Erfahrungsbericht: Alu-Dibond von Achtung-Poster.de

Es war mal wieder an der der Zeit eines meiner Fotos zu drucken. Die letzten Ausdrucke sind nun schon wieder einige Zeit her und ich wollte mal wieder etwas anderes als reinen Druck auf Fine Art Papier. In der Wohnung war auch noch etwas Platz und so kam der Entschluss noch eines meiner Wales Bilder zu drucken.

Und wie der Zufall es doch häufig will, ist kurz nach der Entscheidung ein Bild zu drucken ein Angebot von Achtung-Poster.de bei mir eingetroffen. Ich wurde gefragt, ob ich nicht bereit wäre ihren Service auszuprobieren und ein Testbericht zu einem Produkt zu schreiben. Und wie ihr seht habe ich nicht nein gesagt!

Warum ein Alu-Dibond Ausdruck?

Da ich Achtung-Poster bisher nicht kannte, habe ich mich vor der Zusage etwas schlau gemacht und auch geschaut, was denn alles von Achtung-Poster angeboten wird. Die Produktpalette ist umfangreich und reicht von Poster, über Acrylglas und Fototapete, hin zum Alu-Dibond, für welches ich mich entschieden habe.

Bisher hatte ich noch nie ein Foto auf Alu-Dibond gedruckt, aber es hat mich schon immer gereizt ein solches in der Hand zu halten. Vor kurzem war ich auf einer Kunstausstellung und habe dort verschiedene Motive auf Alu-Dibonds gesehen und war begeistert. Zwei meiner Kollegen hatten zwar auch schon Alu-Dibonds bestellt, allerdings war ich von denen nicht so sonderlich begeistert. Diese waren extrem spiegelnd bzw. glänzend, was mich selbst bei Bildern eher stört. Und zudem verkratzen diese leicht, wenn man sie putzen möchte.

Ich war also erst einmal ein bisschen vorgewarnt, was da mit dem Alu-Dibond kommen könnte. Im Vorfeld habe ich aufgrund meiner Bedenken jedoch bei Achtung-Poster nachgefragt, ob das Alu-Dibond glänzend wird. Daraufhin kam eine freundliche Mail, dass die Alu-Dibonds seidenmatt gedruckt werden und somit keine bzw. kaum Spiegelungen enthalten. Ich war also erstmal beruhigt und ließ mich auf die Produktion von Achtung-Poster ein.

Die Bestellung des Alu-Dibond

Ich hatte mir als Größe für das Alu-Dibond 70 x 50 cm ausgesucht, was genau in eine kleine Nische an unserer Esszimmerwand passt. Da ich vor einer Bestellung gerne mein Motiv testen lasse, ob es qualitativ für den Druck geeignet ist, habe ich diese Möglichkeit bei Achtung-Poster ebenfalls gesucht. Ich möchte ungern Geld ausgeben und hier ein Produkt bewerten, wenn das Ausgangsmaterial nicht in Ordnung war.

Achtung-Poster bietet die Möglichkeit der Qualitätsprüfung über die Qualitätsampel direkt nach dem Upload an. Dort ist gleich zu erkennen, ob das hochgeladene Foto für das gewählte Produkte eine ausreichende Qualität liefert oder ob womöglich eine kleinere Version des Produktes zu bestellen ist.

Mein Alu-Dibond ist eingetroffen

Am Wochenende war es dann so weit und mein Alu-Dibond ist eingetroffen. Sicher verpackt und mit Abstandshaltern wurde es wie angegeben fünf Tage nach Bestellung geliefert. Ich habe das Bild sofort ausgepackt, da ich total gespannt war was mich erwartet.

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Der erste Eindruck… Erstklassig! Ich war bisher ja schon sehr verwöhnt von meinen Druckdienstleistern was Qualität auf Fine Art Papier angeht und ich muss ehrlich sagen, ich bereue es ein kleines bisschen, dass ich nicht alle Bilder auf seidenmattem Alu-Dibond gedruckt habe. Es ist einfach beeindruckend so etwas anzufassen und zu sehen.

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Die Schärfe des Bildes ist über die ganze Fläche gegeben und ich konnte auch keine Farbverfälschungen feststellen. Die Qualität passt also sehr gut, wobei der Preis für ein Alu-Dibond nicht wirklich mit einem Fine Art Print vergleichbar ist. Das seidenmatte gefällt mir besonders gut, denn es gibt keinerlei Reflexionen wenn man das Bild anschaut. Wie es langfristig mit der Reinung des Bildes aussieht und ob es massiv Staub ansetzt kann ich noch nicht beurteilen. Die ersten drei Tage ist aber noch nichts sichtbar.

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Was ich etwas schade finde ist, dass nicht standardmäßig ein Befestigungssystem mitgeliefert wird. Das reine Alu-Dibond kann man so leider nicht sofort aufhängen, sondern muss sich erst noch eine Befestigung bestellen oder diese selber basteln. Es werden zwar diverse Befestigungsmöglichkeiten mit angeboten, allerdings habe ich daran bei meiner Bestellung nicht gedacht. Da war ich wohl von den Leinwandanbietern etwas verwöhnt, was aber auch daran liegt, dass ein Rahmen schon ein sehr gutes Grundgerüst für eine Befestigung bietet.

Obwohl mich das mit der Befestigung etwas ärgert, kann ich der Qualität des Alu-Dibonds nur die Wertung “Erstklassig” geben. Ich habe bisher noch nichts vergleichbares gesehen und ich werde mir mit Sicherheit in Zukunft noch mehr Bilder auf Alu-Dibond bestellen und mit Achtung-Poster habe ich auch einen Anbieter gefunden, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis zu passen scheint.

Habt ihr selbst schon Erfahrungen mit Achtung-Poster.de oder dem Druck auf Alu-Dibond gemacht?

 

linkTime – Oktober 2012 – #4

Diese Woche nur ganz kurz gehalten, aber dennoch ein bisschen Inspiration für euch. Die vorletzte linkTime im Oktober. Demnächst gibt es dann näheres zu dem, was ich die letzten Tage so getrieben habe. Manche von euch wird es das kommende Jahr vielleicht freuen. Jetzt aber viel Spaß.

Flickr Favoriten der Woche:

Linkschleuder:

  • Ihr wolltet schon immer einmal Sternenbilder machen, wisst aber nicht wie? Bei DDpix gibt es ein paar Tipps zur Sternenfotografie und wie diese gelingen kann.
  • Wer öfters Portraits fotografiert und schon immer mal ein paar Tipps in Sachen Fotos für Geschäftsleute haben wollte, der findet bei ISO1200 ein Video über die Belichtung von Geschäftsportraits.
  • Fred Perrot ist ein französischer Bildbearbeiter und seine Arbeiten können sich wirklich sehen lassen. Mir persönlich gefällt “Skull” und “Nespresso” am Besten.
  • Beim Fotografr gibt es ein kostenloses eBook zum Thema “Marketing für Fotografen”. Omori schreibt dort über seine eigenen Erfahrungen und gibt Tipps mit auf den Weg um sein Marketing selbst voran zu treiben.
  • Ihr wart noch nie in München, wolltet aber schon immermal die U-Bahn-Haltestellen sehen? Dann schaut euch die Bilder von Nick Frank an, welcher ein paar dieser Haltestellen menschenleer gemacht hat.

linkTime – Oktober 2012 – #3

Flickr Favoriten der Woche:

Linkschleuder:

  • Ihr fotografiert öfters bei Portraits und wolltet schon immer einmal auch Portraits bei Sonnenuntergang schießen, wisst aber nicht wie? Dann könnt ihr von Lightning Asylum ein paar Tipps dazu erhalten.
  • Portraits sind eher nicht so eure Sache? Ihr fotografiert lieber Autos? Dann solltet ihr euch mal das Portfolio von Frederic Schlosser anschauen. Ein paar wirklich schicke Fotos dabei.
  • Ein sehr schönes Fotoprojekt names “Psyche” hat Carsten Witte durchgeführt. Lasst die Schönheiten einfach auf euch wirken.
  • Wer von uns hat früher nicht mit Legosteinen gespielt? Nathan Sawaya hat seinen Spaß aus der Kindheit zum Beruf gemacht und erstellt atemberaubende Figuren aus Legosteinen. Wirklich klasse.
  • Das Trojanische Pferd sagt sicherlich vielen von euch etwas. Babis Panagiotidis hat ein Trojanisches Pferd aus recyclten Tasten von PC-Tastaturen gemacht. Ein sehr schönes Kunstwerk.
  • Ihr wolltet euch schon selbst einmal ein Fahrrad bauen, wisst aber nicht genau wie? Dann schaut euch doch das folgende Video an:

Bering Armbanduhr – Ein schickes Schmuckstück

Lang ist es her, seit ich das letzte Mal eine Armbanduhr trug. Wenn ich mich recht erinnere, dann sind es jetzt mindestens 4 oder 5 Jahre. Als wir vor kurzem im Urlaub waren, sind wir in eine Glaserei gegangen und dort haben wir uns etwas umgeschaut. Ich wollte ja eigentlich keine neue Uhr, habe dort aber die Marke Bering entdeckt. Bering stellt wirklich schicke Armbanduhren her, deren Design mir sofort zugesagt hat. Mein “Haben wollen”-Gefühl war geweckt, aber ich habe nicht gleich eine gekauft.

Der lange Weg zur Wunschuhr

Zurück aus dem Urlaub hab ich mich sofort bei Amazon umgeschaut, welche Uhren dort von Bering angeboten werden. Nach langem hin und her habe ich zwei Armbanduhren in die engere Auswahl genommen. Gemeinsam mit meiner Freundin habe ich mich dann für die jetzt eingetroffene Bering Time Slim Ceramic entschieden.

Doch es war gar nicht so einfach dieses Wunschmodell zu erhalten. Das Problem bei dieser Uhr war nämlich, dass sie bei den Händlern nicht mit dem angebotenen Milanaise Armband auf Lager war, sondern mit einem Lederarmband. Das war nur nirgends ersichtlich und damit ging das Drama dann los.

Die erste Bestellung wurde aufgegeben und mit Vorfreude habe ich mich auf den Termin des Lieferdatums gefreut. Einen Tag vor Lieferdatum rief mich dann eine Dame des Händlers an und fragte ob ich auch mit einem Lederarmband, statt dem angebotenen Milanaise Armband einverstanden wäre. Das war ich natürlich nicht, denn ich wollte kein Lederarmband haben. Also Bestellung storniert.

Am selben Tag noch habe ich eine weitere Bestellung bei einem anderen Händler aufgegeben, der die Uhr auch sofort verschickt hat. Zwei Tage später traf die Uhr dann ein und meine Vorfreude auf den Feierabend war groß. Endlich die neue Uhr in den Händen halten. Daheim angekommen, habe ich das Paket ausgepackt und was sehe ich…. EIN LEDERARMBAND! Die Uhr habe ich gleich wieder zurückgeschickt.

Gefrustet von meinen bisherigen Erfahrungen habe ich mich nach Händlern umgesehen, die nicht über Amazon anbieten. Dabei wurde ich auf Brintrup aufmerksam. Die Uhr war dort sehr günstig angeboten und ich dachte es kann ja nicht schaden auch mal etwas Neues auszuprobieren. Doch bevor ich nun meine Wunschuhr bestellte, habe ich erst einmal eine Nachricht an den Händler geschrieben, ob die Uhr auch wirklich mit einem Milanaise- und nicht mit einem Lederarmband geliefert wird.

Nach der Bestätigung durch Brintrup habe ich sofort eine Bestellung aufgegeben und mich darauf eingestellt in wenigen Tagen eine neue Uhr zu besitzen. Doch was musste ich feststellen… Die Uhr wurde schon binnen 17 Stunden nach Bestellung in meine Packstation gelegt. Ich war sehr überrascht über diesen erstklassigen Service.

Meine neue Uhr von Bering

bering-armbanduhr-1

Nun ist sie also da und ich bin voll und ganz zufrieden. Die Uhr ist genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Sie ist elegant, schlicht und ein richtiges schönes Designerstück. Was mir vor allem gefällt ist, dass die Uhr extrem flach und damit auch sehr leicht ist. Man merkt sie kaum wenn man sie am Arm trägt.

Das blaue Ziffernblatt  ist sehr schick und hebt sich von anderen Uhren die ich bisher hatte sehr ab. Zunächst war es etwas ungewöhnlich, aber schon nach kurzer Zeit habe ich mich an den Anblick gewöhnt. Das schwarze Milanaise-Armband wirkt sehr hochwertig und macht die Uhr noch eleganter. Ich kann die Uhr nur empfehlen!

linkTime – Oktober 2012 – #2

Die vergangene Woche ging es wieder los mit arbeiten und somit blieb wenig Zeit für Fotografie. Die Zeit, die ich zur Verfügung hatte, habe ich genutzt, um an meinem Fotokalender 2013 zu arbeiten. Ich freue mich schon darauf euch den Kalender für 2013 vorzustellen. Die Fotos für den Kalender werden Landschaftsfotos von meiner Fotoreise nach Wales sein. Aber nun genug der Eigenwerbung und viel Spaß mit der linkTime.

Flickr Favoriten der Woche:

Linkschleuder:

  • Ihr kennt sicherlich Origami. Marc Fichou beeindruckt durch seine Origami Animals, welche verdammt real wirken. Die Form der Tiere ist klar zu erkennen.
  • Eine sehr schöne Sammlung an Fotos, die zeigen wie Früchte in Flüssigkeiten fallen, gibt es bei den fstoppers zu sehen. Ebenso noch ein kurzes Video, wie solche Bilder entstehen. Wirklich klasse Aufnahmen, die es dort zu sehen gibt.
  • “Somethink about me” ist ein tolles Projekt von Jorge Quinteros. Er spricht Personen auf der Straße an und bittet sie etwas über sich auf ein Schild zu schreiben, was man ihnen nicht sofort ansieht.
  • Noch eine weitere tolle Fotoserie gibt es auf Fubiz zu sehen. Jean Bérard macht mit seiner Serie “Liquid Glass” viel Eindruck, zumindest bei mir.
  • Ich bin ja bekanntlich bekennender Peugeot Fahrer und freue mich immer wieder wenn ich ein paar neue Ideen zu Autos von Peugeot sehe. Das Concept Car Peugeot Onyx ist zum Beispiel eine Idee, die ich wirklich klasse finde. Ein schnittiger Sportwagen, der so aber bestimmt nicht auf den Markt kommen wird.
  • Zum Abschluss gibt es noch ein Timelapse Video aus Singapur. Nachdem ich das Video angeschaut habe, bekomme ich richtig Lust dort mal hinzureisen und Fotos zu machen:

Fotografie – Apple – Design