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Fotozeitschrift: Digitale Fotografie Themen – Landschaften

Ich hatte schon einmal über die Fotozeitschrift „Digitale Fotografie Themen“ berichtet und bekomme diese immer in regelmäßigen Abständen. So auch diese Woche und zu meiner Verwunderung kam mir der Ort auf der Titelseite sehr bekannt vor.

Ich selbst war auch schon an diesem Ort und ich fühlte mich sofort wieder an unsere Fotoreise nach Wales erinnert.

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Ansonsten kann ich zu der Fotozeitschrift dieses mal nur sagen: Es ist alles abgedeckt, was für die Landschaftsfotografie notwendig ist. Von den Einstellungen der Kamera, über verschiedene Filter und Filtersysteme hin zu der Wirkung von unterschiedlichen Zeiten und Lichtverhältnissen auf das Bildergebnis.

Wer also an der Landschaftsfotografie interessiert ist und noch nicht allzuviel Erfahrung damit gemacht hat, dem kann ich dieses Themenmagazin nur empfehlen.

Erfahrungen mit snapfish, einem Online Druckdienstleister

Vor einigen Tagen kam snapfish auf mich zu, ob ich nicht Lust hätte eines ihrer Produkte zu testen und hier auf meinem Blog einen Testbericht dazu zu verfassen. Speziell wurde mir angeboten, dass ich ein Fotobuch der Größe 20×30 cm testen könne welches ich mir frei erstellen kann. Da ich bislang von snapfish noch nie etwas gehört habe, für Produkttests aber jederzeit offen bin, habe ich mich ein wenig schlau gemacht, bevor ich zugesagt habe.

Die Firma snapfish ist ein Online-Druckdienstleister aus San Francisco, welcher seit 2006 auch in Europa am Markt auftritt. snapfish bietet ein umfangreiches Produktsortiment an. Egal was man also sucht, man sollte bei snapfish eigentlich fündig werden. Da mir der Test eines Fotobuches angeboten wurde, habe ich mich natürlich gleich mal daran gesetzt und überlegt, welche Fotos ich denn in das Buch packen werde.

Die Wahl der Fotos viel mir recht leicht, allerdings möchte ich euch schon vor dem Rest des Beitrags darauf hinweisen, dass ich das Fotobuch selbst nicht getestet habe, sondern lediglich den Online Konfigurator. Weshalb nur diesen erfahrt ihr weiter unten im Beitrag.

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Fuji X100s und Lee Big Stopper

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Do-it-yourself- und Erfahrungsbericht. Letztes Jahr, vor meiner Fotoreise nach Wales, habe ich mir ein Filtersystem von Lee gegönnt. Mit dabei war auch ein Lee Big Stopper für tolle Langszeitbelichtungen. Bisher war ich immer sehr zufrieden mit dem System und habe es bisher häufig für Landschaftsaufnahmen verwendet. Nachdem ich mir dann aber vor ein paar Wochen die Fuji X100s zugelegt habe wurde mir erst nach dem Kauf bewusst, dass ich an ihr mein Filtersystem von Lee gar nicht nutzen kann. Es gibt kein Filtergewinde um die Halterung anzubringen.

Die Lösung der fehlenden Halterung für den Lee Big Stopper

Da ich mich nicht lange auf die Suche machen wollte, ob es einen Filtergewindeaufsatz für die Fuji X100s gibt und ob es dazu dann auch einen passenden Adapter von Lee gibt, habe ich mir einfach selbst etwas ausgedacht. Ich hatte noch einen Gewindeadapter für das Filtersystem mit dem Durchmesser von 67 mm. Dieser war jetzt natürlich etwas zu groß für das Objektiv an der Fuji, aber das war mir gerade recht.

Als ich dann ein bisschen in meiner Bastelkiste gestöbert habe, bin ich auf ein großes Stück Schaumstoff gestoßen. Nach kurzer Überlegung war mir klar dass das die Lösung für meine fehlende Halterung war.

Ich habe mir den Schaumstoff geschnappt und geschaut wie groß ich dort eine Öffnung ausschneiden muss, damit ich den Schaumstoff über das Objektiv meiner Fuji X100s schieben kann. Ziel dabei war es, dass diese Öffnung gerade über das Objektiv passt und kein Licht auf die Linse von hinten kommt. Das hat dann auch wunderbar geklappt. Nun kommt der noch spannendere Teil, wie bekomme ich denn nun den Lee Filterhalter mit dem Schaumstoff an die Fuji X100s.

Also habe ich mir den Filteradapter für das 67 mm Gewinde genommen, dort den vorbereiteten Schaumstoff aufgeklebt und getestet. Es hat gepasst. Der Adapter ließ sich ohne Probleme über das Objektiv der Fuji X100s schieben. Nun war es ein leichtes den Lee Filterhalter an der Fuji X100s zu befestigen. Einfach den Filterhalter nehmen und an dem Filteradapter mit aufgeklebten Schaumstoff anbringen.

Das Ergebnis im Einsatz

Natürlich wollte ich das ganze auch gleich ausprobieren und habe mir die Fuji und den Lee Big Stopper geschnappt. Da ich an diesem Tag sowieso vor hatte den Donauzusammenfluss zu fotografieren, habe ich die Gelegenheit genutzt auch gleich ein bisschen mit meiner Eigenkonstruktion zu testen.

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Zunächst war ich sehr begeistert. Der Filteradapter hat gepasst, der Big Stopper konnte aufgesteckt werden und das Auslösen hat auch geklappt.

ABER…. Dann ist mir aufgefallen, dass die Bilder aus der Fuji etwas unscharf waren. Das war ich bisher nicht gewohnt von der Kleinen. Alle Einstellungen habe ich nochmals kontrolliert, vielleicht war ja noch der manuelle Fokus aktiv. Aber es hat alles gepasst. Es konnte also nur am Filter bzw. dem Filteraufsatz liegen.

Nachdem ich alles nochmal abgebaut hatte, habe ich nach und nach versucht den Adapter aufzustecken. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass der Fokusring sich immer etwas verzogen hat wenn ich den Filteradapter aufgesetzt habe. Da war ich wohl etwas zu grob und habe nicht darauf geachtet, dass der Fokusring so gut reagiert. Nachdem ich es dann ganz vorsichtig versucht habe, hat es mit den ersten Bilder dann aber doch geklappt.

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Und hier seht ihr das Ergebnis aus der Kamera sowohl in Farbe wie auch in Schwarzweiß (beides leicht nachbearbeitet).

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Fazit

Alles in allem habe ich ein paar gemischte Gefühle wenn ich mit meiner Selbstkonstruktion Fotos mache. Denn ich weiß nie ob sie wirklich richtig knackig scharf sind oder doch leicht unscharf. Das gibt selbst der gute Bildschirm der Fuji nicht her. Und die Blende der Fuji X100s lässt sich auch nicht mehr gut einstellen, wenn der Filteradapter aufgesetzt ist. Der Schaumstoff ragt da etwas weit nach hinten.

Falls ihr also Anregungen habt, wie ich das doch anders hinbekomme ohne viel Geld in die Hand zu nehmen wäre ich euch sehr dankbar!

Fotoreise Wales: Alle Bilder im Überblick

Nachdem es die letzten Tage immer mal wieder ein paar Bilder von meiner Fotoreise nach Wales gegeben hat, gibt es nun einen Sammelbeitrag, in dem ihr sowohl die bereits gezeigten, wie auch die ganzen anderen Bilder sehen könnt. Insgesamt sind am Ende gute 40 Bilder übrig geblieben und ich bin damit sehr zufrieden. Jetzt ist nur das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann welche der Bilder ich mir an die Wand hängen soll.

Und bei dieser Entscheidungsfindung seid nun auch ihr gefragt. Nach der Galerie findet ihr einen Umfrage. Markiert hier bitte eure Favoriten. Ein Teil der Bilder wird dann sicherlich auch für einen Kalender 2013 genutzt werden wovon es dann auch wieder ein oder mehrere Exemplare hier im Blog zu gewinnen gibt.

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Fotoreise Wales: Sonnenuntergang in Aberystwyth

Es gibt mal wieder ein weiteres Bild der Fotoreise nach Wales. Dieses Mal ebenfalls wieder einen Sonnenuntergang! Ich habe mich bei diesem Bild an einem HDR versucht und finde es ist mir ganz gut gelungen. Wirklich klasse, was man mit ein paar unterschiedlich belichteten Aufnahmen und anschließender Bearbeitung mit Lightroom und Photoshop an Details herausholen kann.

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Nikon D700* | Nikon 16-35mm* @ 16 mm | f/8.0 | 2s + 4s + 15s | ISO 200

Das Bild entstand an dem Strand von Aberystwyth im Westen von Wales. Wir hatten dort unseren Zwischenstopp eingelegt bevor wir am kommenden Tag dann nach Llandudno aufgebrochen sind. In Aberystwyth hatten wir ein erstklassiges Guest House gefunden, direkt an der Küste! Die Aussicht war atemberaubend! Schon als wir ankamen war mir klar, dass ich heute Abend nochmals auf Sonnenuntergangsjagd gehe. Aber auch dieses Mal hat sich eine Nebelwand gebildet gerade als die Sonne am Untergehen war 🙁

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