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Smartphone Apps zur Bildbearbeitung?

Heutzutage hat es fast jeder in der Hand oder in der Tasche, ein Smartphone. Egal ob Android, Windows Phone oder iOS – für alle Plattformen gibt es eine Menge Apps.

Da ich immer wieder gerne neue Dinge ausprobiere, habe ich mir die ein oder andere App zur Bildbearbeitung angeschaut und möchte hier ein paar Vor- und Nachteile dieser aufführen. Da ich bekennender Apple Jünger bin, kann ich jedoch nur in ein paar Apps von iOS Einblicke geben.

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Blogparade: Was fasziniert mich an der Fotografie?

Noch bis zum 13. September läuft meine Blogparade: Was fasziniert dich an der Fotografie? Da möchte ich selbst natürlich nicht fehlen und euch meine Ansichten zur Fasziniation Fotografie gerne näher bringen.

Für mich ist Fotografie aus jeglicher Hinsicht faszinierend. Sowohl das Unterwegssein mit der Kamera, die Bildbearbeitung hinterher oder auch das schmökern im Netz ist für mich faszinierend. Doch fangen wir mit dem wichtigsten an, dem selbst Fotografieren.

Für mich ist das Fotografieren an sich einfach nur entspannend. Es gibt so viele Dinge auf der Welt und in meiner unmittelbaren Umgebung, die ich gerne festhalten möchte. Auch wenn schon viele andere diese Dinge und Orte aufgenommen haben, so habe ich es noch nicht getan und meine Perspektive ist dann doch auch nochmal etwas anders. Jeder Mensch sieht die Welt anders und bannt sie so auch anders auf das Foto. Das experimentieren mit der Kamera macht mir genausoviel Spaß wie gezielte Projekte auf die ich mich konzentriere. Es ist einfach eine Ablenkung aus dem Arbeitsalltag und für mich eine Bereicherung meines Lebens, alles auf Fotos festzuhalten. Das geht einigen vielleicht auf die Nerven, aber in ein paar Jahren blicke ich gerne nochmals auf diese Augenblicke des Erlebten zurück.

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Nachdem ich die Fotos dann gemacht habe, fasziniert mich ebenfalls die Bearbeitung dieser. Es gibt unzählige Möglichkeiten ein Bild zu bearbeiten und je nach Bearbeitung wirkt das Bild auch ganz unterschiedlich. Es freut mich immer wieder in meinem Archiv herumzusuchen und bereits bearbeitete Bilder nochmals ganz anders zu bearbeiten. Es ist schon interessant, was man alles aus einem Bild machen kann.

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Und zu guter letzt bin ich dankbar für das Internet und die vielen Blogs und Fotoplattformen. Dort gibt es so viele Fotografen bzw. Fotos, die einem noch weiter die Augen öffnen. Dadurch lerne ich immer wieder neue Orte kennen, die ich dann selbst auch gerne mal besuchen möchte. Oder ich sehe eine neue Art der Bildbearbeitung welche ich ausprobieren will. Oder ich schaue mir einfach andere Perspektiven auf die gleichen Motive an und versuche zu verstehen, warum jemand diese Motive genau so aufgenommen hat.

Alles an der Fotografie ist für mich faszinierend und ich bin froh, dass ich dieses Hobby für mich entdeckt habe. Zwar fotografiere ich nicht so oft, wie ich es mir häufig erträume, aber das liegt wahrscheinlich eher daran, dass ich mich gerade bei schlechterem Wetter nicht dazu überwinden kann.

Und was fasziniert dich an der Fotografie? Mach doch mit bei meiner Blogparade!

Vicky – Portrait in der Stadt

Vergangenes Wochenende waren Vicky und ich ein bisschen in der Stadt unterwegs. Dort gab es ein kleines Gauklerfest mit verschiedenen Bühnen und Artisten. Das Fest an sich hat uns eigentlich weniger interessiert, aber wir wollten einfach ein bisschen durch Tuttlingen schlendern.

Da ich schon lange keine Fotos mehr von Vicky gemacht hab, sind wir an einem Ladengeschäft stehen geblieben und es gab mal wieder ein Portrait, welches mir sehr gut gefällt. Nicht zuletzt war dieses Portrait der Startpunkt für Faces-of-Strangers, wobei Vicky für mich natürlich nicht wirklich ein Fremder Mensch ist.

Ich finde solche Art von Portraits sehr schön, ein bisschen Spiegelung auf der einen Seite und alles schön verschwommen im Hintergrund. Ich kann es kaum erwarten demnächst noch weitere solche Portraits auch von fremden Personen zu machen. Also wundert euch nicht, wenn euch auf einmal so ein komischer Typ mit ner Retrokamera anquatscht. Könnte sein, dass ich das bin 🙂

Da ich mir bezüglich eines Looks noch nicht ganz sicher bin, wollte ich von euch wissen, welches der beiden Fotos ihr von der Bearbeitung her besser findet bzw. welches euch eher zusagt. Ich finde beide toll und kann mich nicht wirklich entscheiden.

Rezension: Profibuch Photoshop von Calle Hackenberg

profibuch-photoshopAls ich 2009 mit der Fotografie begonnen habe, war Photoshop für mich so etwas wie das ultimative Bildbearbeitungstool. Es war sozusagen die eierlegende Wollmilchsau. Mit Photoshop war alles machbar. Wenn ich jedoch die letzten Jahre reflektiere, so habe ich für meine Bildbearbeitung gerademal einen Bruchteil von den Funktionen benutzt. Das wird mir immer wieder klar, wenn ich eines der unzähligen Bücher zum Thema Photoshop lese oder mir Videos dazu anschaue.

Und auch bei meinem aktuellen Buch Profibuch Photoshop von Calle Hackenberg ist es mir so ergangen. Calle hat mir freundlicherweise ein Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt und der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging war: Ich bin kein Photoshop Profi. Kann ich mit dem Buch dann überhaupt etwas anfangen? Falls ja, was kann mir das Buch neues vermitteln im Vergleich zu meinen bisher gelesenen Photoshop Büchern? Und so machte ich mich ans Lesen und kurze Zeit später wurden meine Fragen beantwortet.

Profibuch Photoshop – Die Themenauswahl

Der Blick in das Inhaltsverzeichnis stimmt mich schonmal Positiv, dass ich hier noch so einiges mitnehmen kann. Gestartet wird mit einer ausführlichen Beschreibung zum Thema Farbmanagement und der richtigen Kalibrierung und Profilierung des Bildschirms, was für den späteren Druck der bearbeiteten Bilder enorm wichtig ist. Anschließend geht der Autor noch kurz auf die Unterschiede bei Tonwerten ein, bevor die Hauptkapitel des Buchs beginnen.

Das Hauptaugenmerk des Buches zielt auf die Beschleunigung des Bildbearbeitungsworkflows in Photoshop ab. So zeigt der Autor an praktischen Beispielen das Erstellen von Aktionen und Panels, wodurch viele Tätigkeiten automatisiert auch auf andere Bilder angewandt werden können. Bisher hatte ich immer schlechte Erfahrung mit meinen Photoshop Aktionen gemacht, nach den Kapiteln weiß ich auch weshalb, denn ich hatte nie eine vernünftige Basis oder Struktur erstellt, die auch auf andere Bilder übertragen werden konnte.

Am Ende des Buches hat man schonmal eine schöne Sammlung an Photoshop Aktionen zusammen und durch den Schritt für Schritt Ansatz, kann man ganz leicht noch weitere Aktionen für sich selbst erstellen. Jede der Aktionen kann parallel zum Buch an eigenen Bildern erstellt werden, wodurch sich der Lerneffekt erhöht.

Neben diesem sehr interessanten Thema Workflow-Beschleunigung widmet sich der Autor noch den Themen Schärfen und Bildoptimierung mit Camera Raw. Auch diese Themen sollten in der professionellen Bildbearbeitung nicht zu kurz kommen. Der Autor beschreibt verschiedene Möglichkeiten, was man beim Schärfen beachten sollte und wie man vorgehen kann. Der Bereich Camera Raw war für mich als Lightroom Benutzer aber eher uninteressant, da ich die verwendeten Regler und ihre Funktionen schon kannte.

Abschließend geht der Autor noch auf angesagte Bild-Looks ein. So gibt es verschiedene Aktionen zu Instagram-Effekten, Gegenlichtverstärkung oder zur Erzeugung des Miniatur-Looks. Aber auch die People-Fotografen kommen nicht zu kurz. Der Autor widmet dem Thema People-Retusche ein Extra-Kapitel. Zu Beginn beschleicht einen allerdings die Sorge, dass man mit diesen Techniken das Aussehen von Menschen komplett verändern kann, was ich persönlich nicht so toll finde. Allerdings weißt auch der Autor öfters darauf hin, dass man diese Techniken in einem gesunden Maß einsetzen sollte und es nicht mit der Retusche übertreiben darf.

An wen richtet sich dieses Buch nun?

Das Profibuch Photoshop ist aus meiner Sicht kein allgemeines Lehrbuch und auch keine Einführung in Adobe Photoshop. Wer mit den Themen Gradationskurve, Tonwertkorrektur, Ebenenmasken, Hochpassfilter oder Gaußscher Weichzeichner etwas anfangen kann und jetzt nicht nur Bahnhof versteht, der kann viele Tipps aus dem Buch entnehmen, um seine Bildbearbeitungsschritte zu automatisieren. Das Buch richtet sich an Fotografen, die diese Techniken für ihre Arbeit einsetzten sollten, aber nicht an jemanden, der einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten von Photoshop haben will.

Fazit

Das Buch ist fachlich sehr gut und hilfreich. Es werden wichtige Photoshop-Techniken erläutert, die eine Bildbearbeitung in Photoshop vereinfachen und auch verbessern. Für mich wird das Buch ein tolles Nachschlagewerk, auch gerade wegen den diversen Bild-Looks, da diese in letzter Zeit immer mehr nachgefragt werden.

Etwas schade fand ich, dass nicht immer so überzeugende Beispielbilder eingesetzt wurden, die einem ein „Wow“ entlocken wenn man die Vorher/Nachher Versionen sieht. Es werden eher die gezielten Unterschiede der jetzt durchgeführten Aktion dargestellt. Erst in Kombination der Techniken lässt sich meiner Meinung nach ein „Wow“ Effekt erzielen. Das Buch zielt meiner Meinung nach aber auch nicht darauf ab, dass man sofort mit jeder Aktion ein Bild zu einem Meisterwerk verbessern kann. Es möchte dem ambitionierten Fotografen eher die Möglichkeiten darstellen, was alles machbar ist und einen Einstieg verschaffen, sich noch mehr mit der Materie auseinander zu setzen.

Informationen zum Buch:

Titel: Profibuch Photoshop
Autor: Calle Hackenberg
Preis: 39,95 €
ISBN: 978-3645600835

Weitere Informationen bei Amazon.

 

Interessante Frage: Wieviel Bildbearbeitung machst du?

Bei Ronny von Blogtimes habe ich einen interessanten Artikel aufgeschnappt, indem er seine Meinung zur Bildbearbeitung in der digitalen Fotografie kund gibt. Ich finde seine Ansicht sehr interessant und möchte ein paar der Aspekte aufgreifen und ebenfalls meine Meinung dazu äußern.

Wieviel Bildbearbeitung machst Du?

Das ist die Frage, die Ronny öfters beantworten muss und so wie er sehe ich das auch. Ich mache soviel, bis MIR das Bild gefällt. Es gibt viele Fotografen, die sagen, dass sie keine Bildbearbeitung machen, sondern alles gleich bei der Aufnahme berücksichtigen. Ist mir auch schon öfters gesagt worden und ich halte diese Aussage für Quatsch.

Man kann nicht immer alles perfekt bei der Aufnahme machen. Es gibt vieles was man schon beim Fotografien berücksichtigen kann, aber wenn man alles berücksichtigen wollte, dann würde einem die Zeit fehlen oder das Motiv weglaufen 🙂

Meiner Meinung nach gehört zu jedem Bild, welches man jemandem zeigen möchte ein bisschen Bildbearbeitung hinzu. Ein bisschen am Weißabgleich drehen, die Färbung anpassen, etwas nachschärfen oder einfach nur den Kontrast erhöhen. Diese Schritte sind in nicht einmal 5 Minuten erledigt und können das Ergebnis und den Wow-Effekt bei den Betrachtern enorm steigern. Und wenn dann mal ein Bild dabei ist wo das alles nicht notwendig ist, dann freut man sich darüber! Aber es gibt sicherlich auch noch unzählige Fotos, die man selbst nicht sooo überzeugend findet.

Und wieso sollte man heutzutage seine Bilder nicht bearbeiten? Nur weil man digital fotografiert und das Ergebnis gleich auf dem Mäusekino betrachtet und beurteilt? Früher war die Diskussion um Bildbearbeitung nie ein Thema. Analoge Fotografen haben in ihrer Dunkelkammer auch Bildbearbeitung betrieben. Zwar war diese nicht so destruktiv und einfach wie die heutige, aber ist das ein Grund keine Bildbearbeitung mehr anzuwenden? Ich denke nein! Die Technik entwickelt sich weiter und warum soll man diese Möglichkeiten nicht ausschöpfen?

Klar gibt es immer wieder genug Gegenbeispiele, bei denen die Bildbearbeitung das Bild eher verschlimmbessert hat. Aber auch solche Bilder braucht man, denn genau daran erkennt man wo man selbst seine Grenze setzt und was einem dann nicht mehr gefällt. Und wenn man es selbst mal ein bisschen übertrieben hat, dann setzt man alles wieder zurück und fängt von vorne an, nur ohne die selben Fehler nochmals zu begehen.

Wieviel Bildbearbeitung mache ich?

Ich selbst bin erst durch die Bildbearbeitung zur digitalen Fotografie gekommen. Ich weiß dass das sehr komisch klingt da man meist anders herum beginnt, aber mir hat es schon immer Spaß gemacht Bilder in Photoshop zu optimieren, andere Ausschnitte zu wählen oder Bilder komplett anders aussehen zu lassen. Irgendwann hatte ich dann aber keine Lust mehr nur Bilder von anderen zu bearbeiten und habe mit der Fotografie begonnen. Und jetzt bin ich ein kleine Fotojunkie geworden 🙂

Ich gebe zu, dass ich vielleicht etwas anders mit der Fotografie umgehe und nicht alles gleich in die Aufnahme mit einfließen lassen was möglich ist. Aber ich habe genausoviel Spaß daran meine Bilder anschließend mit Photoshop oder Lightroom zu bearbeiten, wie bei dem Erstellen der Aufnahme selbst.

Es kann schonmal vorkommen, dass ich mehrere Stunden an einem Bild rumbastel und hinterher ist das Ergebnis immernoch nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber während ich an dem Bild rumspiele, lerne ich immer mehr Funktionen und neue Techniken kennen, die bei anderen Bildern vielleicht viel bessern wirken. Im Prinzip ist es bei der Bildbearbeitung wie in der Fotografie. Es gibt viele Funktionen und bis man diese alle ausprobiert hat vergeht viel Zeit. Aber es macht auch verdammt viel Spaß neue Funktionen auszuprobieren und kennenzulernen!

Im Schnitt bearbeite ich meine Bilder meistens zwischen 5 und 10 Minuten. Das reicht locker aus und gerade in Lightroom kann ich mir ein paar Vorlagen erstellen, die mir einen Teil der Bildbearbeitung abnehmen. Sehr oft passen diese auch gut auf andere Bilder und ich korrigiere nur noch minimal die Einstellungen. Sollte ich doch mal etwas außergewöhnliches mit einem Bild machen wollen oder die Bearbeitung muss perfekt sein (inkl. Retusche, etc.) dann kann es auch mal bis zu 1 Stunde oder länger dauern bis das Bild fertig ist.

Was ich aber eigentlich sagen will:

Es ist egal, wie ihr zu euren Bildern kommt und wieviel ihr sie bearbeitet. Letztenendes müssen die Bilder EUCH gefallen. Ob die fertigen Fotografien aus der Kamera das richtige sind oder die bearbeiteten Bilder aus Photoshop, Gimp und wie sie alle heißen. Es sind eure Bilder und niemand anderem sollen sie gefallen. (Gilt natürlich nur bedingt, denn wenn ihr auf Auftrag fotografiert sollten sie dem Kunden auch gefallen)

Und um euch zu zeigen, was ich teilweise aus meinen Bildern mache bzw. wie diese aus der Kamera aussehen, gibt es hier einen Vergleich:

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Und wem das noch nicht reicht, der kann gerne noch ein bisschen auf meinem Blog herumstöbern und die Tutorials anschauen oder die Vorher-Nachher-Artikel durchlesen.

Abschließend noch die Frage an euch: Wie seht ihr das mit der Bildbearbeitung? Wieviel Aufwand steckt ihr dort rein?