linkTime – Juni 2012 – #2

Vergangene Woche konnte ich einiges an Zeit schaffen und meine Fotos aus Wales durchschauen, aussortieren und bearbeiten. Der erste Tag in Newport und Cardiff war schon einmal erfolgreich. Und ich konnte auch endlich mal ein paar Erfahrungsberichte zu Wort bringen, die ich schon seit längerem geplant hatte. Das Lee Filtersystem und der Amazon Kindle. Das eine die Fotografie, das andere ein Gadget. Und da es nicht nur hier rund ging sondern auch an weiteren Stellen im Web, wünsche ich euch viel Spaß mit der wöchentlichen linkTime.

Flickr Favoriten der Woche:

Linkschleuder:

  • Für alle die gerne Tiere fotografieren, speziell Hunde, hat Paddy ein paar Tipps auf Lager. Ich finde seine Hundefotos immer ziemlich klasse. Liegt aber vielleicht auch an den süßen kleinen Welpen!
  • Falls es euch die Landschaftsfotografie mehr angetan hat, dann findet ihr ein paar Tipps zur Fotografie von Wasserfällen auf Kwerfeldein. Michael Breitung schreibt ein paar Worte dazu wie er Wasserfälle fotografiert und worauf er bei den Einstellungen achtet.
  • Wem die Bilder von Michael gefallen und wer noch ein bisschen mehr über ihn und seine Leidenschaft wissen möchte, der kann auch mal dieses Interview durchlesen. Ein paar Bilder gibt es natürlich auch noch zu sehen.
  • Das man mit Essen nicht spielt lernt man schon als kleines Kind. Brock Davis ignoriert das jedoch und zeigt ein paar sehr eindrucksvolle Möglichkeiten, was man aus Essen so alles zaubern kann.
  • Ich bin ja bekanntlich eher der Typ der Fotos mit der Kamera macht. Paul Cadden erstellt durch Zeichnungen nahezu fotorealistische Portraits. Absolut empfehlenswert seine Kunst anzuschauen.

Du bist auf etwas Interessantes im Web gestoßen was super zur linkTime passen würde? Du bist selbst kreativ und möchtest auf dich aufmerksam machen? Dann schreib mir doch eine E-Mail mit dem Link und wir sehen was wir machen können.

Erfahrungsbericht Amazon Kindle

Vor ein paar Wochen habe ich mir ein neues Spielzeug gegönnt: ein Amazon Kindle 4*. Bislang war ich der Meinung, dass ein eBook Reader für mich total überflüssig ist denn schließlich kann ich die ganzen eBooks auch auf meinem iPad lesen. Doch nachdem ich den Kindle nun ein paar Wochen im Einsatz habe, gibt es doch ein paar Punkte in denen er mich überzeugt hat.

Die Bestellung des Kindle 4 lief wie immer problemlos über Amazon ab. Der Kindle kommt in einer kleinen Verpackung und sobald man diese öffnet erblickt man auch schon sein neues Spielzeug. Als Zubehör ist lediglich ein Micro USB zu USB Kabel dabei, über das der Kindle auch geladen wird. Steckdosen sind wohl eher nicht mehr so selbstverständlich wie ein PC, denn möchte man den Kindle ohne PC aufladen, so muss man sich noch einen Adapterstecker kaufen. Ich selbst habe mich einfach dem iPad Adapter bedient.

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Vorweg ein paar technische Daten zum Amazon Kindle 4

  • Display: 6 Zoll E Ink
  • Maße: 166 mm x 114 mm x 8,7 mm
  • Gewicht: 170 g
  • Akku-Laufzeit: ca. 1 Monat
  • Ladezeit: 3 Stunden für Vollaufladung
  • Schnittstellen: WLAN, USB 2.0 (Micro-B USB)

Kindle mit Wifi oder Wifi + 3G?

Schon vor dem Kauf hat man die Qual der Wahl. Möchte ich einen kleinen eBook Reader der nur Wifi unterstützt? Möchte ich womöglich einen Kindle Touch den ich direkt auf dem Display bedienen kann? Oder möchte ich vielleicht doch lieber einen Kindle Keyboard mit 3G Unterstützung?

Wie ihr merkt hat man es zunächst nicht leicht sich für ein Gerät zu entscheiden. Ich selbst habe mich gegen eine Touchoberfläche entschieden, da diese sicherlich schneller verschmiert und ich den Touch schon auf meinem iPad habe. Mir ist kein Grund eingefallen, weshalb ich einen Touchscreen zum Lesen brauche, schließlich muss ich überwiegend nur die Seiten umblättern.

Stand also noch die Frage im Raum ob mir ein Wifi-fähiges Gerät ausreicht oder ob ich auch noch 3G benötige. Letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass mir ein Wifi-fähiger Kindle ausreicht. Die ganzen Bücher die ich lese kann ich mir auch zu Hause herunterladen und ansonsten habe ich immer noch die Hotspot Funktion des iPhones. Zudem ist der Kindle ohne Tastatur nochmals etwas kleiner und kompakter!

Die ersten Schritte mit dem Kindle

Nachdem ich das Paket ausgepackt hatte war ich sehr erstaunt wie leicht der Kindle* doch im Vergleich zu meinem iPad ist. Natürlich war mir das rein von den technischen Daten und Maßen klar, aber ich dachte dennoch, dass er etwas schwerer ist.

Der kleinste Kindle hat lediglich ein paar Tasten mit denen das gesamte Gerät bedient wird. Unter dem Bildschirm befinden sich eine Zurücktaste, eine Taste zum Einblenden der Tastatur eine Navigationskreuz mit Bestätigungstaste in der Mitte, eine Kontextmenütaste und eine Hometaste.

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Das alles reicht völlig aus um seinen Kindle zu konfigurieren und sich Notizen zu einzelnen Stellen im Buch zu machen. Die Bedienung der Tastatur ist zunächst natürlich etwas gewöhnungsbedürftig da sie nicht per Touch funktioniert aber nach kurzer Zeit funktioniert das schon. Und mal ehrlich, wer schreibt denn schon viel mit seinem Kindle?

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Verwundert ist man zu Beginn etwas über die Blätterfunktion. Der Kindle hat an jeder Seite zwei größere Tasten, mit denen geblättert wird. Beim ersten Einsatz war ich etwas durcheinander denn ich dachte, dass die große Taste auf der linken Seite nach links blättert und die große Taste auf der rechten Seite nach rechts. Es ist jedoch so, dass die große Taste auf beiden Seiten nach rechts blättert und die kleine Taste nach links. Nach etwas Eingewöhnung hat man den Dreh aber schnell draußen und eigentlich blättert man in Büchern ja auch eher nach rechts wie nach links.

Eindruck nach den ersten gelesenen Büchern auf dem Kindle

Es macht wirklich Spaß auf dem Kindle zu lesen. Selbst in der prallen Sonne auf dem Balkon ist es kein Problem die Schrift zu erkennen. Das Display spiegelt überhaupt nicht und die Schrift wird knackscharf dargestellt. Sowieso nachdem es die letzten Tage möglich ist eine neue Firmware für den Kindle 4 zu installieren. Alles in allem habe ich mich super an die Bedienung des Kindle gewöhnt.

Meine bessere Hälfte ist ebenso begeistert und liest auch regelmäßig Bücher auf dem Kindle. Er ist einfach leicht und handlich und man kann ihn in jeder Position lesen. Ich persönlich finde gerade das sehr gut. Bei gewöhnlichen Büchern muss ich immer schauen, wie ich diese jetzt umblättere oder das sie nicht zurückblättern wenn ich mal auf der Seite liege und lese. Beim Kindle habe ich das Problem natürlich nicht denn dort habe ich einfach nur die Tasten für vor und zurück. Und hier ist ein ganz großer Vorteil, denn die Tasten sind auf jeder Seite des Kindle und nicht nur links für Zurück und rechts für Vorwärts. Ich weiß dass man eigentlich nicht so oft zurückblättert in Romanen oder ähnlichen Büchern, ich selbst lese aber überwiegend Sachbücher auf dem Kindle und da ist es dann doch ganz praktisch mal zurück zu können.

Die Markierungsfunktion ist ebenfalls einfach gelöst, wobei es natürlich etwas aufwändiger ist wie über den Touchscreen des iPads. Dafür kann ich mit dem iPad aber beim praller Sonne auch nicht lesen und somit auch nichts markieren :-) Genial finde ich zudem, dass alle Markierungen gesammelt auf dem Homescreen unter “Meine Clippings” angezeigt werden. So kann ich sehr schnell durch die Zitate durchspringen und mir nochmals genau das anschauen was ich für wichtig fand.

Und durch das, dass sich alle Bücher und Markierungen etc. mit der Amazon Cloud synchronisieren, kann ich auf jedem anderen Gerät diese Dinge nachlesen. Gerade lese ich doch häufig zu Hause etwas und finde das ganz interessant für die Arbeit. Ich markiere mir die Stelle und kann dann mit Hilfe der vielen Kindle-Apps die Zitate auch auf meinen Windows-PC im Geschäft nachschlagen.

Da es bisher nur positives zu berichten gab, gibt es zum Ende hin aber auch noch zwei kleine Dinge die mich speziell am Kindle 4 stören. Ich weiß nicht ob es bei anderen Kindle Geräten ebenfalls stört, aber beim Kindle 4 stören mich diese Dinge etwas. Zum einen ist es die Gewichtsverteilung des Kindle. Zu Beginn ist es ungewohnt ihn zu halten denn das Gewicht verteilt sich gleichmäßig über das Gehäuse. Ich selbst würde es bevorzugen wenn er unten etwas schwerer wäre, da man so noch weniger Kraft brauchen würde beim Lesen. Das zweite ist hin und wieder das starke Flackern des Bildschirms beim Blättern. Manchmal ist es kaum vorhanden und manchmal dann doch ziemlich stark. Gerade als Schnellleser und beim Überfliegen von Seiten ist es dann doch etwas störend. Das hat man bei einem normalen Buch natürlich nicht. Letztendlich ist das aber dem eInk Display geschuldet. Und lieber hab ich hin und wieder ein Flackern wie das ich durch eine Glanzoberfläche überhaupt nicht lesen könnte.

Was man ggf. noch als Nachteil werten könnte ist, dass das Display nicht beleuchtet ist und somit ist ein Lesen bei wenig Licht kaum möglich. Aber gerade das ist ja auch die Absicht des Kindle. Das Display soll wie ein normales Buch erscheinen und das kann man auch nicht ohne Licht lesen. Somit für mich kein Nachteil!

Meine Empfehlung: Klares JA zum Kindle

Wie ihr aus den obigen Abschnitten bereits erfahren konntet bin ich mit dem Kindle zu 95 % zufrieden. Ein perfektes Gerät für Vielleser, Urlaubsleser und Reisende. In wenigen Sekunden hat man sich ein neues Buch geladen und kann sofort mit dem Lesen beginnen. Egal bei welcher Sonneneinstrahlung!

Die Amazon Bibliothek hat zwar noch nicht jedes Buch als eBook verfügbar jedoch werden es Tag für Tag mehr Bücher. Der Preis ist für die eBooks ein bisschen niedriger, wobei man natürlich auch sagen muss, dass man die Bücher nicht so schön verleihen kann wie ein richtiges Buch. Es ist zwar möglich dies für zwei Wochen einem anderen Kindle Nutzer zur Verfügung zu stellen aber das war es dann auch schon.

Was ich überhaupt nicht vermisse ist das 3G Modul des Kindle. Ich kann mir meine Bücher gut über das WLAN herunterladen und wenn ich wirklich mal unterwegs sein sollte und alle Bücher ausgelesen habe, dann habe ich immernoch die Möglichkeit mir einen Hotspot mit dem iPhone aufzubauen. Im Urlaub hat man meist auch die Möglichkeit sich im Hotelwlan anzumelden und dort nochmals kurz die neusten Schmöker herunterzuladen. Von daher spare ich mir das zusätzliche Gewicht und die Kosten und kaufe mir dafür ein paar Bücher :-)

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr ebenfalls schon Erfahrungen mit dem Kindle sammeln können?

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Erfahrungsbericht: Lee Filtersystem und Lee BIG STOPPER

Als Fotograf mit einer Leidenschaft für Landschaftsaufnahmen wird man früher oder später an den Punkt kommen an dem man sich überlegt wie man seine Fotos schon bei der Aufnahme verbessern kann. Sobald man diesen Gedanken trägt wird man sich mit Filtern für Objektive auseinandersetzen. Ich selbst habe mich schon vor längerer Zeit mit Filtern beschäftigt, wollte jedoch zunächst nicht viel Geld ausgeben und habe mir einen schwachen Graufilter zugelegt. Ich habe viel mit dem Graufilter experimentiert und schilderte euch bereits meine Erfahrungen damit.

Doch nachdem ich mich immer mehr mit der Landschaftsfotografie auseinandergesetzt habe und dieses Jahr meine erste Fotoreise nach Wales durchführen wollte, habe ich mich mit dem Thema Filter noch einmal intensiv beschäftigt. Nach langem überlegen habe ich mich dazu entschlossen ein Filtersystem zu kaufen, mit welchem ich eine große Auswahl an Filtern habe und welches ich an nahezu allen meinen Objektiven einsetzen kann.

Die Wahl: Lee Filterhalter

Meine Wahl fiel letzten Endes auf das Lee Filtersystem. Es gibt zwar auch noch weitere Anbieter wie Hitech oder Cokin, aber von dem Lee System hatte ich schon viele positive Berichte gelesen und somit habe ich mich für das entschieden. Ich hatte mich zunächst für das Foundation Kit entschieden, welches mir ermöglicht drei Filter gleichzeitig an meinem Objektiv anzubringen. Das erschien mir ausreichend und nach dem ersten Intensivtest in Wales hat sich das auch so bestätigt. Ein Graufilter und ein oder zwei Grauverlaufsfilter reichen mir üppig aus.

Neben dem reinen Filterhalter musste ich mir noch einen Adapterring zulegen. Da ich jedoch unterschiedliche Objektivgewinde bzw. -durchmesser an meinen Objektiven habe, wurden daraus gleich zwei Adapterringe. Einen 77 mm und einen 67 mm. Der Adapterring wird wie ein regulärer Objektivfilter auf das Objektivgewinde geschraubt und anschließend wird der Filterhalter mit den Filtern darübergestülpt. Einfache Technik und schnell abbaubar. Gerade wenn man einen starken Graufilter einsetzt möchte man diesen ggf. schnell abnehmen um nocheinmal die Komposition und Schärfe zu überprüfen. Durch einen starken Graufilter sieht man nämlich rein gar nichts und das fokussieren ist somit nicht möglich.

Tests mit dem Lee BIG STOPPER

Ebenso wie bei den Filterhaltern gibt es auch bei den möglichen Filtern unterschiedliche Hersteller. Auch hier entschied ich mich zunächst für einen Lee Filter, den sogennanten “BIG STOPPER” welcher ein Graufilter mit einer Verdunklung von 10 Blendenstufen ist. Das bedeutet dass sich die Belichtungszeit um das 1000fache verlängert. Der BIG STOPPER besteht aus Glas und ist auf einer Seite mit einem Schaumstoffrand umkleidet. Dadurch liegt er eng am Filterhalter auf und lässt somit kein Licht durch die Seite in das Objektiv eindringen. Das ist gerade bei Langzeitbelichtungen wichtig, wofür der Filter auch meistens zum Einsatz kommt.

Der Lee BIG STOPPER ist erstklassig verarbeitet was auch den hohen Preis des Filters ausmacht. Es gibt auch noch vergleichbare Filter die günstiger sind, welche jedoch ein paar Nachteile gegenüber dem BIG STOPPER haben. Ich selbst hatte zum Vergleich noch einen 1000fach Hitech Filter im Einsatz, dessen Blaustich aber nochmals enorm stärker war als der des BIG STOPPERS. Ebenfalls war ein Fotografieren direkt in die Sonne mit dem Hitech Filter ein Graus, da es meistens irgendwelche hellen Streifen gab.

Der Blaustich dieser starken Graufilter ist nicht wirklich störend. Er ist in der Nachbearbeitung sehr schnell über den Weißabgleich herausgearbeitet und bei Schwarzweißaufnahmen ist es sowieso egal.

Ein großer Wehrmutstropfen ist die lange Lieferzeit des BIG STOPPERS. Während mein Hitech Filter innerhalb von ein paar Tagen ankam, ging es bei Lee erst einmal auf die Warteliste. Glücklicherweise hatte ich einen Händler in England gefunden, der monatlich eine große Anzahl an Filtern bestellt. Hier hatte ich nach einem Monat meinen Filter in der Hand.

Was man beachten sollte wenn man sich so einen Glasfilter zulegt ist, dass dieser in der Fototasche bruchsicher gelagert wird. Es ist zwar standardmäßig eine Stofftasche für den BIG STOPPER dabei, wenn jedoch etwas schweres auf den Filter drückt, dann kann die Glasplatte ziemlich schnell brechen. Ich hatte nach knapp einer Woche genau diesen Fall, was auch dazu führte das ich mir den Hitech Filter kaufte um wenigstens einen Ersatz zu haben falls der Austausch des Lee Filters nicht schnell genug abgewickelt wird. Schließlich wollte ich den Filter ja auf die Fotoreise nach Wales mitnehmen.

Hier sehr ihr noch ein paar Bilder, die mit dem Lee Filterhalter und dem BIG STOPPER entstanden sind. Alle Bilder wurden bereits bearbeitet, aber ich denke der Effekt dieses Filters ist deutlich zu sehen:


 

Fotoreise Wales: Newport und Cardiff

Die letzten Tage habe ich tatsächlich die Zeit gefunden ein paar Bilder meiner Fotoreise nach Wales zu sortieren und zu bearbeiten. Insgesamt war ich mit Patric sieben Tage on Tour und wir hatten keinen Plan wo wir was fotografieren wollen. Es war eine planlose Abenteuerreise mit zwei Fotobegeisterten und wenn ich das richtig sehe hatte er bisher genausoviel Zeit seine Bilder zu sichten wie ich :-)

Nachdem wir in London-Stansted gelandet waren und unseren Mietwagen abgeholt hatten, begaben wir uns auf die Reise durch das linksfahrende Vereinigte Königreich. Unser erstes Ziel war eigentlich Bristol in England aber das haben wir gleich umfahren und haben uns auf direktem Wege nach Wales begeben. Hier war unser erster Halt Newport. Einerseits um eine kleine Pause zu machen, andererseits um auch ein paar Stadtfotos aufzunehmen.

Architektur in Newport:

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 16 mm | f/8.0 | 1/2500 s | ISO 200

In Newport gibt es eine kleine aber feine Innenstadt, welche mich persönlich fotografisch aber eher nicht angesprochen hat. Da bin ich dann doch zu sehr an schicken Gebäuden interessiert und nicht so sehr an kleinen Ladenzeilen. Also haben wir uns kurze Zeit später in Richtung Universität begeben, wo bereits ein paar schicke Gebäude auf uns gewartet haben.

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 16 mm | f/8.0 | 1/8000 s | ISO 1600 (vergessen zurückzustellen)

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 26 mm | f/8.0 | 1/2000 s | ISO 1600 (vergessen zurückzustellen)

Leider weiß ich nicht mehr genau welchem Zweck die Gebäude dienten aber ich meine eines davon war ein Restaurant mit einer angeschlossenen Theaterbühne. Auf jeden Fall fand ich die Gebäude irgendwie ganz schick, aber viel toller fand ich dann noch die Kombination der Gebäude mit den Quellwolken.

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 16 mm | f/8.0 | 1/320 s | ISO 200

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 16 mm | f/8.0 | 1/200 s | ISO 200

Sonnenuntergang & Nachfoto in Cardiff Bay:

Bereits bei unserer Ankunft in Cardiff hat es uns in den Stadtteil Cardiff Bay verschlagen. Wir waren eigentlich auf der Suche nach einem Bed & Breakfast für die Nacht sind aber wohl eher in dem falschen Stadtteil hierfür gelandet. Cardiff Bay ist eher ein etwas nobleres Viertel mit großem Theater und einer Promenade. Am Nachmittag war dort wirklich die Hölle los und wir entschieden uns zunächst eine Unterkunft zu suchen und anschließend noch einmal hierher zu gehen.

Wir sind sehr lange durch die Stadt geirrt bis wir auf das Bed & Breakfast “Riverside” gestoßen sind. Absolut empfehlenswert! Freundlicher Empfang, schicke Zimmer und ein ausgiebiges Frühstück. Nachdem wir uns dann noch gestärkt hatten sind wir in Richtung Cardiff Bay aufgebrochen um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen.

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 32 mm | f/8.0 | 66 s | ISO 200

Nachdem wir den Sonnenuntergang dann eingefangen hatten, sind wir noch ein bisschen an der Promenade entlang geschlendert und haben gemerkt, dass ein paar der Gebäude und Plätze nachts beleuchtet sind. Also haben wir noch etwas gewartet bis es dunkler wurde und haben noch ein paar Fotos gemacht. Leider war die Ausbeute davon nicht so überzeugend und ich war froh, dass ich wenigstens das Karussellfoto hinbekommen habe.

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 22 mm | f/8.0 | 134 s | ISO 640

Als wir bei dem Karussell standen und ich meine Fotos mit dem Lee Big Stopper gemacht habe, sind zufällig zwei Fotografen vorbeispaziert. Diese hatten zwar keine Ausrüstung dabei aber wir kamen sofort ins Gespräch denn die zwei waren begeisterte Landschaftsfotografen aus Wales und wir wollten ja auch noch ein paar schicke Landschaftsfotos machen. Sie gaben uns unzählige Tipps, von denen wir auf unserer Reise gar nicht alle abarbeiten konnten. Eins stand aber an diesem Tag schon fest: Die Waliser sind sehr freundliche und hilfsbereite Personen!

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