Foto der Woche: Hex-Hex

Hallo, mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Zur Zeit ist hier ja nicht viel los auf dem Blog, aber keine Angst ich hab euch nicht vergessen. Im Moment komm ich nur einfach nicht wirklich zum Schreiben, da ich gerade einen Käufer für meinen gebrauchten Peugeot 307 suche. Das nimmt ganz schön Zeit in Anspruch, hätte ich gar nicht vermutet. Demnächst gibt es aber wieder mehr Content, als immer nur das Foto der Woche :-)

Das Foto der Woche: Hex-Hex

Ich weiß nicht, wie oft am Tag ich bei uns die Treppe hoch- und runterlaufe, aber bisher ist mir noch nie aufgefallen, dass dort eine neue Puppe hängt. Irgendwie haben es meine Eltern mit Hexenpuppen, denn diese hab ich dort noch nie gesehen. Seit dem ich sie bemerkt habe, wollte ich die ganze Woche über ein Foto von ihr schießen. Irgendwie hatte ich aber nie die Zeit dazu. Letztendlich hat es dann doch geklappt und somit ist diese Hexenpuppe mein Foto der Woche.

Foto der Woche: Hex-Hex

D90 | 24-70mm @ 55mm | f/2.8 | ISO 200 | 1/60s | SB-600

Das Bild war zudem eine gute Gelegenheit, endlich einmal meine Filterfolien für den Blitz auszuprobieren. Diese hatte ich mir vor ein paar Woche zwar schon bestellt, aber so wirklich zum Einsatz kamen sie bisher noch nicht. Es ist wirklich toll, wie schön man mit einem Blitz arbeiten kann und dennoch keine unterschiedlichen Lichtstimmung im Bild sieht.

Buchrezension: Peoplefotografie on Location

Hin und wieder bedarf es einer Neuerung auf einem Blog und da ich hier schon länger nichts mehr verändert habe, ist es nun wieder an der Zeit dies zu tun. Diesesmal handelt es sich allerdings nicht um eine Veränderung am Design wie hier oder hier, sondern vielmehr geht es um eine inhaltliche Erweiterung. Mit diesem Beitrag habe ich die neue Kategorie “Buchrezensionen” eröffnet, in der ich nach und nach Bücher vorstelle, die ich gelesen habe. Themenschwerpunkt ist hier natürlich vor allem die Fotografie, aber vielleicht gibt es auch hin und wieder etwas anderes.

Den Anfang in dieser Kategorie mach das Buch “Peoplefotografie on Location” von Jens Petersen. Das Buch wurde mir freundlicherweise von Michael zur Verfügung gestellt, welchem ich an dieser Stelle nocheinmal einen herzlichen Dank aussprechen möchte.

Peoplefotografie on Location

Quelle: Addison-Wesley

Der erste Eindruck des Buches

“Peoplefotografie on Location” bedeutet nichts anderes als Personen außerhalb eines Studios abzulichten. Da ich mich in diesem Jahr intensiver mit der Personenfotografie auseinandersetzen möchte und ich kein Studio zur Hand habe, oder auch nur annähernd Platz für ein improvisiertes Studio, dachte ich, dass mir dieses Buch gerade recht kommt.

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Das Titelbild des Buches lässt schon auf den Inhalt schließen und zeigt Ausschnitte der Peoplefotografie on Location. Beim ersten durchblättern fällt gleich auf, dass nicht mit Beispielbildern gespart wurde. Allerdings muss ich an dieser Stelle sagen, dass Qualität doch besser wäre statt Quantität. Das soll nicht bedeuten, dass die Bilder in dem Buch nicht qualitativ hochwertig oder gut sind, sondern einfach, dass für so ein Buch wirkliche Knallerbilder verwendet werden sollten. Auf der anderen Seite ist es durch die Bildauswahl natürlich auch so, dass dem Leser gezeigt wird, dass nicht immer alles perfekt aussehen muss, sondern es viele Variationen von Geschmack gibt.

Der Aufbau von Peoplefotografie on Location

Das Buch ist in vier Teilen aufgebaut, die den gesamten Ablauf und die einzelnen Schritte der Peoplefotografie on Location darstellen. So geht es los mit den Grundlagen. In kurzen Abschnitten, über wenige Seiten, werden die Grundlagen dargestellt und die ersten Tipps gegeben. So werden die Themen Assistenz, Organisation, Equipment, Bildgestaltung, Posing und vieles mehr angesprochen. Schon in diesem Teil habe ich einige Punkte mitgenommen, die mir bisher unbekannt waren. Besonders klasse fand ich die Idee mit einem Location-Katalog, in dem alle Locations mit Lichteinfall und entsprechenden Daten versehen werden. Dadurch ist die Planung für zukünftige Shootings etwas leichter, denn die Locations sind schon bekannt.

Im zweiten Teil wird gezielt auf Ausrüstung eingegangen, die zwar nicht unbedingt benötigt wird, aber die sicherlich von Vorteil sein kann. Sehr praktisch fand ich hier die Auflistung der unterschiedlichen Lichtformer und deren Eigenheiten bzw. Verwendungszwecke, wobei dieser Punkt für erfahrene Fotografen sicherlich sehr langweilig ist.

Im dritten Teil folgen 18 unterschiedliche Shootings, in denen jeweils unterschiedliche Punkte zur Peoplefotografie on Location abgehandelt werden. Durch die kurzen Entstehungsgeschichten und die Bilder dazu ist es sehr einfach zu lesen und zu verinnerlichen. In jedem Unterkapitel wird auf den Lichtaufbau und die anschließende Bildbearbeitung eingegangen, wobei dies kurz und knapp gehalten ist. Gerade für die Bildbearbeitung hätte ich mir hier ein paar mehr Informationen gewünscht.

Im vierten Teil werden diese Informationen zur Bildbearbeitung allerdings nachgeliefert. So werden auf wenigen Seiten die gängigen Mittel zur Bildbearbeitung in der Peoplefotografie dargestellt. Seien es die Augen, die Hautretusche oder das Nachschärfen. Anhand von kleinen Beispielen werden die jeweiligen Techniken dargestellt. Als Beispielprogramm wird in dem Buch Adobe Photoshop verwendet, wobei die einzelnen Schritte sicherlich auch mit Gimp oder einer anderen Software durchgeführt werden können.

Fazit

Für einen Anfänger wie mich ist das Buch “Peoplefotografie on Location” sicherlich ein guter Einstieg. Es werden die wesentlichen Punkte für Planung, Durchführung und Nachbearbeitung aufgeführt und durchgesprochen. Für fortgeschrittene Peoplefotografen gibt es vielleicht auch den ein oder anderen interessanten Aspekt, allerdings wird die Ausbeute hier geringer sein.

Alles in allem freue ich mich über dieses Buch und es wird mir mit Sicherheit in diesem Jahr noch von Nutzen sein. Spätestens wenn es dann wirklich mal an die Peoplefotografie on Location geht, habe ich wenigstens ein kleines Nachschlagewerk mit Tipps.

Für alle, die das Buch ebenfalls lesen wollen:

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Addison-Wesley, München; Auflage: 1 (22. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827330033
  • ISBN-13: 978-3827330031
  • Preis: 39,80
  • Erhältlich bei Amazon

Foto der Woche: Zaunpfahl

Schon wieder ist eine Woche im neuen Jahr vorbei. Die Zeit vergeht wirklich rasend schnell. Diese Woche verging sie sogar so schnell, dass ich gar nicht dazu kam ein paar Fotos zu schießen. Da ich aber auch diese Woche ein Foto zeigen möchte, habe ich etwas in meinem Archiv gekramt und das Foto der Woche gesucht und auch gefunden!

Foto der Woche: Zaunpfahl

D90 | 24-70mm @ 38mm | f/2.8 | ISO 200 | 1/3200s

Das Foto entstand auf meiner ersten Tour mit dem Nikon 24-70mm. Es war ein schöner Sonntagnachmittag und es war herrliches Wetter. Der Zaunpfahl hat mir irgendwie gefallen und ich musste ihn einfach fotografieren. Fragt mich jetzt bitte nicht, weshalb ich das Bild nicht schon früher gezeigt habe… Ich hab das irgendwie total verpennt…

HDR-Timelapse Video: The Chapel

Vimeo Direktlink

Das obige Video habe ich mir jetzt bestimmt schon zehn Mal angeschaut und ich bin immernoch begeistert davon. Ich bin ein großer Fan von altem Gemäuer und besonders von Kirchen oder Klöstern. Ebenso liebe ich HDR in Fotos. In diesem Film sind beide Welten vereint, aber nicht in Fotos, sondern in einem Video. Gerade diese Umsetzung finde ich unheimlich spannend und ich wäre sehr gerne direkt vor Ort gewesen, als dieser Film entstanden ist.

Patryk Kizny zeigt in diesem Video, was alles mit moderner Technik möglich ist. Sei es nun die Erstellung des Film via DSLRs oder die anschließende Bearbeitung und Vertonung. Ich finde das Paket sehr gelungen. Besonders toll finde ich auch noch die Musik. Diese theatralische Musik untermauert die Stimmung in der Kirche zusätzlich. Dazu die unterschiedlichen Brennweiten von Normalbrennweite zu Weitwinkel. Einfach klasse auf die Musik abgestimmt.

Wer mehr wissen möchte, wie das Video entstanden ist und welches Equipment dazu eingesetzt wurde, der sollte sich auch gleich noch das Making Of dazu anschauen. Ich bin schon gespannt, welche weiteren Ideen von Patryk umgesetzt werden.

(via fstoppers)

Foto der Woche: Skaterplatz

Diese Woche ist es ein bisschen später geworden mit dem Foto der Woche. Mir mangelt es etwas an Zeit im Moment, da ich gerade auf Autosuche bin. Dennoch gibt es heute mal wieder einen schönen Fotobeitrag.

Letztes Wochenende war ich wie ihr wisst in Donaueschingen unterwegs. Dabei habe ich die moderne Straßenunterführung am Donaueschinger Bahnhof abgelichtet. Das Bild dazu war ein simples und sehr schlicht gehaltenes HDR. Auf der gleichen Tour hatte ich auch vor, den Skaterplatz unter der Bahnhofbrücke abzulichten.

Als ich meine ersten Fotos geschossen hatte, war ich etwas enttäuchst, da mir keines der Bilder wirklich gefallen hatte. Es war alles so trist und mein Ziel war es ein knalliges Bild zu erzeugen. Vor lauter Enttäuschung wollte ich schon wieder weiterziehen, doch dann hat sich die Sonne für einen kurzen Moment blicken lassen und es ist folgendes Bild entstanden.

Foto der Woche: Skaterplatz

D90 | 24-70mm @ 24mm | f/8.0 | ISO 200 | 1/200s + 1/800s + 1/3200s

Das Bild ist ebenfalls über drei unterschiedliche Belichtungen entstanden, sodass ich mir ein weiteres HDR-Bild bauen konnte. Diesemal habe ich die Bearbeitung allerdings etwas stärker ausfallen lassen, da mir das Grafitti und der Skaterplatz so besser gefallen haben. Die Lens-Flares sind während den Aufnahmen entstanden und ich fand diese irgendwie sehr passend zu dem Bild.

Wie gefällt euch das Bild und die Bearbeitung? Kritik ist gerne gesehen!

Fotografie – Apple – Design