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Vacation in Hamburg

Stockfotos auf Depositphotos kaufen

Es gibt schon seit sehr langer Zeit unzählige Stockfotoagenturen, bei denen man sich lizenzpflichtige oder lizenzfreie Stockfotografien kaufen kann. Depositphotos zählt sich zu den lizenzfreien Stockfotoagenturen und ich habe mir den seit 2009 existierenden Dienst einmal näher angeschaut.

Für was benötige ich als Hobbyfotograf Stockfotos?

Eine Frage, die mich bisher eigentlich nie beschäftigt hat. Für meinen Blog benötige ich keine Stockfotos, da ich hier nur meine eigenen Bilder präsentiere und keine speziellen Stockfotografien benötige. Diese sind oftmals einem bestimmten Thema gewidmet und bieten meistens auch noch Freiraum um irgendwelche Zitate oder ähnliches darin unterzubringen. Würde sich mein Blog nicht um Fotografie drehen, so wäre es sicherlich eine Überlegung wert, Stockfotografien einzusetzen um den Text entsprechend mit visuellen Aspekten anzureichern.

Also ist es doch eigentlich total unsinnig, dass ich so einen Dienst ausprobiere und auch noch etwas darüber schreibe. Nunja, es gibt auch ein paar Leser unter euch, die sich sicherlich schon mal überlegt haben, bei längeren Texten auch passende Bilder einzusetzen oder Bilder zu drucken, die man selbst nicht unbedingt erstellen will oder auch kann. Ich für meinen Teil habe diesen Dienst deshalb getestet, da ich in den kommenden Wochen ein paar Vorträge an der VHS Baar durchführen werde.

Inspiriert durch das Buch “Presentation Zen” habe ich mich bei den großen Agenturen wie iStockphoto und Fotolia umgeschaut, wurde aber auch auf diese doch noch recht junge Stockagentur Depositphotos aufmerksam gemacht. Da es zu den ersten beiden schon unzählige Erfahrungen im Netz zu lesen gibt, habe ich mich für Depositphotos entschieden um ein paar passende Fotos für meine Vorträge zu finden.

Was findet man alles bei Depositpotos?

Auf Depositphotos findet man eine Vielzahl an lizenzfreien Stockfotografien, Illustrationen und Vektorgrafiken. Alle Produkte sind in 36 Kategorien aufgeteilt; von Abstrakt, über Speisen und Getränke, hin zu Zeichen und Symbolen. Insgesamt gibt es sieben unterschiedliche Größen von Bildern, wobei dies nicht auf alle angebotenen Bilder zutrifft. Je nach Qualität der Bilder gibt es nur bestimmte Größen zu kaufen, was dem Kunden sehr entgegen kommt, da er so immer einen gewissen Qualitätsstandard erhält. Bei allen Bildern, die ich gekauft habe, konnte ich keine Qualitätsmängel feststellen wie z.B. Verpixelung oder Sensorflecken oder ähnliches. Das zeigt mir, dass es im Hintergrund schon eine gute Qualitätskontrolle gibt. Das wundert mich aber auch nicht, denn andere Dienste wie Fotolia und iStockphoto haben ähnliche Qualitätskriterien und bieten ebenfalls eine hohe Qualität.

Für meine Zwecke konnte ich nahezu alle benötigten Bilder auf Depositphotos finden. Ein paar wenige habe ich mir von anderen Stockagenturen kaufen müssen, da es hier nichts passendes auf Depositphotos gab. Zu Beginn war es für mich sehr schwierig passende Bilder zu finden, da ich einfach die Suche nicht stark genug eingegrenzt habe. Gerade bei Stockagenturen ist die Verschlagwortung aber sehr hoch bei den Bildern, weshalb man schon gezielt Begriffe verwenden sollte, die genau das beschreiben was man haben möchte. Dadurch lässt sich das Suchergebnis sehr gut einschränken. Oftmals hatte ich mehrere tausend Ergebnisbilder was wirklich keinen Spaß mehr macht, etwas passendes zu finden.

Preise und Abonnements

Die Preise für die Produkte variieren je nach Größe zwischen $ 0,50 und $ 9,00. Für meinen Vortrag hatte ich im Schnitt $ 1 pro Bild bezahlt. Für Blogs und Webseiten ist es aber sicherlich auch möglich weniger zu bezahlen, da man hier auch meistens mit der sehr kleinen Variante der Bilder auskommt.

Depositphotos bietet die Möglichkeit, den Dienst sieben Tage lang kostenfrei zu testen. Dabei können pro Tag fünf Bilder in beliebiger Größe heruntergeladen werden. Ich finde dies ist ein sehr gutes Angebot um sich den Dienst mal genauer anzuschauen. Das einzige auf das man achten muss ist, dass sich dieses Gratis-Abonnement nach den sieben Tagen in ein Standardabonnement umwandelt, wenn nicht separat gekündigt wird. Es erfolgt kein Hinweis, dass das Gratis-Abonnement abläuft, weshalb man sich das unbedingt notieren sollte, denn schon bei der Registrierung zum Gratis-Abonnement wird nach den Zahlungsdaten gefragt (z.B. Paypal).

Ansonsten gibt es unterschiedliche Abonnements von 3 Tagen, bis zu 12 Monaten. Hier gehen die Preise von $ 19 bis $ 1600, wobei hier auch die Anzahl der möglichen Bilder pro Tag variiert. Diese Einschränkung auf Downloads pro Tag finde ich etwas schade, da man so gezwungen ist, jeden Tag nach Bildern zu suchen. Ansonsten verfallen diese Downloads einfach. Nutzt man den Dienst mehrere Tage nicht, kann das schon einen ziemlichen Verlust bedeuten, da die Anzahl der Downloads nicht auf den kommenden Tag übertragen wird.

Depositphotos als Marktplatz für eigene Fotos nutzen?

Wie jede Stockagentur lebt auch Depositphotos von den teilnehmenden Fotografen und Künstlern. Diese stellen der Stockagentur schließlich ihr Material zur Verfügung, wodurch diese überhaupt ihr Geld verdient. Von daher ist es natürlich möglich auch seine eigenen Fotos bei Despoitphotos einzusenden und so möglicherweise noch ein paar Euro nebenher zu verdienen. Allerdings sollte man hier schon darauf achten, die Anforderungen und Qualitätskriterien zu erfüllen, da ansonsten die Fotos abgelehnt oder auch einfach zum Ladenhüter werden.

Die zu erwartende Provision steigt mit der Anzahl an verkauften Bildern. Der erste Status ist dabei der Greenstatus (unter 5000 Verkäufen) und bietet eine Provision von 44 %. Beim Platinumstatus (mehr als 150.000 Verkäufe) steigt die Provision auf 52 %. Die Frage ist hier natürlich, wie schnell man hier den Status nach oben treiben kann, denn die Anzahl sieht schon recht hoch aus und die Konkurrenz der Stockagenturen ist nicht gerade klein.

Mein Fazit

Für meine Zwecke hat sich der Ausflug zu Depositphotos definitiv gelohnt. In manchen Kategorien fehlt zwar noch Material, welches in anderen Agenturen vorhanden ist, aber gerade hier sehe ich auch Potential für neue Verkäufer. Schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und möchte nicht unzählige Dienste für ein und das Selbe verwenden.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist der Wandel des Probeabos in ein Bezahlabo ohne eine Benachrichtung darüber. Auch die Begrenzung für Tagesdownloads finde ich in den Abonnements etwas doof. Schließlich habe ich für die Fotos bezahlt und möchte so auch alle nutzen können. Aber durch diese Begrenzung ist es natürlich für Depositphotos möglich teilweise erheblich günstigere Preise anzubieten, da durch dieses Modell sicherlich einiges nebenbei hängen bleibt. Ob man das nun gut findet oder nicht sei jedem selbst überlassen. Aber auch bei anderen Stockagenturen gibt es Begrenzungen in den Abonnements. Für mich lohnt es sich auf jeden Fall nicht, ein Abonnement abzuschließen, da ich nur wenige Bilder herunterlade und mit Credits günstiger fahre.

Triberger Wasserfälle im Winter

Der Winter hat uns in den letzten Tagen doch noch erreicht und zwar mit ziemlich eisigen Temperaturen. Ich glaube ich bin einer der wenigen, die sich darüber freuen. Für mich waren diese Temperaturen der Ansporn endlich mal wieder meine Kamera in die Hand zu nehmen und ein paar Fotos zu schießen.

Im verganenen Jahr war ich ein paar Mal auf dem Weg nach Triberg zu den Wasserfällen. Ich bin immer wieder fasziniert von diesen Wasserfällen und es war sicherlich nicht das letzte Mal das ich dort war. Das nächste Mal wird sicherlich sein, wenn die Schneeschmelze eingesetzt hat und die Wasserfälle richtig viel Wasser haben. Auch eines der Bilder aus dem Sommer hat den Weg in meinen Kalender für 2012 gefunden und ich glaube, dass ein Bild der Triberger Wasserfälle auch den Kalender für 2013 schmücken wird.

Durch die niedrigen Temperaturen sind die Wasserfälle sehr stark zugefroren und vereist. Ein atemberaubender Anblick den ich euch mit den folgenden Bildern ein wenig vermitteln möchte. Wer Zeit und Lust hat sollte unbedingt mal nach Triberg fahren und sich auch die Wasserfälle im Winter anschauen.

Das einzige was ich sehr schade fand war, dass nicht alle Wege zu den jeweiligen Stufen der Triberger Wasserfälle begehbar waren. Lediglich der Hauptfall war ohne Absperrung zugänglich, aber Sicherheit geht nunmal vor und auf den Wegen war eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht.

triber-winter-3

Nikon D700 | Nikon 70-300 mm @ 200 mm | f/16 | 5 Belichtungen (1/4 s  – 4 s) | ISO 200

triber-winter-2

Nikon D700 | Nikon 70-300 mm @ 90 mm | f/11 | 5 Belichtungen (1/20 s  – 0,8 s) | ISO 200

triber-winter-1

Nikon D700 | Nikon 16-35 mm @ 22 mm| f/11 | 5 Belichtungen (1/6 s – 2,5 s) | ISO 200