen kann parallel zum Buch an eigenen Bildern erstellt werden, wodurch sich der Lerneffekt erhöht.

Neben diesem sehr interessanten Thema Workflow-Beschleunigung widmet sich der Autor noch den Themen Schärfen und Bildoptimierung mit Camera Raw. Auch diese Themen sollten in der professionellen Bildbearbeitung nicht zu kurz kommen. Der Autor beschreibt verschiedene Möglichkeiten, was man beim Schärfen beachten sollte und wie man vorgehen kann. Der Bereich Camera Raw war für mich als Lightroom Benutzer aber eher uninteressant, da ich die verwendeten Regler und ihre Funktionen schon kannte.

Abschließend geht der Autor noch auf angesagte Bild-Looks ein. So gibt es verschiedene Aktionen zu Instagram-Effekten, Gegenlichtverstärkung oder zur Erzeugung des Miniatur-Looks. Aber auch die People-Fotografen kommen nicht zu kurz. Der Autor widmet dem Thema People-Retusche ein Extra-Kapitel. Zu Beginn beschleicht einen allerdings die Sorge, dass man mit diesen Techniken das Aussehen von Menschen komplett verändern kann, was ich persönlich nicht so toll finde. Allerdings weißt auch der Autor öfters darauf hin, dass man diese Techniken in einem gesunden Maß einsetzen sollte und es nicht mit der Retusche übertreiben darf.

An wen richtet sich dieses Buch nun?

Das Profibuch Photoshop ist aus meiner Sicht kein allgemeines Lehrbuch und auch keine Einführung in Adobe Photoshop. Wer mit den Themen Gradationskurve, Tonwertkorrektur, Ebenenmasken, Hochpassfilter oder Gaußscher Weichzeichner etwas anfangen kann und jetzt nicht nur Bahnhof versteht, der kann viele Tipps aus dem Buch entnehmen, um seine Bildbearbeitungsschritte zu automatisieren. Das Buch richtet sich an Fotografen, die diese Techniken für ihre Arbeit einsetzten sollten, aber nicht an jemanden, der einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten von Photoshop haben will.

Fazit

Das Buch ist fachlich sehr gut und hilfreich. Es werden wichtige Photoshop-Techniken erläutert, die eine Bildbearbeitung in Photoshop vereinfachen und auch verbessern. Für mich wird das Buch ein tolles Nachschlagewerk, auch gerade wegen den diversen Bild-Looks, da diese in letzter Zeit immer mehr nachgefragt werden.

Etwas schade fand ich, dass nicht immer so überzeugende Beispielbilder eingesetzt wurden, die einem ein “Wow” entlocken wenn man die Vorher/Nachher Versionen sieht. Es werden eher die gezielten Unterschiede der jetzt durchgeführten Aktion dargestellt. Erst in Kombination der Techniken lässt sich meiner Meinung nach ein “Wow” Effekt erzielen. Das Buch zielt meiner Meinung nach aber auch nicht darauf ab, dass man sofort mit jeder Aktion ein Bild zu einem Meisterwerk verbessern kann. Es möchte dem ambitionierten Fotografen eher die Möglichkeiten darstellen, was alles machbar ist und einen Einstieg verschaffen, sich noch mehr mit der Materie auseinander zu setzen.

Informationen zum Buch:

Titel: Profibuch Photoshop
Autor: Calle Hackenberg
Preis: 39,95 €
ISBN: 978-3645600835

Weitere Informationen bei Amazon.

 

Wer oder was sind diese Danbos?

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gibt es in letzter Zeit ziemlich viele Bilder dieser kleinen Figur namens Danbo hier im Blog. Seitdem ich meinen Danbo habe, macht es einfach soviel Spaß diese kleine Figur zu fotografieren. Da ich bisher noch nicht allzuviele Informationen über diese Danbos geschrieben habe, sondern meist nur Bilder zeige, möchte ich euch in den folgenden Zeilen ein paar Worte zur Herkunft von Danbo sagen. Sonst weigert sich Danbo demnächst noch und will keine Bilder mehr von sich machen lassen, wie an diesem Tag.

danbo-sw-sad-1

Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/2.8 | 1/20 s | ISO 800

Die kleine Figur Danbo spielt im Manga “Yotsuba&!” mit und wurde von dem japanischen Mangazeichner Kiyohiko Azuma entworfen. Yotsuba ist ein kleines Mädchen, welches fantastische Abenteuer erlebt. Ihre Freundin hingegen verkleidet sich gerne mal mit dem Köstum aus Amazon-Kartons. Wie ihr seht steckt hinter der kleinen Amazonfigur also eigentlich ein Mensch bzw. eine Comic-Figur. Falls sich jemand die Szenen genauer anschauen möchte, der kann das gerne hier tun.

Nachdem das Comic erschienen ist, brachte der japanische Anime-Figuren Hersteller Kaiyodo die Figuren aus “Yotsuba&!” auf den japanischen Sammlerfiguren-Markt, welche immer sehr stark umkämpft ist. Der kleine Danbo hatte jedoch Glück und war ein voller Markterfolg, nicht zuletzt deshalb, weil viele Blogger und Fotografen diese Figur so gehyped haben.

Man kann Danbo in zwei Größen bestellen (13 cm und 7,5 cm). Alle Gelenke der kleinen Amazonfigur sind aus Plastikkugellagern und beweglich. In den Augen sind zwei LEDs verbaut, die über einen kleinen Schalter zum Leuchten gebracht werden können. Das ist ein toller Effekt im Dunkeln! Alle Arme und Beine sind auch abnehmbar, bei dem großen Danbo kann sogar der Kopf abgenommen werden und es kommt der Kopf der Freundin von Yotsuba zum Vorschein.

Seitdem ich meinen Danbo habe, kann ich den Hype unter Hobbyfotografen sehr gut nachvollziehen. Es macht einfach süchtig die kleine Figur zu fotografien. Und der Vorteil ist natürlich auch, dass er still hält und selbst nach der hundersten Einstellung immernoch keinen Mucks von sich gibt. Ich bin jedoch noch am Anfang meiner Danbo Abenteuer, aber mit jedem Bild lernt man etwas neues hinzu :-)

danbo-sw-happy-1

Nikon D700 | Nikon 50 mm | f/2.8 | 1/500 s | ISO 200

Und wie ihr sehen könnt ist Danbo nun auch wieder ganz glücklich und ich denke für die kommenden Fotos wird er sich nicht seiner Aufgabe als Model verweigern!

linkTime – Januar 2012 – #3

Eine weitere Woche des Jahres startet und ich kann nur hoffen, dass diese besser verläuft wie die vergangene. Nachdem ich mir meinen Knöchel beim Volleyball verstaucht hatte konnte ich kaum laufen und musste den ganzen Tag herumliegen und mein Bein in die Luft strecken. Das ist ganz schon nervig. Glücklicherweise habe ich eine Notebook, damit ich auch im Bett oder auf dem Sofa nach Inspiration für die kommende Woche schauen konnte. Hier also die linkTime – Januar 2012 – #3

Flickr Favoriten der Woche:

Blue Hours.. Danbo Bamboo The Rocky Shoreline 279/365 Clear Sky In The Evening The Rocks

10 Momentos cotidianos MissPandora Onde architettoniche lost in a dream.. Julia

339 of 365 Craig Goch Dam The Memory of a Summer's Day Cheese! The most expensive gift Cala Canyelles

Linkschleuder:

  • Beim Stilpirat gibt es einen interessanten Artikel über das iPhone als Urlaubskamera. Wer Steffen und sein Buch kennt, der weiß, wieviele Kameras er besitzt und da fällt es sicherlich schwer sich für eine zu entscheiden wenn man in den Urlaub fährt. In seinem Beitrag zeigt er ein paar seiner Urlaubsbilder, die er mit einem iPhone gemacht und mit ein paar Apps bearbeitet hat. Ich finde das wirklich klasse, was mit dem iPhone alles machbar ist, allerdings darf man auch nicht vergessen, dass das Motiv dennoch eine große Rolle spielt, egal wie viele tolle Apps es gibt!
  • Wer sich schonmal mit Lightpainting auseinander gesetzt hat, dem wird die Seite von Dennis Calvert sicherlich gefallen. Er präsentiert dort seine künstlerischen Arbeiten und gibt ein paar Tipps, wie er manche Bilder erstellt hat. Wer sich also in diesem Gebiet etwas Inspiration holen möchte, sollte dort mal vorbeischauen.
  • Für alle, die es lieber etwas heißer mögen, sollten sich die Bilder von Tom Lacoste anschauen. Seine Artistik und der Umgang mit Feuer führen zu wirklich atemberaubenden Bildern.
  • Beim Flickr-Spotlight der fstoppers gibt es ein paar wirklich sehr schöne Aufnahmen von extremen Wettersituationen zu sehen. Vorbeischauen lohnt sich.
  • Falls du auf der Suche nach einem Bilderrahmen oder Passpartout bist, dann schau doch mal bei Max Aab vorbei. Die Rahmen sehen erstklassig aus. Marc hat dazu einen kleinen Erfahrungsbericht veröffentlicht und ich denke, dass ich für mein nächstes Foto auch mal so einen Rahmen ausprobieren werde.
  • Vielleicht habt ihr den Brief an einen Kingergartenfotograf noch nicht gekannt, auf Kwerfeldein gibt es dazu aber nun einen Antwortbrief einer Fotografin, die lange Zeit in Kindergärten unterwegs war, und welchen ich wirklich beeindruckend finde. Viele Kunden sind demnach nicht offen für Neues und andere Herangehensweisen, sondern möchten genau das haben, was sie von nahezu jedem bekommen können. Zudem wollen sie keine natürlichen Bilder, sondern “schöne” Bilder, auf denen sie bestimmen wie ihre Kinder auszusehen haben, auch wenn sich diese in der Regel ganz anders sehen. Ich finde man sollte einen Großteil des Briefes sehr ernst nehmen und auch selbst mal über seine Erwartungen an Bilder nachdenken. Möchte ich ein Bild von mir, bei dem ich zwar zu erkennen bin, aber nicht auf die Art und Weise wie ich im Alltag zu sehen bin? Wohl eher nicht!

 

Vergleich des Entwicklungsmoduls von Lightroom 3 zu Lightroom 4 Beta

Seit vergangener Woche ist es möglich die Lightroom 4 Beta herunterzuladen. Da ich erst vor kurzem Paddys Buch zu Lightroom 3 gelesen hatte, war ich wieder mal richtig angefixt und wollte unbedingt ein paar Bilder bearbeiten. Da ich keine unbearbeiteten Bilder zur Hand hatte, erstellte ich kurzerhand das Danbo Smarties Bild. Dieses dient auch in diesem Beitrag als Vergleich zwischen Lightroom 3 und der Lightroom 4 Beta.

Was will ich in dem Vergleich zeigen?

Zunächst bin ich immer wieder glücklich, wenn ich neue Dinge ausprobieren kann und einen direkten Vergleich zu einem Vorgänger ziehen kann. Sei das nun ein Buch, ein Objektiv oder eine Software. Als ich dann Lust hatte mal wieder mit Lightroom tätig zu werden, dachte ich mir warum nicht mal vergleichen, was dabei herauskommt, wenn man die gleichen Einstellungen in Lightroom 3 und Lightroom 4 Beta durchführt. Es hat mich einfach interessiert, ob es gravierende Unterschiede gibt oder ob die Veränderungen nur minimal sind, schließlich überlegt man sich ja auch, ob man seine Lightroomversion upgraden soll, wenn die finale Version erscheint.

Wie habe ich den Vergleich durchgeführt?

Zunächst habe ich das Ausgangsbild in beide Lightroomkataloge geladen. Anschließend habe ich in beiden Entwicklungsmodulen die gleichen Einstellungen vorgenommen. Danach habe ich mir die Neuerungen im Entwicklungsmodul der Lightroom 4 Beta angeschaut und dort das neuere Kameraprofil ausgewählt, wodurch sich auch gleich die Regler im Reiter “Grundeinstellungen” geändert haben. Ebenfalls geändert haben sich die Regler auch beim “Verlaufswerkzeug” nach der Umstellung des Kameraprofils. Als letzte Neuerung habe ich dann noch die Gradationskurven für die einzelnen Farbkanäle ausprobiert, und so ein Cross Processing in Lightroom durchgeführt.

Damit ich hier nicht ewig nur Screenshots der Einstellungen posten muss, habe ich einfach mal zu jedem Bild das entsprechene Preset zum Download hinzugefügt. Hierbei solltet ihr beachten, dass die Presets aus Lightroom 4 Beta nicht unbedingt in Lightroom 3 funktionieren, da es dort die Kameraprofile und diverse Regler nicht gibt. Die Unterschiede bzw. Neuerungen könnt ihr als Screenshot bei Punkt 4 und Punkt 5 sehen.

1. Das Ausgangsbild:

orig_smarties

2. Das Ergebnis in Lightroom 3:

lr3_smarties

Im Entwickelnmodul wurden die folgenden Reiter gepflegt:

  • Grundeinstellungen
  • Gradationskurven
  • Teiltonung
  • Details
  • Objektivkorrekturen
  • Effekte
  • Kamerakalibrierung
  • Verlaufswerkzeug
  • Freistellungswerkzeug

Welche Einstellungen genau vorgenommen wurden könnt ihr dem Preset für Lightroom 3 entnehmen: Download

3. Das Ergebnis in Lightroom 4 Beta mit dem Kameraprofil von 2010:

lr4_smarties_cameraprofile2010

In diesem Bild wurden genau die selben Einstellungen vorgenommen, wie bei Ergebnis 2. Einziger Unterschied ist hier, dass es sich um eine Bearbeitung in Lightroom 4 Beta handelt. Wie ihr sehen könnt gibt es schon kleiner Unterschiede in den Ergebnissen (z.B. Lichter, Kontrast)

Welche Einstellungen genau vorgenommen wurden könnt ihr dem Preset für Lightroom 4 Beta entnehmen: Download

4. Das Ergebnis in Lightroom 4 Beta mit dem Kameraprofil von 2012:

lr4_smarties_cameraprofile2012

Mit der Einstellung für das Kameraprofil aus 2012 haben sich die Regler in den Grundeinstellungen und dem Verlaufswerkzeug geändert. Dadurch konnte ich gezieltere Anpassungen machen und ich finde hier sieht man nun schon einen deutlichen Unterschied zu dem Ergebnis aus Lightroom 3, sowie zu dem aus Lightroom 4 Beta mit dem Kameraprofil aus 2010.

Die folgenden Einstellungen wurden hier in den Grundeinstellungen und dem Verlaufswerkzeug vorgenommen:

Grundeinstellungen

ishot-37

Verlauf von oben zur Tischkante

ishot-38

Verlauf von unten zur Smartiesschachtel

ishot-39

Alle weiteren Einstellungen wurden so gelassen wie in den vorherigen Beispielen auch. Das Preset für Lightroom 4 Beta zum Ergebnis 4: Download

5. Das Ergebnis in Lightroom 4 Beta mit Cross Processing:

lr4_smarties_cross

Als zusätzliche Erweiterung zu Ergebnis 4 habe ich hier noch die Funktion des Cross Processing in Lightroom 4 Beta ausprobiert. Dabei kann man die jeweiligen Gradationskurven der Farbkanäle einzeln verändern, was bisher in Lightroom nicht möglich war. Mir gefällt das Ergebnis so deutlich besser und den Weg über Photoshop habe ich mir gespart.

Folgende Einstellungen wurden in den jeweiligen Gradationskurven vorgenommen:

Rot

ishot-40

Blau

ishot-42

Grün

ishot-41

Wer sich das ganze in seiner Betaversion von Lightroom 4 auch anschauen möchte, der findet das Preset hier: Download

Und hier die Bilder nochmal als Vergleich in Galeriefunktion (Klick macht groß)

Fazit aus dem Vergleich:

Wie ihr seht hat sich schon an den Algorithmen in dem Entwicklungsmodul von Lightroom 4 Beta etwas getan, ansonsten wären die Ergebnisse 2 und 3 identisch. Vor allem konnte ich große Änderungen beim Klarheitsregler feststellen. Er reagiert nicht mehr so aggressiv und erzeugt weniger Halos, was ich sehr positiv finde, da es in Lightroom 3 doch sehr schnell zu einer Halobildung kam (zumindest in meinen Danbo Bildern).

Ganz toll finde ich die Neugestaltung der Grundeinstellungen, sowie den Reglern bei den Verlaufseinstellungen. Ich komme mit den Reglern der Lightroom 4 Beta um einiges besser zurecht, da ich finde, dass sich das Bild gezielter bearbeiten lässt. Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht dahinter gekommen, wie die Regler in Lightroom 3 genau funktionieren :-) Unter den Begrifflichkeiten “Tiefen”, “Lichter” und “Weiß” kann ich mir aber einfach mehr Vorstellen, als unter “Wiederherstellung”, “Aufhelllicht” und “Helligkeit”.

Was mich besonders erfreut ist, dass Adobe mit Lightroom 4 die Gradationskurven für die jeweligen Farbkanäle integriert hat. Bisher hatte ich immer einen Umweg über Photoshop genommen um schnell zu einem Cross-Processing-Ergebnis zu gelangen. Es geht sicherlich auch mit Lightroom 3 solch ein Ergebnis zu erzeugen, aber irgendwie scheine ich diese Fähigkeit nicht zu beherrschen. Umso mehr warte ich nun darauf, dass Lightroom 4 als finale Version fertiggestellt wird, denn das ist für mich eine tolle Neuerung.

Für meine Leser:

Achja für die, die es in meinem letzten Post vielleicht noch nicht gelesen haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn einer den Look aus Ergebnis 5 mit Lightroom 3 nachstellen könnte. Mich würde es wirklich interessieren, wie man eine Art Cross-Processing so in Lightroom 3 hinbekommt. Das Preset dazu dürft ihr gerne in den Kommentaren als Link verknüpfen, sowie ein Link zum Ergebnis.

Original (NEF) herunterladen

Wie sieht es bei euch aus? Welche Neuerungen gefallen euch in Lightroom 4? Was vermisst ihr noch? Weshalb würdet ihr ein Upgrade durchführen?