linkTime – April 2013 – #3

Lernmarathon ist überstanden, Prüfungen ebenfalls und das gute Wetter ist jetzt leider auch wieder vorbei. Soll aber ja bald wieder ein paar Tage wärmer werden, so dass ich dann auch demnächst noch viel mit meiner Fuji X100s unternehmen kann. Nun aber erstmal noch ein bisschen Inspiration in der linkTime.

Flickr Favoriten der Woche:

Middle Rock winter sunset kontiki suite 1 big bottom Macht der Gezeiten Sparkling Daisy

Caixaforum The Nuggets 1.5 min of peace Robayera, Spain Contrary Wonders of Iceland

Fifty Points Sunrise cat relaxing on a sofa A cold Spring Piton View Aurora Reflection Mimo

Linkschleuder:

  • Ich drucke hin und wieder ja auch mal ganz gerne ein Bild, so dass ich es nicht immer nur auf dem Bildschirm anschauen muss. Ich hatte schon viele Arten von Druck ausprobiert: Leinwand, Acrylglas, Alu-Dibond, Papier. Beim Stilpirat wurde ich vor einiger Zeit auf den Druck auf Stein aufmerksam. Sieht definitiv interessant aus!
  • Portraits finde ich in letzter Zeit sehr ansprechend und so bin ich immer mehr auf der Suche nach interessanten Projekten, in denen die Gesichter Geschichten erzählen. Dabei bin ich auf die Serie “Five Roads Back Home” von Simon Geis gestoßen. Seine Portraits erzählen teilweise eine sehr interessante Geschichte.
  • Matthias Haker macht klasse Aufnahmen von Städten, Landschaften und alten Gebäuden. Ich finde seine Arbeiten äußerst ansprechend.
  • Ein paar lustige Fotos zeigt die Serie “Moments before”. Es ist eindeutig zu erahnen, was gleich auf den Fotos passiert und wie einige Personen das nicht wahrnehmen. Ich finde die Aufnahmen einfach unterhaltsam, auch wenn es teilweise wirklich in der Realität nicht so lustig ist.
  • Architektur in einer wundervollen Lage finde ich immer sehr ansprechend. Besonders dann finde ich es interessant, wenn diese Art von Häusern weit außerhalb des eigenen Budgets liegt und wahrscheinlich immer ein Traum bleiben wird. So auch dieses Haus von Saota Architecture.

Fuji X100s – Mein neues Spielzeug

Der ein oder andere hat es in den verganenen Beiträgen vielleicht schon mitbekommen, ich habe mir ein neues Spielzeug angeschaft – eine Fuji X100s. Ja, ja, ich weiß… Wieso braucht der denn noch ne Kamera, der hat doch schon ne D700 und zig Objektive? Und ne kleine Kompaktknipse hat er dann auch noch. Wieso also noch eine Fuji X100s?

Nunja, manchmal ensteht in mir halt kurzfristig ein Haben-Wollen-Gefühl und ich kann dann nicht an mich halten. Die ersten Berichte zur Fuji X100s von Zack Arias und David Hobby habe ich sofort verschlungen und beschlossen, die will ich haben! Kaum gesagt, auf Amazon gegangen und erst mal eine Fuji X100s geordert. Zum Glück waren noch drei auf Lager und ich konnte mich in wenigen Tagen auf das neue Spielzeug freuen.

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Spielzeug auspacken und loslegen

Nach gefühlt mehreren Wochen kam die Fuji X100s dann nach wenigen Tagen bei mir an. Ich war schon ganz gespannt das Schmuckstück endlich auszupacken und damit die ersten Fotos zu schießen. Amazonpakete sind wie Weihnachten. Oft weiß man schon was drin ist, aber man freut sich immer es dann doch endlich auspacken und in den Händen halten zu können.

Der erste Eindruck? Wow! Schick sieht die Fuji X100s aus. Der Retrostil gefällt mir voll und ich hatte schon öfters mit einer der Fujis geliebäugelt. Die X100 hat mich aber abgeschreckt wegen des Autofokus, die X-Pro1 war mir mit den Wechselobjektiven zu teuer und die X-E1 hatte ich mal kurz, hat mir aber dann nicht zugesagt. Ich habe beim auspacken schon gehofft, dass es nicht so endet wie mit der X-E1, aber ich hatte schon ein ganz anderes Gefühl, als ich die Kamera das erste Mal in der Hand hatte.

Nachdem der Akku dann geladen war, ging es gleich mal an die Funktionen und Einstellungen. Erst mal alles durchgehen, sich mit den Knöpfen vertraut machen und gleich mal an allem rumspielen. Nach wenigen Minuten hat sich die Bedienung schon sehr einfach angefühlt und die meisten Dinge waren schon im Kopf. Doch später mehr zur Bedienung.

Fuji X100s nach den ersten Stunden

Nachdem ich die Fuji X100s dann geladen hatte und meine Einstellungen vorgenommen hatte, ging es erst Mal raus auf die Straße ein paar Fotos machen. Ein neues Spielzeug muss schließlich nicht nur toll aussehen, sondern auch Spaß machen. Und ich kann euch jetzt schon sagen, das kleine Ding macht verdammt viel Laune.

Die ersten Ergebnisse sind schon einmal sehr vielversprechend. Bewusst habe ich zunächst mit der Schwarzweiß Filmeinstellung fotografiert, da ich zur Zeit ein Fable für Schwarzweißfotos habe. Die Fuji X100s hat sich hervorragend dafür geschlagen und die Bilder direkt aus der Kamera konnten auch ohne Probleme verwendet werden. Nacharbeit war ganz selten notwendig.

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Die Bedienung der Fuji X100s

Das “s” im Namen der Fuji X100s steht quasi für “simpel”. Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach. Die wichtigsten Funktionen sind direkt an der Kamera angebracht. Über einen Blendenring kann man direkt am Objektiv die gewünschte Blende einstellen. Ein Rädchen für die Belichtungszeit oben auf der Kamera, sowie zusätzlich das Rädchen für die Belichtungskorrektur sind einfach zu erreichen und klar verständlich. Der Fn-Knopf neben dem Auslöser lässt sich dann noch mit z.B. der ISO-Einstellung belegen und schon kann es losgehen.

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Wer noch weitere Einstellungen vornehmen möchte, der kommt über das Q-Menü zu weiteren wichtigen Einstellungen, wie z.B. der Autofokus, das Messfeld oder die Filmtypen. Mit wenigen Klicks ist die Kamera komplett anders eingestellt. Das Kameramenü habe ich nur zu Beginn verwendet, den Rest mache ich nun über das Quickmenü oder die Rädchen und Tasten.

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Ich selbst habe mir verschiedene Einstellungen für die Fuji X100s zurechtgelegt. Bis zu drei unterschiedliche Konfigurationen können gespeichert und direkt über das Q-Menü aufgerufen werden. Bei mir gibt es eine Konfiguration für Farbfotos und eine für Schwarzweißfotos. Damit komme ich ganz gut klar und ich habe beide Vorlieben abgedeckt.

Brennweite, Display, Sucher und Autofokus der Fuji X100s

Die Fuji X100s ist mit einer Festbrennweite von 23 mm (35 mm Kleinbild) ausgestattet und verfügt über eine Blende von f/2.0. Ich selbst liebe Festbrennweiten schon an der DSLR, vor allem auch das Nikon 35 mm. So passt mir die Brennweite der Fuji ganz gut rein, da ich mich nicht groß umstellen muss. Natürlich wäre es auch schön ein Zoomobjektiv an einer Kompaktkamera zu haben, aber das geht dann entweder auf die Qualität oder die Kompaktheit. Somit ist die Fuji X100s für mich ein guter Kompromiss.

Das Display an der Fuji ist sehr hell und hochauflösend. Details werden sehr gut dargestellt, die Live-View Funktion ist tadellos, wobei ich diese ganz selten verwende. Einziges Manko, man kann das Display nicht schwenken. Da muss ich halt weiterhin auf dem Boden rumliegen und -grabbeln.

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Fasziniert bin ich von dem hybriden Sucher der Fuji X100s. Ich war bisher noch nie ein Fan von elektronischen Suchern, da diese meist pixelig und langsam waren. Von dem Sucher in der Fuji X100s bin ich jedoch total begeistert. Es sieht alles knackscharf aus, Verzögerungen gibt es nur bei sehr schnellen Schwenks oder bei Dunkelheit. Aber auch dort kann man schnell Abhilfe schaffen. Einfach kurz den Modus des Suchers auf der Vorderseite der Fuji umstellen und schon hat man einen optischen Sucher. Wirklich klasse und genial gelöst.

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Ich hatte bereits vorhin schon erwähnt, dass mich bei der Fuji X100 der Autofokus vor einem Kauf abgeschreckt hat. Laut Medien sollte dieser bei der Fuji X100s aber um einiges schneller sein und so habe ich es einfach gewagt. Und ich muss sagen, für mich ist der Fokus verdammt schnell. Er trifft sehr sicher und reicht für meine Bedürfnisse durchaus. Sport würde ich vielleicht nicht damit fotografieren, aber da reicht mir die Brennweite eh nicht für aus.

Fuji X100s bei Nacht

Die Fuji X100s hat einen APS-C Sensor wie viele DSLRs auch. Die ISO-Leistung ist sehr gut. Bis ISO 6400 lässt sich kaum ein Rauschen erkennen. Für meine Bedürfnisse völlig ausreichend und ich finde die Qualität kann sich sehen lassen. Meistens fotografiere ich nicht mit mehr als ISO 3200 und das ist mehr als klasse!

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Panoramamodus und Filmsimulationen

Natürlich darf eine Kamera von heute ein paar Dinge nicht missen. Bei vielen Kompakten ist dies der Panoramamodus in der Kamera. Dabei werden mehrere Bilder direkt hintereinander gemacht und in der Kamera zusammengesetzt. So auch bei der Fuji. Ich finde den Modus sehr gut gelöst. Er zeigt genau an, in welche Richtung man sich drehen muss und wann das Panorama fertig ist und man aufhören kann zu schwenken. Leider musste ich aber feststellen, dass die Zusammensetzung teilweise ein paar Stitchingfehler aufweist wenn Objekte etwas näher an der Kamera dran sind. Ansonsten gibt es auch nur zwei feste Blickwinkel für die Panoramas (120 und 180 Grad) was ich auch etwas einschränkend finde. Hier hätte ich mir noch etwas kleineres gewünscht, aber man kann ja hinterher auch alles zurechtschneiden.

Die Fuji X100s bietet keine Programmautomatiken wie z.B. Strand oder Nacht. Sie kommt jedoch mit verschiedenen Filmsimulationen daher, die sich direkt auf die Ergebnisse auswirken. So kann man z.B. kräftigere Farben erzeugen, Schwarzweißaufnahmen machen, Sepia Fotos direkt erstellen, usw. Ich finde das ganz gut, denn die Ergebnisse aus der Kamera lassen sich durchaus sehen. Bei den Schwarzweißaufnahmen hatte ich kaum Arbeit mit der Bearbeitung. Die RAW-Fotos sind natürlich etwas aufwendiger zu bearbeiten, da dort die Filmsimulation nicht zieht.

Achja, im elektronischen Sucher sieht man auch direkt schon die Filmsimulation. Verwendet man beispielsweise den Schwarzweißfilm, so wird auch der Sucher schwarzweiß dargestellt. Das finde ich wirklich klasse!

Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass die Fuji X100s direkt einen 3-Stop ND-Filter mitbringt. Das ist vor allen Dingen bei starkem Sonnenlicht klasse um dennoch mit sehr offener Blende fotografieren zu können denn die Verschlusszeit ist schließlich begrenzt.

Apropos Verschlusszeit, diese reicht bis 1/4000 s. Und auch bis zu dieser Geschwindigkeit soll man auch Blitze synchronisieren können. Ich selbst habe das nicht getestet, da ich bisher noch keinen Blitz für die X100s gebraucht habe und wahrscheinlich auch nicht so schnell brauchen werde.

Fazit

So und wie ist euer erster Eindruck nun nach diesem Review? Ich hoffe genauso wie meiner! Die Fuji X100s ist einfach klasse. Sicherlich hat sie einige Schwächen und sie ist bestimmt auch nicht für jeden geeignet. Wer jedoch auf der Suche nach etwas kompaktem im Retrodesign und mit guter Bildqualität ist, der wird die Fuji lieben. Ich werde sie auf jeden Fall nicht mehr zurückgeben und sie immer mit dabei haben.

Portraits von David Weir

Viele von euch kennen sicherlich die Fotos von Markus Schwarze und sein 365 Projekt bei dem er jeden Tag ein anderes Gesicht fotografiert bzw. gezeigt hat. Als ich das vor Monaten zum ersten Mal gesehen habe, war ich irgendwie angefixt und habe mich immer wieder auf Portfolios umgesehen. Dann ist das irgendwann eingeschlafen und ich habe mich anderen Dingen zugewandt.

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Vor kurzem habe ich dann aus Zufall die Portraits von David Weir gesehen und war wieder hin und weg. Einfach klasse diese Portfolios! Die Fotos von David gefallen mir durchweg gut und nun habe ich wieder Blut geleckt. In mir wächst der Gedanke selbst auch einfach ein 100 Strangers Projekt zu machen. Mal schauen wie lange diese Motivation anhält und ob ich mir das überhaupt zutraue einfach so fremde Personen auf der Straße anzusprechen.

Wenn ihr noch mehr von David Weir sehen wollt, dann schaut euch mal auf seinem Portfolio um. Falls ihr ebenso von diesen Portraitserien begeistert seit wie ich, dann könnt ihr euch auch bei 100Strangers.com über diese Projekte informieren und euch dort noch weitere Inspiration von Fotografen holen.

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr selbst schon Erfahrung mit dieser Art von Fotografie?

linkTime – April 2013 – #2

Endlich ist es mal so weit. Mehrere Tage warm und viele Sonnenstrahlen. Das war jetzt wirklich mal wichtig! Die Stimmung ist besser, man hat mehr Energie und die Straßen sind endlich mal wieder mit Leuten gefüllt. Das trifft sich besonders gut für meine aktuelle Fotofaszination, die Streetfotografie. Ohne Menschen ist die ziemlich öde ;-) Damit ihr euch aber auch abseits der Sonnenstrahlen noch ein bisschen Inspiration holen könnt, gibt es nun die linkTime für euch.

Flickr Favoriten der Woche:

maui barbed wire Flash Point the sandal Peregrine Falcon Winter light Face

Frühstück Amaecer Rojo The change is here Final Fury Aimee Downtown Swanage Pier

Trevose Headland Geige nothing else matters Road to Africa Catherine Hill Bay Johnny Marr

Linkschleuder:

  • Von den Reisen und Aufnahmen von Michael Breitung bin ich immer wieder begeistert. Vor einiger Zeit war er unterwegs im Norden Irlands, wo auch ich noch eine Fotoreise hin unternehmen möchte. Von seinen Aufnahmen bin ich total begeistert und jetzt habe ich noch mehr Lust dort baldmöglichst hin zu reisen.
  • Und weil es so schöne Bilder aus dem Norden gab, gibt es jetzt noch einen Schwung aus Korsika, ebenfalls von Michael. Wie schon gesagt, seine Arbeiten finde ich einfach umwerfend.
  • Ihr wolltet schon immer mal ein Gefäß gefüllt mit Wasser explodieren lassen und dabei ein tolles Foto machen? Dann solltet ihr euch mal diesen Artikel bei fstoppers durchlesen.
  • Euch gefallen Logos? Dann solltet ihr euch mal diese Logodesigns aus Japan anschauen.
  • Streichhölzer können auch für etwas anderes als zum Zigarrenanzünden verwendet werden, z.B. für eine Wood Map.
  • Wundervolle Ansichten von oben aus dem Weltraum gibt es auf den Fotos eines kanadischen Astronauten via Twitter zu sehen. Unsere Welt ist wirklich atemberaubend schön.

Fotoprojekt Tuttlingen: The streets

Es war lange ruhig um das Fotoprojekt Tuttlingen in Schwarzweiß. Vergangenes Wochenende habe ich aber die Feiertage mal wieder genutzt und bin ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Nicht zuletzt deshalb, weil ich meine neue Fuji X100s ausprobieren wollte. Ich hatte einfach mal wieder Lust zu fotografieren und zwar auf ein bisschen Straßenfotografie.

Straßenfotografie ist für mich etwas, was ich noch nie getan habe, was mich aber sehr reizt. Meine ersten Gehversuche seht ihr innerhalb dieses Beitrags oder auch bei ein paar Bildern aus dem Projekt. Ich habe mir vorgenommen mehr in diese Richtung zu machen und vielleicht werde ich ein 100 Strangers Projekt starten. Mal schauen was die nächsten Wochen so bringen.

The streets – Bilder von den Straßen Tuttlingen

Fotografie – Apple – Design