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Photoshop: Out of Bounds die Zweite

Viele von euch werden sich gar nicht mehr erinnern, dass ich bereits schon einmal ein Tutorial zu dem Thema Out of Bounds veröffentlicht habe. Das ist auch gar nicht schlimm, denn eigentlich beschäftige ich mich schon seit längerer Zeit nicht mehr damit. Es war mal so ein Spleen von mir als ich mit der Fotografie begonnen und noch ziemlich viel in Photoshop* gemacht habe.

Da sich mein Workflow nun überwiegend auf Lightroom* konzentriert, habe ich solche starken Bearbeitungen nicht weiter verfolgt. Auf Youtube war das Tutorial jedoch recht erfolgreich und ich wurde des öfteren gebeten eine englische Version zu erstellen. Da ich das selbe Tutorial nicht nochmals mit dem gleichen Bildmaterial machen wollte, habe ich mich für ein anderes Foto entschieden.

Die Grundlage für das Out of Bounds Bild war dieses Mal aus dem Sportbereich, genauer aus dem Inlinecup in der Arena Geisingen. Es ist zwar etwas schwerer einen Menschen freizustellen, aber das Tutorial soll ja nur die groben Züge vermitteln wie man zu einem Out of Bounds Bild kommt. Das fertige Bild:

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Falls jemand mit dem deutschen Tutorial nicht klar gekommen ist, der kann vielleicht mehr mit dem Englischen anfangen. Hin und wieder gibt es zwar ein paar Sprachfehler aber ich denke der Großteil ist sehr verständlich. Viel Spaß mit dem Tutorial:

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Lightroom-Screencast: Sonnenuntergang in Tuttlingen

Es ist jetzt ca. 10 Monate her, seitdem es hier auf dem Blog einen Screencast von mir gab. Der letzte drehte sich um die Bearbeitung eines Makro-Bildes, dem Dewdrop. Da ich vor ein paar Tagen näher auf die Frage „Wieviel Bildbearbeitung machst du?“ eingegangen bin, habe ich mich endlich mal daran gesetzt einen weiteren Screencast aufzunehmen. Ich hatte schon des öfteren vor ein paar meiner Bearbeitungen in einen Screencast zu packen, aber irgendwie fehlte mir dann meist die Zeit hierfür.

Am Wochenende hatte ich dann die Zeit ein bisschen fotografieren zu gehen und im Anschluss dazu habe ich mir gedacht, dass ich doch gleich einen Lightroom-Screencast der Bearbeitung aufnehmen könnte. Am Ende der Bearbeitung entstand dann das folgende Bild:

sonnenuntergang-tuttlingen-2

Lightroom-Screencast zur Bildbearbeitung: Sonnenuntergang in Tuttlingen

In dem folgenden Screencast erläutere ich euch die einzelnen Schritte, die zu dem obigen Endergebnis geführt haben. Vorab die Info, dass für die finale Bearbeitung fünf unterschiedlich belichtete Aufnahmen, Photomatix Pro*, Lightroom* und Photoshop CS5* verwendet wurden. Zur Bearbeitung eines Bildes sind nicht alle Programme notwendig, aber ich fand es in diesem Fall angenehmer.

Gerade wenn das Programm Photomatix auftaucht denken viele immer an schrecklich aussehnde HDR-Bilder, die nichts mit der Realität zu tun haben und einfach nur futuristisch/unrealistisch wirken. Das Bild welches ihr oben seht ist ebenfalls ein HDR-Bild, aber eben nur minimal mit diesem Effekt versehen. In den nächsten Tagen wird es sicherlich noch einen kleinen HDR-Exkurs geben, denn so schlecht wie HDR im Internet häufig dargestellt wird, ist es gar nicht 🙂

Nun aber viel Spaß mit dem Screencast. Achja, lasst euch durch die leicht erkältete Stimme nicht abschrecken.

Ich hoffe euch hat das kleine Making-Of gefallen und wie ihr gesehen habt, habe ich für die Bearbeitung inklusive Erklärungen gerade einmal 14 Minuten benötigt. Bildbearbeitung kostet also nicht unbedingt soviel Zeit um ein, meiner Meinung nach, klasse Ergebnis zu erzielen.

Was mich jetzt noch interessieren würde ist, ob euch die Art des Screencasts gefallen hat? Welche Änderungen würdet ihr euch wünschen? Wollt ihr in Zukunft überhaupt solche Videos sehen?

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Making Of: Dewdrop

Am Sonntag bin ich schon ziemlich früh aufgewacht. Ich konnte einfach nicht mehr länger schlafen und bin deshalb einfach mal aufgestanden. Als ich dann am Frühstücken war, kam die Sonne raus und der Reif, der sich über die Nacht gebildet hatte, wandelte sich in herrlichen Tau um.

Ich schnappte mir also meine Kamera und ging sofort in den Garten um ein paar Bilder zu machen. Mit dabei war das Tokina 100 mm Makro, da die kleinen Gräser und Blümchen ja auch auf den Sensor gebannt werden wollten. Insgesamt sind von ca. 40 Bildern vier Stück übrig geblieben, die mir gefallen habe. Eines davon ist das Bild „Dewdrop“:

Making Of: Dewdrop

In dem nachfolgenden Screencast seht ihr die einzelnen Schritte, die ich durchgeführt habe um vom Ausgangsbild zum fertigen Bild zu kommen. Die Bearbeitung erfolgte sowohl in Lightroom, als auch in Photoshop. Photoshop verwende ich bei meinen Bildern meistens noch für den Feinschliff, so wie auch in diesem Bild. Nun aber viel Spaß beim anschauen! (Bitte entschuldigt das bloppen im Sound…)

linkTIME – 09/2010: Tutorials, Inspiration und Möbeldesign

Es ist Sonntag, es ist ein trister Herbsttag und es regnet. Also drei Gründe für einen neuen Blogartikel 🙂 Und wie sollte es anders sein, sind mir über die Woche hinweg ein paar sehr nette Artikel und Websites aufgefallen, die ich euch in der linkTIME präsentieren möchte.

linkTIME – 09/2010: Tutorials, Inspiration und Möbeldesign

  • Ronny von Blogtimes hat einen sehr interessanten Artikel darüber verfasst, worauf man beim Großformatdruck auf jeden Fall achten sollte. Dabei schildert er seine Meinung zu den zwei Druckarten „Lambda“ und „Tintenstrahl“. Ich selbst habe bisher lediglich mit Lambda-Print zu tun gehabt und muss sagen, dass ich das Ergebnis eigentlich sehr gut fand. Allerdings kann ich lediglich Farbfotos beurteilen und dort sind die Unterschieden anscheinend nicht so stark zu sehen, wie bei S/W-Aufnahmen. Ich werde in Zukunft aber auf jeden Fall einmal darauf achten, was für Druckarten für meine Ausdrucke eingesetzt werden.
  • Bei den Lichtathleten habe ich ein klasse Tutorial zum Thema Dodge & Burn gesehen. Es ist einfach und ausführlich erklärt, was diese Technik ist und wie man sie umsetzt. Finde ich wirklich super was die Jungs da immer wieder an Tutorials zeigen. Wirklich schön um mal wieder etwas neues bzw. eine andere Art der Bearbeitung kennenzulernen. Gerade von dem Thema Dodge & Burn bin ich sehr angetan, da man mit wenigen Schritten viel mehr Kontrast und Tiefe in das Bild bekommt.
  • Der Thomas hat ein sehr schönes Tutorial erstellt, indem er zeigt, wie einfach in Photoshop ein Tilt-Shift Effekt erzeugt werden kann. Ich selbst bin ja auch sehr begeistert von solchen Tilt-Shift Aufnahmen, wie ihr in diesen beiden Videos gesehen habt. Und jetzt hat mir der Thomas gezeigt, wie einfach es doch ist, so einen Tilt-Shift Effekt nachzuahmen. Es entspricht zwar nicht ganz dem Effekt, den ein solches Objektiv erzeugt, aber für die paar Aufnahmen die ich machen werde wirklich eine klasse Technik.
  • Wie ihr wisst bin ich seit ein paar Wochen fasziniert von der Makrofotografie. Deshalb schaue ich auch sehr gerne im Netz nach Makroaufnahmen. Diese Woche bin ich auf eine schöne Sammlung von Bildern gestoßen, die teilweise wirklich atemberaubend sind. Schaut es euch an. Manche werden euch umhauen.
  • Kreative Werbung ist immer wieder schön. Durex hat wirklich eine exzellente Marketingkampagne gestartet. Die Ideen und deren Umsetzung sind einfach klasse und amüsant. So sollte Werbung sein, die auch in Erinnerung bleibt!
  • Eine etwas andere Art eines Möbelstückes habe ich bei Detailverliebt entdeckt. Eine Lampe, die als Bausatz daher kommt und mit dem Kabel umwickelt wird. Eine sehr schöne Idee, was man mit einfachen Mitteln erstellen kann. Könnte ich mir gut in meiner Wohnung vorstellen.

linkTIME – 08/2010: Bloggeraktion, Colorkey und ein Wettbewerb

Es ist mal wieder an der Zeit ein paar Sachen zu verbreiten, die ich nicht alle in einen jeweiligen Beitrag packen wollte. Wer mir auf Twitter folgt, der hat das ein oder andere mit Sicherheit schon mitbekommen. Wer nicht, der hat es vielleicht auch anderswo schon entdeckt.

linkTIME – 08/2010: Bloggeraktion, Colorkey und ein Wettbewerb:

  • Ich selbst hatte schon darüber berichtet, weil ich die Aktion einfach klasse fand. Gesichtet.net hat eine Aktion für alle Blogger und Websitenbetreiber gestartet. Ihr verratet Sascha einfach eure Adresse, die gewöhnlich auch im Impressum steht, und er fügt euren Blog dann in eine Google-Karte ein. So könnt ihr sehen, welcher Blogger aus eurer Nähe kommt und auch ganz unbekannte Blogs entdecken. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön für die Mühe.
  • Eine weitere Aktion aus meinem Bloggerumfeld hat Dennis (alias zzipp) gestartet. Er hat einen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem es um Licht geht. Dabei will er von euch wissen und vor allem sehen, wie ihr das Licht am beeindruckensten festhalten könnt. Ich finde das Thema des Wettbewerbs klasse, denn ohne Licht ist die Fotografie eigentlich gar nichts. Auch das Leben wäre ohne Licht nichts. Deshalb sollte dieses Licht wirklich einmal außergewöhnlich festgehalten werden.
  • Der stilpir.at hat einen klasse Beitrag verfasst: „Das Foto ist gemacht, und nun?“ Ich finde diese Frage sehr interessant. Heutzutage bleiben viel zu viele Bilder einfach nur auf einer Festplatte liegen. Der Satz „verstauben in einer Schubladen“ passt zwar nicht ganz, aber vom Sinn her ist es so. Er schreibt, dass viel mehr Bilder ausgedruckt werden sollten. Wenn man keinen Platz mehr in seiner Wohnung hat, dann gibt es dennoch Möglichkeiten, die Bilder zu zeigen. So hat er Bilder für einen seiner Kunden gedruckt, welche dieser in seinem Unternehmen aufhängt. Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten. Eine Wirtschaft, ein Arzt, eine Bibliothek, eine Hochschule, …
  • Vor kurzen bin ich auf einen interessanten Blog gestoßen. Bisher war er mir unbekannt und ich wurde nie darauf aufmerksam, dabei bietet er so viele interessante Themen. Metakunst zeigt vor allem sehr schöne Tutorials, die einfach nachzumachen sind. Klasse daran ist, dass fast immer eine PSD-Datei mit angehängt wird, falls man mehr wissen möchte. Diese Woche hat Pierre gezeigt, wie mit wenigen Schritten ein Colorkey-Foto erzeugt werden kann.
  • Für alle, die sich schon einmal in der Sportfotografie versucht haben, sollten sich diese Bilder einmal anschauen. Natürlich sind sie auch für alle anderen sehr sehenswert, aber ich finde bei diesen Sportfotos wurde sehr auf Bildaufbau, Detail und künstlerische Möglichkeiten geachtet. Einfach nur sehenswert die Fotos von den „Commonwealth Games“.