Foto der Woche: My new lens

Für das Foto der Woche musste diesesmal mein neues Objektiv als Motiv herhalten. Ich habe vergangenes Wochenende soviel damit rumgespielt und die Eigenheiten und Vorzüge kennengelernt, dass es einfach würdig ist für ein Foto der Woche. Auf dem Bild seht ihr also mein Nikon 24-70mm

Foto der Woche: My new lens

Fotografiert habe ich die Linse mit meinem 35 mm, welches hervorragende Arbeit geleistet hat. Nachträglich wurde noch ein wenig am Kontrast gedreht und eine leichte Vignette hinzugefügt. Als Lichtquelle diente mir diesesmal das Dachfenster, welches sich auch in dem Filter spiegelt, der auf dem Objektiv montiert ist.

Ich glaube so langsam könnte ich fast schon ein Projekt starten für dieses Jahr mit dem Foto der Woche. Die ersten beiden Wochen habe ich schließlich schon mit “Squeeze the lime” und  “Orangendessert” gefüllt. Mal schauen, wie lange ich das durchhalte! Eigentlich war das ja nicht geplant, aber Spontanität ist ja auch immer ganz nett :-)

Experiment & Tipps: Mond fotografieren kurz vor Vollmond

Schon lange hatte ich vor ein Foto vom Mond zu schießen. Ich hatte es letztes Jahr schon ein paar mal versucht, aber meistens hatte ich Pech und die Bilder waren unscharf oder der Mond war nicht voll da. Heute auf der Heimfahrt habe ich dann diesen herrlichen Vollmond gesehen (naja fast Vollmond) und da war es für mich klar, dass ich es heute wieder versuche.

Das Experiment und das Equipment:

Zunächst habe ich mich zu meinem Fotozeug begeben und alles zusammengesucht, was ich dachte ich brauche es vielleicht. Zuerst natürlich meine D90 und das 70-300 mm. Desweiteren habe ich mir noch mein Stativ geschnappt und den Fernauslöser. Das war für mich zunächst das wichtigste.

Fotografiert habe ich bei uns im Garten, da man hier schön auf den Mond gesehen hat und ich nicht erst wieder irgendwohin laufen bzw. fahren musste. Stativ aufgebaut, Kamera drauf und losfotografiert. Ich wollte unbedingt ein Bild vom Mond haben. Zumal wir heute keine klare Nacht haben und sich vor dem Mond noch diverse Wolken blicken ließen.

Nachdem ich meine ersten Bilder erstellt hatte, war mir klar, dass ich nicht beides gleichzeitig auf das Foto bekomme. Entweder ich belichte länger und habe meine Wolken drauf, dafür aber den Mond als glühende Kugel. Oder ich belichte kürzer und habe die Krater des Mondes drauf, aber keine Wolken.

Also habe ich mir gedacht, ich mache einfach zwei Bilder und lege diese im nachhinein übereinander. Dabei habe ich festgestellt, dass man sehr schnell sein muss, denn die Wolken und der Mond bewegen sich doch recht zugüg, wenn man mit einer langen Brennweite fotografiert. Bei bloßer Betrachtung mit dem Auge ist das gar nicht so festzustellen.

Das Ergebnis meines Experiments:

Ein Tag vor Vollmond

Mit ein bisschen Nacharbeit bei Kontrast und der Schärfe ist dann dieses Bild entstanden. Für mein erstes gelungenes Mondfoto bin ich schon sehr zufrieden. Meine zwei Ausgangsbilder waren dann die folgenden:

vollmond-3

vollmond-2

Tipps für die Fotografie des Mondes:

Ein paar Tipps möchte ich euch hier auf den Weg geben, bevor ihr euch auch auf Mondtour begebt, schließlich ist morgen ja Vollmond!

  • Achtet darauf, dass keine stärkeren Lichtquellen um euch sind (z.B. Straßenlaternen). Das Licht dringt sonst auf euer Foto und ihr wundert euch dann, warum es nicht pechschwarz ist.
  • Fotografiert mit einer Blende zwischen 11 und 16. Damit habe ich die besten Ergebnisse beim Mond erzielt. Die Konturen der Krater waren dadurch am besten sichtbar.
  • Benutzt ein Stativ und wenn möglich einen Fernauslöser.
  • Wenn eure Kamera Live-View bietet, dann zoomt so dass ihr den Mond sehen könnt und stellt manuell darauf scharf. Der Autofokus packt es hin und wieder nicht.
  • Verwendet eine niedrige Iso-Zahl um eventuelles Rauschen zu vermeiden. Bei dem schwarzen Himmel fällt das ziemlich schnell auf.
  • Um den Mond scharf zu bekommen solltet ihr eine möglichst kurze Verschlusszeit wählen. Ich habe die besten Ergebnisse zwischen 100s und 150s gemacht (je nach Blende und Umgebungslicht).

So, dass solls fürs erste auch schon gewesen sein. Mal schauen, wann ich das nächste Mal in den Genuss der Mondfotografie komme.

Habt ihr auch schonmal den Mond fotografiert? Was für Ergebnisse habt ihr dabei erzielt und welche Einstellungen habt ihr verwendet? Habt ihr weitere Tipps?

Making Of: Dewdrop

Am Sonntag bin ich schon ziemlich früh aufgewacht. Ich konnte einfach nicht mehr länger schlafen und bin deshalb einfach mal aufgestanden. Als ich dann am Frühstücken war, kam die Sonne raus und der Reif, der sich über die Nacht gebildet hatte, wandelte sich in herrlichen Tau um.

Ich schnappte mir also meine Kamera und ging sofort in den Garten um ein paar Bilder zu machen. Mit dabei war das Tokina 100 mm Makro, da die kleinen Gräser und Blümchen ja auch auf den Sensor gebannt werden wollten. Insgesamt sind von ca. 40 Bildern vier Stück übrig geblieben, die mir gefallen habe. Eines davon ist das Bild “Dewdrop”:

Making Of: Dewdrop

In dem nachfolgenden Screencast seht ihr die einzelnen Schritte, die ich durchgeführt habe um vom Ausgangsbild zum fertigen Bild zu kommen. Die Bearbeitung erfolgte sowohl in Lightroom, als auch in Photoshop. Photoshop verwende ich bei meinen Bildern meistens noch für den Feinschliff, so wie auch in diesem Bild. Nun aber viel Spaß beim anschauen! (Bitte entschuldigt das bloppen im Sound…)

Ketten auf dem Industriegelände

Vergangene Woche habe ich mir mal wieder ein neues Spielzeug gegönnt und wie dem so ist, muss man neue Spielzeuge gleich ausprobieren. Lange habe ich mir überlegt, ob ich mir das neue Objektiv kaufen soll oder nicht. Letzte Woche habe ich dann zugeschlagen, als ich auf ein super Gebrauchtangebot gestoßen bin. Und seit dem bin ich im Besitz des Nikon AF-S 24-70mm 1:2,8G.

Zu dem Objektiv möchte ich jetzt noch keine Worte verlieren, denn zuerst muss es getestet werden. Eines habe ich aber bereits festgestellt. Es ist schwerer als gedacht, aber fühlt sich dennoch klasse an :-) Mal schauen, ob ich mit dem Objektiv glücklich werde, oder ob es bald wieder auf dem Gebrauchtmarkt landet. Naja egal…. Jetzt zum eigentlichen Thema des Posts.

Schon seit längerem wollte ich euch mal wieder ein Vorher/Nachher Bild präsentieren, aber es ist mir immer erst eingefallen, nachdem ich das Bild schon veröffentlicht hatte. Diesesmal habe ich aber dran gedacht! Das Bild entstand am Samstag während eines kleinen Spaziergangs um meinen Heimatort Hondingen. Es war sonniges Wetter und ich hoffte, dass sich auf dem Industriegelände ein schönes Motiv finden würde. Und promt war dem auch so:

bausch-ketten-3

Wie ihr an dem Bild schon sehen könnt, ist vieles bearbeitet worden. Ich selbst war mir lange nicht sicher, ob es nicht doch zuviel bearbeitet ist, aber ich finde gerade solche Industriebilder sollten eine entsprechende Bearbeitung erhalten. Das Ausgangsbild dazu sah folgendermaßen aus:

bausch-ketten-2

Der erste Schritt bei der Bearbeitung war in Lightroom. Hier habe ich ein paar Presets ausprobiert und letztendlich bin ich bei “Hawaii Five-O” von Matt Kloskowski hängen geblieben. Es bildete die Grundlage für die weitere Bearbeitung, welche überwiegend in Lightroom stattfand. Dort wurde die Helligkeit ein wenig erhöht und die Vignette zurückgedreht. In Photoshop habe ich dann lediglich noch ein bisschen mit der Tonwertkorrektur gespielt, was aber keine größeren Auswirkungen auf das Bild hatte.

Wie gefällt euch die Bearbeitung? Benutzt ihr auch Presets und wenn ja, wo bezieht ihr diese? Oder bastelt ihr euch selbst welche?

Tilt-Shift-Video des Skigebiets Whistler Blackcomb

Heute habe ich mal wieder etwas leckeres in meinem Feedreader gefunden und ich möchte es euch nicht vorenthalten. Wie heißt es so schön: “Spread the word” und das tue ich hiermit!

Die Kollegen von Detailverliebt haben ein grandioses Tilt-Shift-Video im Netz gefunden, welches sehr zur Jahreszeit passt. Ihr wisst, dass mir Tilt-Shift-Videos sehr gefallen (siehe hier oder hier) und somit ist das einfach ein Must-Have-Post hier :-) Naja wie auch immer. Hier ist das Video:

Video auf Vimeo anschauen

Das Video wurde in Whistler Blackcomb, Vancouver gedreht. Ein Skigebiet, welches ich nach diesem Video gerne mal besuchen würde. Als ich mir das Video so angeschaut habe, habe ich sofort Lust auf Snowboarden bekommen. Ich war letzten Winter überhaupt nicht und diesen Winter hatte ich bis jetzt noch keine Zeit oder das Wetter war mir zu mies. Nach dem Video will ich jetzt aber unbedingt dieses Jahr noch ein paar mal Snowboarden gehen und ich fände es klasse, wenn ich mal mit so einer Schneeraupe fahren dürfte :-)

Fotografie – Apple – Design