linkTime – März 2012 – #1

Der Frühling ist endlich einmal angebrochen, aber so wie es scheint geht es diese Woche wieder weg vom schönen Sonnenschein hin zu Regen und Schnee. Damit die Stimmung dennoch gut bleibt gibt es diese Woche wieder die linkTime mit ein paar sehr schönen Bildern und interessanten Links. Viel Spaß beim Stöbern.

Flickr Favoriten der Woche:

Linkschleuder:

  • Ich selbst habe vergangene Woche ein Rezension zum Buch Porträtretusche mit Photoshop Elements geschrieben. Am Ende des Beitrags könnt ihr das Buch gewinnen indem ihr einfach einen Kommentar hinterlasst. Also los geht’s, Kommentar schreiben und kommendes Wochenende der Gewinner sein.
  • Wer ein paar sehr tolle Fisheye Fotos von der U-Bahn Frankfurt sehen möchte der sollte mal bei Micha vorbeischauen. Seit er sein Fisheye Objektiv hat macht er sehr viele Bilder damit und infiziert mich immer mehr mit dem Habenwollengefühl… Leider fehlt noch ein bisschen das Geld dafür :-(
  • Bei Whitezine habe ich ein paar sehr schöne Landschaftsaufnahmen von Raphael Olivier gefunden. Er fotografiert überwiegend Landschaften in Asien. Ich selbst bin schon seit Beginn meines Fotohobbys immer wieder begeistert von Landschaftsaufnahmen, was ihr bestimmt schon an den Flickr Favoriten der linkTime bemerkt habt.
  • Einen tollen Reisebericht mit noch tolleren Fotos gibt es von Matthias Haltenhof. Er war letztes Jahr in Schottland unterwegs und bringt viele tolle Geschichten und herrliche Landschaftsaufnahmen mit. Nachdem ich den Bericht gelesen habe freue ich mich umso mehr in diesem Jahr auch noch einen Trip nach Wales oder England zu machen und ein paar schöne Küstenaufnahmen festzuhalten. Tipps sind gerne willkommen :-)
  • Martin hat sich auf seinem Blog mit dem Thema Straßenfotografie in Deutschland auseinander gesetzt. In letzter Zeit gab es immer mehr einen Hype zur Straßenfotografie, auch wenn ich selbst nicht unbedingt Spaß an der Sache finde, gibt es viele Bilder die mir sehr gut gefallen. Martin geht kritisch an das Thema heran und beleuchtet unterschiedliche Sichtweisen und bringt seine persönlichen Erfahrungen mit ein.
  • Auf Kwerfeldein gibt es ein paar sehr hiflreiche Tipps zum Einsatz von Filtern in der Landschaftsfotografie. Da ich selbst gerade ein Lee Filterhalter mit Lee Big Stopper bestellt habe, freue ich mich umso mehr um noch weitere Anregungen für Verlaufsfilter zu bekommen. Auch der Blue-Yellow-Polfilter hört sich genial an und den werde ich mir demnächst auf jeden Fall auch noch anschauen.
  • Ein sehr schöne Tilt-Shift Video habe ich noch bei Fubiz gefunden. Viel Spaß beim anschauen:

Rezension & Gewinnspiel: Porträtretusche mit Photoshop Elements

In letzter Zeit scheint es in Mode gekommen zu sein, dass Fotografen und Blogger Bücher schreiben. Die letzten von mir rezensierten Fotografiebücher wurden alle von Fotografen geschrieben, so auch das Buch Porträtretusche mit Photoshop Elements von Kate Breuer. Es kommt mir so vor als wäre Bücher schreiben das neue HDR im Fotografieumfeld :-)

Aber ich möchte den Aufwand der Fotografen nicht in Frage stellen und freue mich über jedes neue Buch, welches meinen und euren Horizont erweitert und vielleicht auch Themen anspricht, die man in einem anderen Buch eher nicht findet. Ebenfalls wichtig ist mir die einfache Vermittlung von Inhalten und Techniken und kein akkribisch korrekter Fachjargon.

Kate hat mir ihr Buch Porträtretusche mit Photoshop Elements* zur Verfügung gestellt was ich mit Freuden gelesen habe, da ich mich schon immer für Porträtretusche begeistern konnte auch wenn ich selbst kaum Porträts bearbeite. Am Ende dieser Rezension wird mein Exemplar auch verlost, also schön weiterlesen!

Porträtretusche mit Photoshop Elements – Themenumfang und Inhalt

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Das Buch Porträtretusche mit Photoshop Elements ist in vier Teilbereiche geglidert in denen die Themen Einführung in Photoshop Elements, Porträtretusche, Körperretusche und Looks und Stile behandelt werden. Im ersten Teil des Buches geht Kate auf die Oberfläche von Photoshop Elements ein und beschreibt die Werkzeuge welche später in der Retusche verwendet werden mit einfachen Worten. Neben den Werkzeugen wird auch ausführlich auf das Thema Ebenenmasken eingegangen, welche in der Bildbearbeitung eine sehr große Rolle spielen und gerade im Bereich Porträtretusche sehr häufig zum Einsatz kommen.

Nach dieser kurzen Einführung in das Werkzeug geht Kate in Teil zwei auf die Porträtretusche an sich ein. In diesem Teil wird die Grundretusche, die Retusche von Gesicht, Haut, Haaren und Augen dargestellt. Es werden viele Basistechniken der Porträtretusche angesprochen und in Form von Schritt für Schritt Anleitungen durchgeführt. Diese Anleitungen werden durch Bildmaterial unterstützt, wodurch der Leser den angewandten Effekt direkt am Bild nachvollziehen kann.

In Teil drei wird die Porträtretusche auf den ganzen Körper erweitert. Die bisher erlernten Techniken kommen auch beim Körper zum Einsatz und der Leser kann dadurch die erlernten Techniken gleich noch einmal wiederholen. Neben den Basistechniken zur Porträtretusche werden aber auch noch weitere Techniken dargestellt, die speziell für den Körper und sehr häufig in der Fashionfotografie angewandt werden, z.B. die Verlängerung von Beinen.

Den vierten Teil des Buches finde ich in der Form wie er im Buch dargestellt ist etwas überflüssig. Es wird sehr kurz und knapp das Thema Effekte und Farblooks angesprochen, wobei die dargestellten Beispiele den Leser nicht wirklich umhauen sondern eher abschrecken solche Effekte anzuwenden. Der einzige Effekt den ich gut beschrieben finde ist die Umwandlung in Schwarzweiß, wobei meiner Meinung nach auch hier noch mindestens ein weiterer Weg sinnvoll gewesen wäre um einen Vergleich zu schaffen.

In den Retuscheteilen wird neben den Einstellungsebenen und Ausbesserungswerkzeugen auch auf die Themen Perspektive und Dodge & Burn eingegangen. Gerade letzteres finde ich sehr gut dargestellt und ausführlich erklärt. Diese Technik kommt auch sehr häufig zum Einsatz was man auch an den Kapiteln im Buch recht schnell merkt. Durch die einfache Beschreibung dieser Technik und die praktische Darstellung am Bild ist es für den Leser jedoch sehr einfach nachzuvollziehen welchen Effekt diese Technik hervorruft.

An wen richtet sich Porträtretusche mit Photoshop Elements?

Wie schon aus dem Titel und auch dem Inhalt erkennbar richtet sich Porträtretusche mit Photoshop Elements vor allem an Einsteiger in die Bildbearbeitung und Porträtretusche. Durch die Kapitel und die vermittelten Basistechniken ist es meiner Meinung nach auch nicht möglich wirklich professionelle Retusche für Fashionfotografie durchzuführen da hier noch weitere Techniken angewandt werden sollten. Für den Einsteiger, der seine Porträts aber etwas optimieren möchte ist das Buch bestens geeignet.

Ebenfalls praktisch für Einsteiger ist die Beschreibung anhand von Photoshop Elements, dem kleinen Bruder von Photoshop. Gerade der Preis von Photoshop ist für viele sehr abschreckend und für den Otto-Normal-Verbraucher ist Photoshop auch leicht überdimensioniert. Mit Photoshop Elements* ist dieser bestens bedient und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dabei sehr gut.

Mein Fazit zum Buch

Wie schon in den Absätzen zuvor verdeutlicht kann ich dieses Buch jedem Einsteiger in die Bildbearbeitung, speziell die Porträtretusche empfehlen. Kate beschreibt auf einfache Art und Weise die angewandten Techniken und unterstreicht diese durch Bilder auf denen die Effekte zu erkennen sind.

Sehr gut gefallen hat mir auch die Zusammenfassung am Ende eines Retuschenteils, indem alle zuvor angewandten Techniken gemeinsam an einem Bildbeispiel verwendet werden. Dadurch ist der Effekt der jeweiligen Bildbearbeitungsschritte noch deutlicher nachvollziehbar und die Veränderung im Vergleich zum Ausgangsbild sehr deutlich zu sehen. Sehr schön ist hier auch, dass es zu diesen Komplettbearbeitungen noch Videos zum Buch gibt, welche beim Verlag angeschaut werden können.

Die einzigen Kritikpunkte die ich habe sind die teilweise unscharfen Bilder im Vorher-Nachher-Vergleich, wodurch der angewandte Effekt nicht immer deutlich zu erkennen ist, ebenso wie die Pixelstufen in manchen Bildern, was ich von einer Autorin die Fotografin ist und dem Verlag eigentlich nicht erwartet hätte.

Informationen zum Buch

Titel: Porträtretusche mit Photoshop Elements
Autor: Kate Breuer
Preis: 29,80 €
ISBN: 978-3827330956

Weitere Informationen bei Amazon*.

Gewinnspiel

Da ich selbst kaum mit Porträtretusche zu tun habe, die beschriebenen Techniken nahezu alle kenne und nicht mit Photoshop Elements arbeite, verlose ich unter allen Teilnehmern mein Rezensionsexemplar. Kate war so freundlich mir dieses zur Verfügung zu stellen und wir dachten, dass wir mit der Verlosung einen meiner Leser glücklich machen können. Dieses Mal möchte ich aber nicht nur einen Kommentar in der Form “ich will” haben, sondern ihr müsst eine einfache Frage beantworten:

Warum brauchst gerade du dieses Buch?

Unter allen Kommenatren die bis zum 10.03.2012 unter diesem Beitrag eingegangen sind wird das Buch verlost. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück.

*Affiliate-Link: Mit einem Kauf über Amazon verdiene ich eine kleine Provision und du zahlst nicht mehr.

 

linkTime – Februar 2012 – #3

Nun neigt sich auch der Februar schon wieder dem Ende entgegen. Damit ihr auch die letzte Februarwoche gut herumbekommt gibt es heute wieder eine kleine Sammlung von Artikeln und Bilder die mir in der vergangenen Woche aufgefallen sind. Viel Spaß mit der linkTime.

Flickr Favoriten der Woche:

Linkschleuder:

  • Patricia Dries hat auf Kwerfeldein ein paar sehr treffende Gedanken zum Thema “Die Fotos der anderen” geäußert. Als ich mir das ganze durchgelesen habe wurde mir bewusst wie auch ich schon viele dieser Phasen durchlebt habe und aktuell wieder in so einer Phase stecke. Aber ich übe mich in Geduld und es wird schon wieder werden.
  • Jonathan hat sich die Frage gestellt ob es die die richtige Fotocommunity für Fotografen gibt. Dabei hat er verschiedene Dienste aus dem Web herausgegriffen und vorgestellt. Letzten Endes ist er aber zu dem Schluss gekommen, dass es egal ist auf welcher Community man sich anmeldet, wichtig ist dass man dort aktiv ist um so das meiste aus der Community zurückzubekommen. Sich Zeit nehmen und andere Fotografen mit hilfreicher Kritik zu Veränderungen helfen.
  • Bei Fubiz habe ich eine tolle Kampagne zum Thema Plant for the Planet gesehen. Dabei werden alle möglichen Arten der CO2 Verschmutzung durch die Industrie oder uns selbst in Blättern dargestellt.
  • Ein sehr schönes Interview gibt es von Ronny mit Julia Fot. Ich finde solche Interviews immer sehr interessant vor allen Dingen wenn man den Interviewten noch nicht wirklich kennt. Auf Julia bin ich allerdings schon früher aufmerksam geworden, da sie einfach atemberaubende Bilder erstellt und meist mit einem herrlichen Bokeh und tollen Farben. Aber dennoch war das Interview interessant.
  • Eine tolle Idee mit einer klasse Umsetzung gibt es von Tom Hussey. Er zeigt in einer kleinen Serie Bilder von älteren Personen und wie sie früher einmal waren (vermutlich).
  • Es gibt viele Zeichner die sehr gute Bilder machen. Auf Detailverliebt bin ich auf Sarah Esteje aufmerksam gemacht worden, welche Tierbilder mit einem Kugelschreiber zeichnet und zwar mit sehr vielen kleinen Details. Einfach nur klasse!
  • Und zum Abschluss noch ein kleines Timelapse Video aus Norwegen. Einer meiner kommende Urlaube werde ich definitiv in diesem Land verbringen. Wunderschöne Landschaften!

Es wurde Zeit….

… mal wieder ein Bild drucken zu lassen. Schon seit mehreren Monaten schieb ich das nun schon vor mir her. Ich zeige euch hier immer meine Bilder, sehe sie mir selbst auch immer wieder gerne am PC an, doch irgendwie ist das nicht das gleiche, wie ein gedrucktes Bild. Schon im September 2011 wollte ich mir das folgende Bild drucken, aber aus irgendwelchen Gründen habe ich es dann doch nicht getan…

Nun habe ich es endlich gemacht und es fühlt sich gut an :-) Ich bin schon auf das Ergebnis gespannt, da ich dieses Mal den Dienst von Theprintspace.de ausprobiert habe. Bisher hatte ich meine Fotoabzuüge meist beim Fotolabor um die Ecke drucken lassen, aber diesesmal wollte ich es auf einem anderen Papier haben und gleich mit einem hoffentlich hochwertigen Rahmen.

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Wenn der Druck dann da ist könnt ihr natürlich auch ein Review erwarten, schließlich möchte ich mit euch ja meine Erfahrungen teilen. Ich hoffe diese fallen sehr positiv aus, aber bisher wurde ich noch nie bei einer Onlinedruckerei groß enttäuscht. Die Erwartungen waren meist erfüllt. Worauf ich sehr gespannt bin ist der Rahmen und das Kodak Metallic Papier. Ich hoffe da kommt mein Motiv nochmals etwas besser zur Geltung wie auf dem Bildschirm!

Habt ihr schon Erfahrungen mit theprintspace.de gemacht? Falls ja, welche Papiersorte habt ihr verwendet?