MacBook Pro 13″ Arbeitsspeicher Erweiterung

Ich habe mein MacBook Pro 13″ noch nicht sehr lange und dennoch habe ich es jetzt schon nachgerüstet. Nachdem ich die ersten Hürden mit der Umstellung des @-Zeichens und dem fehlenden Aero-Snap gemeistert habe, wollte ich etwas anderes angehen. Diesesmal geht es mir nicht um die Software meines MacBook Pro 13″, sondern um die Hardware die darin verbaut ist. Genau genommen geht es um die Erweiterung des Arbeitsspeichers. Warum ich diesen erweitert habe, möchte ich euch in diesem Blogbeitrag erläutern. Ebenso möchte ich euch beschreiben, wie aufwändig der Einbau der Erweiterung des Arbeitsspeichers ist.

Arbeitsspeichererweiterung auf 8 GB

Wie ihr wisst, habe ich mein MacBook Pro 13″ im Apple Refurbished Store gekauft. Die Ausstattung war dort ziemlich Standard und konnte nicht extra erweitert werden, da dort keine individuelle Konfiguration möglich ist. Also habe ich mir mein MacBook Pro 13″ mit einem Arbeitsspeicher von 4 GB gekauft.

An sich ist das keine schlechte Ausstattung und für die meisten sicherlich ausreichend. Auf meinem alten Windows Notebook hatte ich ebenfalls 4 GB an Arbeitsspeicher und das ging auch ganz gut. Aber schon nach kurzer Zeit habe ich mir dann doch etwas mehr Leistung gewünscht. Gerade im Bereich Bildbearbeitung arbeite ich sehr viel mit Photoshop CS 5 und Lightroom 3. Diese Programme nehmen doch einiges an Arbeitsspeicher in Anspruch und neben diesen habe ich auch noch viele weitere Programme offen. Klar könnte ich die auch schließen, während ich etwas Anderes arbeite, aber ich bin nunmal ein bequemer Mensch in dieser Hinsicht.

Es war mir also klar, dass ich eine Erweiterung meines Arbeitsspeichers benötige. Ich wollte einfach mal ausprobieren, ob es etwas bringt, die doppelte Menge an Arbeitsspeicher zur Verfügung zu haben. Eine kurze Suche bei Amazon hat mir auch gleich die passenden Speicherriegel ausgespuckt und die Preise für die zwei 4 GB Riegel an Arbeitsspeicher sind sehr human. Hätte ich die Erweiterung direkt bei Apple gekauft, so hätte ich mindestens das Doppelte dafür bezahlt.

Der Einbau des Arbeitsspeichers

Es ist ziemlich einfach, den Arbeitsspeicher bei einem MacBook Pro zu tauschen. Die Schrauben auf der Rückseite müssen gelöst werden, dann nimmt man den Deckel ab und schon sind die Arbeitsspeicher-Module sichtbar. Dort den kleinen Federhaken umgeklappt und die Riegel können herausgenommen werden. Den neuen Arbeitsspeicher einfach einsetzen, den Deckel wieder draufschrauben und das MacBook Pro starten. Schon wurde der neue Arbeitsspeicher erkannt und kann verwendet werden.

Der Einbau des Arbeitsspeichers war also sehr simpel und so kannte ich das auch schon von meinem Asus V1S. Bei diesem hatte ich ebenfalls vor knapp zwei Jahren den Speicher von 2 GB auf 4 GB erweitert und die Schritte waren nahezu dieselben.

Das Gute an der Einbauaktion ist, dass die Garantie auf das MacBook Pro dadurch nicht erlischt. Apple gibt lediglich keine Garantie auf die neuen Speichermodule, was auch durchaus legitim ist. Besonders toll fand ich, dass Apple in der mitgelieferten Anleitung selbst genau beschreibt, wie man den Arbeitsspeicher wechseln kann.

Ist eine Leistungsverbesserung zu erkennen

Hier muss ich schon nach kurzer Zeit sagen: JA! Schon nach dem ersten Einsetzen des neuen Speichers, habe ich meine üblichen Programme gestartet. Das war soweit noch in Ordnung und hatte auch mit den 4 GB Arbeitsspeicher gut funktioniert. Als ich dann jedoch zusätzlich noch Lightroom und Photoshop öffnete und ein bisschen darin arbeitete, merkte ich schon, dass die Arbeit flüssiger läuft. Genaue Werte kann ich euch nicht liefern, aber ich hab auf jeden Fall einen kleinen Performanceschub gemerkt.

Interessanter wird die ganze Sache mit dem Arbeitsspeicher, wenn es um das Thema virtuelle Maschinen geht. Hier habe ich zwar bis jetzt noch nichts im Einsatz, aber demnächst werde ich sicherlich die ein oder andere virtuelle Maschine auf meinem MacBook Pro installieren. Durch den erhöhten Arbeitsspeicher, kann ich der Maschine dann auch mehr davon zur Verfügung stellen, was das arbeiten in der virtuellen Maschine dann deutlich angenehmer machen sollte.

Apropos virtuelle Maschinen. Welches Tool verwendet ihr für eure virtuellen Maschinen? Habt ihr auch euren Arbeitsspeicher erweitert und ist das spürbar von der Performance?

Foto der Woche: Peugeot 308 CC

Es ist schon wieder ein paar Tage her, seit es das letzte Bild hier auf dem Blog gab. Aber gut Ding will Weile haben und so habe ich gestern eine nette Fotoserie gemacht. Das Motiv war ein Gegenstand, den ich euch schon seit langer Zeit zeigen wollte, aber irgendwie hat es nie so gepasst, wie ich mir das vorgestellt habe.

Foto der Woche: Peugeot 308 CC

Einige haben es sicherlich schon über Twitter mitbekommen, dass ich mir im Februar ein neues (gebrauchtes) Auto gekauft habe. Den Peugeot 308 CC. Schon seit meinem 18ten Geburtstag wollte ich immer ein Cabrio haben. Mir gefällt es, wenn der Wind durch meine Haare bläst und ich einfach genügend Kopffreiheit habe. Weshalb ein Peugeot ist ganz einfach zu beantworten: er bietet genug Platz und ich kann aufrecht sitzen und dennoch aus der Frontscheibe schauen. Bei vielen anderen Cabrios ist das leider nicht der Fall.

Peugeot 308 CC

Details zur Aufnahme gibt es in den nächsten Tagen. Dort werde ich auch noch ein paar weitere Bilder veröffentlichen von meinem kleinen Autoshooting, sowie vielleicht auch noch einen Screencast. Den Screencast gibts aber erst, wenn ich die Zeit für eine Aufnahme gefunden habe und auch nur wenn ihr daran interessiert seit.

Das Foto der Woche: Peugeot 308 CC gibt es zudem auf 500px.com zu betrachten. Dort ist er etwas größer ;-) Außerdem könnt ihr das Bild auch auf meiner Galerieseite anschauen und euch selbst einen Abzug davon bestellen.

Eure Meinung ist mir wichtig und dadurch kann ich mich auch weiterentwickeln, also fleißig Kommentare schreiben :-)

Aero Snap auch auf einem Mac? – BetterSnapTool

Mit Windows 7 hat Microsoft eine tolle Funktion in ihre Aero-Oberfläche integriert: den Aero Snap. Damit können Fenster mit wenig Aufwand an bestimmte Positionen gebracht werden, ohne einen Button an dem Fenster zu drücken. Für Mac OS X wünsche ich mir die selbe Funktion, aber das gibt der Standard nicht her. Im folgenden möchte ich euch die Funktion des Aero Snap näher beschreiben und euch zeigen, wie ihr diese Funktion auch auf Mac OS X nutzen könnt.

Was ist Aero Snap?

Aero Snap ist eine integrierte Funktion der Windows 7 Desktopoberfläche Aero. Es gibt dem Benutzer die Möglichkeit, geöffnete Fenster an spezielle Positionen zu setzen, mit einer bestimmten Größe. Das Ganze kann entweder über Shortcuts oder über das Verschieben des Fensters per Maus an die richtigen Positionen gemacht werden.

Als Positionen gibt es die linke Desktop-Hälfte, die rechte Desktop-Hälfte und das maximierte Fenster. Zieht man das Fenster an den linken Bildschirmrand, so verändert sich die Position und Größe des Fensters auf die linke Desktop-Hälfte. Das selbe passiert, wenn das Fenster an den rechten Bildschirmrand geschoben wird. Um das Fenster zu maximieren, kann das Fenster an den oberen Bildschirmrand gezogen werden. Aber seht es euch doch einfach kurz selbst an:

Alternativ zu den Mausbewegungen kann die Positionierung der Fenster auch über die Tastatur erfolgen. Dazu könnt ihr folgende Tastenkombinationen verwenden:

  • Windows-Taste + Pfeil-Links: Fenster auf die linke Desktophälfte
  • Windows-Taste + Pfeil-Rechts: Fenster auf die rechte Desktophälfte
  • WindowsTaste + Pfeil-Hoch: Fenster maximieren

Ich finde die Funktion sehr praktisch und habe diese in Windows 7 täglich eingesetzt. Besonders das parallele Arbeiten mit zwei Fenstern nebeneinander macht bei einigen Tätigkeiten doch Sinn. Auf einem großen Display hat man hier genügend Platz für beide Fenster. Ich habe dies vor allem bei der Webentwicklung genutzt, da ich so nicht immer per Tab zwischen den geöffneten Fenster springen musste.

Aero Snap auf einem Mac?

Als ich die ersten Gehversuche auf meinem MacBook gemacht habe, habe ich mich selbst immer wieder dabei ertappt, wie ich das Tastenkürzel Windows-Taste + beliebige Pfeil-Taste für den Aero Snap nutzen wollte. Das Problem daran war nur: ein Mac hat keine Windows-Taste und kein Aero Snap…

Es war für mich eine wirkliche Umstellung ohne Aero Snap auszukommen. Die kleinen Buttons auf den Fenstern zu drücken um sie zu maximieren, hat mich schon nach kurzer Zeit genervt. Und die Größe manuell anzupassen, damit ich zwei Fenster nebeneinander anzeigen lassen konnte, war auch sehr ärgerlich.

Ich habe mich dann gewundert, weshalb Apple so etwas nicht standardmäßig in das Betriebssystem einbaut. Die Funktion ist wirklich klasse und gerade für Windows-Umsteiger nahezu ein Must-Have. Für mich musste also eine Alternative her.

Die Alternative: BetterSnapTool

Ein bisschen Recherche im Internet hat ergeben, dass viele sich schon mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Es gibt diverse Tools, die den Aero Snap auch auf dem Mac ermöglichen. Meine gewählte Alternative ist das BetterSnapTool. Es bietet die selben Möglichkeiten wie der Aero Snap in Windows und sogar noch ein paar Funktionen mehr. Seht einfach selbst:

Besonders gut an dem Tool gefällt mir, dass es indiviuell angepasst werden kann. So können sogar noch die Ecken des Bildschirms genutzt werden um die Fenster entsprechend anpassen zu lassen. Bei größeren Bildschirmen macht das sicherlich auch manchmal Sinn, bisher habe ich es selbst noch nicht verwendet.

Die einzige Anpassung in dem Tool habe ich bei den Tastekombinationen gemacht. Diese sind frei definierbar und so kann jeder die Tastenkombination einprogrammieren, die für ihn am passensten für die Snap-Funktion ist. Ich selbst habe mir die Tastenkombination Alt + beliebige Pfeil-Taste ausgesucht, da diese am ehesten den Windowskürzeln entspricht. Dadurch ist meine Umgewöhnungsphase geringer :-)

Fazit

Apple bietet nicht alle Funktionen aus Windows 7 als Standard an, aber andersherum ist das sicherlich auch teilweise der Fall (z.B. bei Spaces). In den nächsten Woche folgen hier sicherlich auch noch genügend Beispiele dafür. Dennoch finde ich es klasse, dass es Entwickler gibt, die diesen Bedarf erkannt haben und ein kleines Programm dafür geschrieben haben.

Einziges Manko an dem Programm: es ist leider nicht ganz kostenlos. Das BetterSnapTool kann für 1,59 € im Mac App Store gekauft werden. In Anbetracht dessen, wie häufig ich das Tool verwenden werde, ist mir das die Investition wert. Es ist halt so, dass manche Funktionen bei Mac wohl extra kosten, die ich bei Windows umsonst hatte. Aber egal, über diese kleinen Beträge möchte ich mich jetzt nicht aufregen und vielleicht finde ich in Zukunft auch noch Gegenbeispiele, die mich dann doch wieder von Mac OS überzeugen :-)

Mein neues Spielzeug: MacBook Pro 13″

MacBook Pro 13"

Manch einer mag es bereits über Twitter erfahren haben, andere wissen es vielleicht noch nicht und wieder andere interessiert es sowieso nicht :-) Ich habe mir nun endlich meinen ersten Apple PC angeschafft; ein MacBook Pro 13″. Für mich ist das ein neues Spielzeug, welches mal nicht direkt für die Kamera ist, jedoch auch schon lange von meinem Fotografenherz begehrt wird.

Warum ein MacBook Pro 13″?

Genau diese Frage versuche ich nun kurz zu beantworten. Schon während meines Studiums habe ich immer wieder mit den MacBooks geliebäugelt, aber irgendwie waren sie mir dann doch immer zu teuer und ich hatte mir kurz vor Studienbeginn einen neuen Laptop angeschafft. Dieser hatte ausreichend Power und war mir immer ein guter und treuer Begleiter.

Der Wunsch nach einem MacBook blieb jedoch über die Jahre hinweg bestehen. Nun habe ich mich dann doch dazu entschlossen, meinen Laptop gegen ein MacBook Pro zu tauschen. Die Leistung meines Laptops ist zwar immernoch sehr gut, aber ich wollte dennoch mal wieder etwas neues ausprobieren.

Ich bin schon lange ein Apple-Fan und jeder der mich kennt, weiß auch wie ich von diesen Produkten schwärme. Es ist aber nicht so, dass ich Microsoft hasse. Ich finde die Produkte, die in letzter Zeit im Desktop-Bereich erschienen sind wirklich klasse. Angefangen von Office 2010 und endend bei Windows 7, welches wirklich ein super Betriebssystem ist. Aber als IT’ler ist man nunmal neugierig und so wollte ich nun auch einmal Mac OS X ausprobieren.

Es standen verschiedene Modelle des MacBook Pro zur Auswahl. Letztendlich ist meine Entscheidung auf das MacBook Pro 13″ (2010) gefallen. Mein bisheriger Laptop war ein 15″-Modell und mir immer etwas zu groß und zu schwer. Zudem war die Akkulaufzeit sehr gering und ich habe irgendwie immer mehr die Lust am Surfen auf dem Sofa oder in meinem Lesesessel gefunden. Das 13″ MacBook bietet mir sowohl bei Gewicht und Größe, wie auch bei der Akkulaufzeit erhebliche Vorteile. Natürlich wäre ein MacBook Air noch leichter und die Akkuleistung mag auch besser sein, aber ich brauchte auch noch Power unter der Haube. Das MacBook Pro sollte schließlich meinen alten Laptop ablösen und somit musste genug Rechenleistung für Photoshop, Lightroom und Co. vorhanden sein.

Umstiegsprobleme: Das verflixte @-Zeichen

Jetzt hab ich mein MacBook Pro 13″ erst seit wenigen Tagen und schon habe ich das erste Umstiegsproblem. Mit dem Großteil der Unterschiede zwischen Windows und Mac OS bin ich bisher gut zurecht gekommen, aber ein Unterschied ist mir bis jetzt immernoch ein Dorn im Auge: Das verflixte @-Zeichen….

Das @-Zeichen auf Windows-Tastaturen

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Das @-Zeichen auf Apple-Tastaturen

Mein Umstellungsproblem mit dem @-Zeichen

Wenn man die Tastenkombination mit Alt-Gr + Q von Windows gewohnt ist und diese in den Fingern hat, dann ist die Umstellung auf Mac OS wirklich ein Problem. An der Stelle der Alt-Gr-Taste neben dem Leerzeichen ist bei Apple-Tastaturen die cmd-Taste. Leider führt die Tastenkombination cmd + Q zum Beenden eines Programms, was mich jetzt doch schon öfters ziemlich gestört hat.

Um ein @-Zeichen auf Apple-Tastaturen zu erstellen muss die alt-Taste verwendet werden. Diese befindet sich allerdings ein bisschen weiter weg von der Leertaste. Zudem ist das @-Zeichen jetzt auf der L-Taste zu finden, was eine zusätzliche Umstellung bedeutet. Ich frage mich jetzt schon, wie lange ich wohl noch brauche, bis ich diese Tastenkombination in meinem Kopf bzw. meinen Fingern habe.

Wie seit ihr mit diesem “Problem” umgegangen? Hattet ihr die neue Tastenkombination schnell draußen?

Fotografie – Apple – Design