HDR-Timelapse Video: The Chapel

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Das obige Video habe ich mir jetzt bestimmt schon zehn Mal angeschaut und ich bin immernoch begeistert davon. Ich bin ein großer Fan von altem Gemäuer und besonders von Kirchen oder Klöstern. Ebenso liebe ich HDR in Fotos. In diesem Film sind beide Welten vereint, aber nicht in Fotos, sondern in einem Video. Gerade diese Umsetzung finde ich unheimlich spannend und ich wäre sehr gerne direkt vor Ort gewesen, als dieser Film entstanden ist.

Patryk Kizny zeigt in diesem Video, was alles mit moderner Technik möglich ist. Sei es nun die Erstellung des Film via DSLRs oder die anschließende Bearbeitung und Vertonung. Ich finde das Paket sehr gelungen. Besonders toll finde ich auch noch die Musik. Diese theatralische Musik untermauert die Stimmung in der Kirche zusätzlich. Dazu die unterschiedlichen Brennweiten von Normalbrennweite zu Weitwinkel. Einfach klasse auf die Musik abgestimmt.

Wer mehr wissen möchte, wie das Video entstanden ist und welches Equipment dazu eingesetzt wurde, der sollte sich auch gleich noch das Making Of dazu anschauen. Ich bin schon gespannt, welche weiteren Ideen von Patryk umgesetzt werden.

(via fstoppers)

Foto der Woche: Skaterplatz

Diese Woche ist es ein bisschen später geworden mit dem Foto der Woche. Mir mangelt es etwas an Zeit im Moment, da ich gerade auf Autosuche bin. Dennoch gibt es heute mal wieder einen schönen Fotobeitrag.

Letztes Wochenende war ich wie ihr wisst in Donaueschingen unterwegs. Dabei habe ich die moderne Straßenunterführung am Donaueschinger Bahnhof abgelichtet. Das Bild dazu war ein simples und sehr schlicht gehaltenes HDR. Auf der gleichen Tour hatte ich auch vor, den Skaterplatz unter der Bahnhofbrücke abzulichten.

Als ich meine ersten Fotos geschossen hatte, war ich etwas enttäuchst, da mir keines der Bilder wirklich gefallen hatte. Es war alles so trist und mein Ziel war es ein knalliges Bild zu erzeugen. Vor lauter Enttäuschung wollte ich schon wieder weiterziehen, doch dann hat sich die Sonne für einen kurzen Moment blicken lassen und es ist folgendes Bild entstanden.

Foto der Woche: Skaterplatz

D90 | 24-70mm @ 24mm | f/8.0 | ISO 200 | 1/200s + 1/800s + 1/3200s

Das Bild ist ebenfalls über drei unterschiedliche Belichtungen entstanden, sodass ich mir ein weiteres HDR-Bild bauen konnte. Diesemal habe ich die Bearbeitung allerdings etwas stärker ausfallen lassen, da mir das Grafitti und der Skaterplatz so besser gefallen haben. Die Lens-Flares sind während den Aufnahmen entstanden und ich fand diese irgendwie sehr passend zu dem Bild.

Wie gefällt euch das Bild und die Bearbeitung? Kritik ist gerne gesehen!

Moderne Straßenunterführung in Donaueschingen

Es ist Samstag und somit ist Wochenende angesagt. Schon die ganze Woche über hatte ich mich darauf gefreut, wie eigentlich meistens :-) Zum einen weil meine Freundin wieder zu Besuch ist und zum anderen weil ich mir wieder Zeit nehmen kann für die Fotografie.

Heute war eine kleine Tour durch Donaueschingen angesagt. Ich war dort schon des öfteren unterwegs, wie ihr hier, hier oder hier sehen könnt. Diesesmal wollte ich eigentlich ein bisschen durch die Stadt und den Park schlendern und die Sonne genießen. Als ich dann jedoch los bin, ist diese verschwunden und ich hatte wieder triste Wolken am Himmel.

Dennoch bin ich mit meiner Kamera losgezogen und hatte gehofft, das ein oder andere interessante Motiv zu finden. Vielleicht ja auch mal die ein oder andere Person abzulichten (was aber leider nicht geklappt hat).

Auf meiner Tour durch die Stadt bin ich am Bahnhof vorbeigekommen und siehe da, es wurde mal wieder etwas neues gebaut. Die Straßenunterführung wurde modernisiert und es wurde eine Glasüberdachung über die Treppe gebaut. Irgendwie fand ich das Motiv ganz ansprechend und da es hier schon lange kein HDR-Bild mehr gegeben hat, war dieses Motiv perfekt dafür. Das ist nun das Ergebnis:

Moderne Straßenunterführung

D90 | 24-70mm @ 24mm | f/8.0 | ISO 200 | 1/160s + 1/640s + 1/2500s

Leider war der Rest meiner Tour ziemlich erfolglos, was interessante Motive anging. Das einzige, was ich noch während meiner Tour gemacht habe, waren Aufnahmen von Orten, an denen ich evtl. in näherer Zukunft mal ein Fotoshooting machen möchte.

Apropos Fotoshooting! Falls du Lust und Zeit hast, ein paar Fotos von dir machen zu lassen, dann bin ich gerne bereit dir dabei zu helfen. Ich bin immer auf der Suche nach Opfern Models, an denen ich meine fotografischen Kenntnisse ausprobieren kann. Das ganze läuft natürlich auf rein kostenloser Basis ab und du erhältst nach dem Shooting die Bilder. Einzelheiten können wir separat klären, sofern überhaupt jemand Interesse hat.

Aber jetzt zum Bild. Wie gefällt es euch? Sagt euch die Bearbeitung zu? Ich freue mich über jegliches Lob und Kritik!

Foto der Woche: My new lens

Für das Foto der Woche musste diesesmal mein neues Objektiv als Motiv herhalten. Ich habe vergangenes Wochenende soviel damit rumgespielt und die Eigenheiten und Vorzüge kennengelernt, dass es einfach würdig ist für ein Foto der Woche. Auf dem Bild seht ihr also mein Nikon 24-70mm

Foto der Woche: My new lens

Fotografiert habe ich die Linse mit meinem 35 mm, welches hervorragende Arbeit geleistet hat. Nachträglich wurde noch ein wenig am Kontrast gedreht und eine leichte Vignette hinzugefügt. Als Lichtquelle diente mir diesesmal das Dachfenster, welches sich auch in dem Filter spiegelt, der auf dem Objektiv montiert ist.

Ich glaube so langsam könnte ich fast schon ein Projekt starten für dieses Jahr mit dem Foto der Woche. Die ersten beiden Wochen habe ich schließlich schon mit “Squeeze the lime” und  “Orangendessert” gefüllt. Mal schauen, wie lange ich das durchhalte! Eigentlich war das ja nicht geplant, aber Spontanität ist ja auch immer ganz nett :-)

Experiment & Tipps: Mond fotografieren kurz vor Vollmond

Schon lange hatte ich vor ein Foto vom Mond zu schießen. Ich hatte es letztes Jahr schon ein paar mal versucht, aber meistens hatte ich Pech und die Bilder waren unscharf oder der Mond war nicht voll da. Heute auf der Heimfahrt habe ich dann diesen herrlichen Vollmond gesehen (naja fast Vollmond) und da war es für mich klar, dass ich es heute wieder versuche.

Das Experiment und das Equipment:

Zunächst habe ich mich zu meinem Fotozeug begeben und alles zusammengesucht, was ich dachte ich brauche es vielleicht. Zuerst natürlich meine D90 und das 70-300 mm. Desweiteren habe ich mir noch mein Stativ geschnappt und den Fernauslöser. Das war für mich zunächst das wichtigste.

Fotografiert habe ich bei uns im Garten, da man hier schön auf den Mond gesehen hat und ich nicht erst wieder irgendwohin laufen bzw. fahren musste. Stativ aufgebaut, Kamera drauf und losfotografiert. Ich wollte unbedingt ein Bild vom Mond haben. Zumal wir heute keine klare Nacht haben und sich vor dem Mond noch diverse Wolken blicken ließen.

Nachdem ich meine ersten Bilder erstellt hatte, war mir klar, dass ich nicht beides gleichzeitig auf das Foto bekomme. Entweder ich belichte länger und habe meine Wolken drauf, dafür aber den Mond als glühende Kugel. Oder ich belichte kürzer und habe die Krater des Mondes drauf, aber keine Wolken.

Also habe ich mir gedacht, ich mache einfach zwei Bilder und lege diese im nachhinein übereinander. Dabei habe ich festgestellt, dass man sehr schnell sein muss, denn die Wolken und der Mond bewegen sich doch recht zugüg, wenn man mit einer langen Brennweite fotografiert. Bei bloßer Betrachtung mit dem Auge ist das gar nicht so festzustellen.

Das Ergebnis meines Experiments:

Ein Tag vor Vollmond

Mit ein bisschen Nacharbeit bei Kontrast und der Schärfe ist dann dieses Bild entstanden. Für mein erstes gelungenes Mondfoto bin ich schon sehr zufrieden. Meine zwei Ausgangsbilder waren dann die folgenden:

vollmond-3

vollmond-2

Tipps für die Fotografie des Mondes:

Ein paar Tipps möchte ich euch hier auf den Weg geben, bevor ihr euch auch auf Mondtour begebt, schließlich ist morgen ja Vollmond!

  • Achtet darauf, dass keine stärkeren Lichtquellen um euch sind (z.B. Straßenlaternen). Das Licht dringt sonst auf euer Foto und ihr wundert euch dann, warum es nicht pechschwarz ist.
  • Fotografiert mit einer Blende zwischen 11 und 16. Damit habe ich die besten Ergebnisse beim Mond erzielt. Die Konturen der Krater waren dadurch am besten sichtbar.
  • Benutzt ein Stativ und wenn möglich einen Fernauslöser.
  • Wenn eure Kamera Live-View bietet, dann zoomt so dass ihr den Mond sehen könnt und stellt manuell darauf scharf. Der Autofokus packt es hin und wieder nicht.
  • Verwendet eine niedrige Iso-Zahl um eventuelles Rauschen zu vermeiden. Bei dem schwarzen Himmel fällt das ziemlich schnell auf.
  • Um den Mond scharf zu bekommen solltet ihr eine möglichst kurze Verschlusszeit wählen. Ich habe die besten Ergebnisse zwischen 100s und 150s gemacht (je nach Blende und Umgebungslicht).

So, dass solls fürs erste auch schon gewesen sein. Mal schauen, wann ich das nächste Mal in den Genuss der Mondfotografie komme.

Habt ihr auch schonmal den Mond fotografiert? Was für Ergebnisse habt ihr dabei erzielt und welche Einstellungen habt ihr verwendet? Habt ihr weitere Tipps?

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