Nikon D700

Nach meiner ersten DSLR der Nikon D90 ist die Nikon D700 meine zweite Nikon-DSLR. Auf dieser Seite möchte ich euch meine Erfahrungen und Empfehlungen zu Equipment und Objektiven, wie auch schon auf der D90-Seite, schildern und euch bei offenen Fragen unterstützen.

Auch hier gilt wieder, dass jegliches Equipment von mir getestet wurde und ich im Besitz davon war bzw. bin. Die Angaben spiegeln meine persönliche Meinung wieder! Neben dem hier aufgeführten Equipment gibt es auch noch eine Vielzahl von anderen Produkten, welche ich aber nicht aufführen möchte, da ich sie selbst nicht in den Händen hatte.

Das findest du auf dieser Seite:

Weshalb habe ich die Nikon D700 gekauft

Nikon D700
Ich war mit meiner Nikon D90 im Prinzip total zufrieden und habe mit ihr viel Freude gehabt und ein paar klasse Aufnahmen gemacht. Je mehr ich mich aber mit der digitalen Fotografie beschäftigt habe, desto süchtiger nach immer mehr wurde ich. Als ich mir 2009 die Nikon D90 gekauft habe, hätte ich niemals gedacht, dass ich mir irgendwann einmal eine Kamera für ca. 2000 € kaufen würde. Nun ist dieser Fall jedoch eingetreten, wobei ich auf eine gebrauchte Nikon D700* zurückgegriffen habe, da mir 2000 € dann doch zuviel waren.

Der für mich wichtigste Umstiegsgrund ist ganz klar der Vollformat-Sensor. Durch diesen habe ich die Möglichkeit bei gleicher Auflösung wie die D90, viel höhere ISO-Werte zu verwenden, ohne dass dabei gleich das ganze Bild verrauscht ist. Man kann ohne groß zu überlegen mit ISO 1600 fotografieren und selbst bei ISO 3200 ist durchaus noch Material dabei, welches sich sehen lassen kann. Aber nicht nur die hohe ISO-Empfindlichkeit hat mich zum Vollformat getrieben. Auch das Spiel mit der Tiefenschärfe, welches an der Nikon D700 noch ausgeprägter ist als an meiner D90 haben mich dazu gebracht, die D700 zu kaufen*.

Nicht zuletzt haben mich natürlich auch die weiteren Argumente, wie die Möglichkeit 9 Bilder in einer Belichtungsreihe aufzunehmen oder der 51 AF-Messfeld-Fokus dazu gebracht, die Nikon D700 zu kaufen. Erste Eindrücke und ein kleiner Kaufbericht habe ich bereits in einem weiteren Artikel festgehalten.

Meine Objektive an der Nikon D700

Wer sich auf dem DSLR-Markt umschaut wird feststellen, dass es eine Vielzahl an Objektiven zu kaufen gibt. Jeder Hersteller hat ein großes Portfolio an Objektiven und auch Dritt-Hersteller bieten eine riesige Auswahl an. Ich selbst bin nicht abgeneigt gegen Sigma, Tamron etc. besitze aber lediglich ein Objektiv von Tokina. Der überwiegende Teil der Objektive ist von Nikon, da ich die Qualität sehr schätze und einfach ein Nikon-Fan bin. Dennoch lohnt sich auch ein Blick zu den Dritt-Herstellern, da diese Objektive oftmals nur die Hälfte des Originals kosten und kaum schlechtere Leistung mit sich bringen.


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Nikon AF-S 35 mm f/1.8

Nikon 35mm

Diese 35 mm Festbrennweite ist wirklich ein Sahnestück. Schon an der D90 fand ich die Festbrennweite klasse, aber auch an der D700 ist sie ein Prachtstück. Die Festbrennweite wurde zwar für DX-Kameras hergestellt, aber auch am Vollformat macht sie eine super Figur. Das liegt vor allem an der natürlich wirkenden Vignette am Vollformat.Für alle, die sich überlegen sich eine Festbrennweite unterhalb der Normalbrennweite von 50 mm anzuschaffen, so kann ich dieses kostengünstige Objektiv emfpehlen.

Die Blende von f/1.8 ist klasse um auch noch bei wenig Licht Aufnahmen ohne Blitz machen zu können. Durch das leichte Weitwinkel am Vollformat lassen sich so auch Innenraumaufnahmen ziemlich gut meistern. Ebenso bietet die Blende viel Platz für die Bildgestaltung, da man sehr schön mit der Unschärfe spielen kann.

Alternativ zur Version mit Blende f/1.8 gibt es auch noch eines mit Blende f/2.0. Dieses Objektiv ist etwas älter, bietet aber eine hervorragende Abbildungsleistung. Das 35 mm mit f/2.0 ist zudem Vollformattauglich und hat keine so starke Vignettierung.

Testberichte zu dem Nikon AF-S 35 mm f/1.8:

Shoppinglinks für die Nikon 35 mm Festbrennweite:

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Nikon AF-D 50 mm f/1.8

Nikon 50mm

Diese 50 mm Festbrennweite ist ein wirklicher Preis-/Leistungs-Gigant. Es besticht durch hervorragende Abbildungsleistungen und das zu einem unschlagbaren Preis. Das Objektiv ist zudem sehr leicht und klein, was es gerade für Unternehmungen in Fußgängerzonen toll macht. Man schlägt nirgends an und braucht keine Angst haben, da die Kamera mit Objektiv nur leicht vom Körper absteht.

Für diejenigen, die etwas mehr Geld übrig haben können auch zu dem noch lichtstärkeren 50 mm f/1.4 greifen. Hier gibt es sowohl eines mit und ohne Motor. Wollt ihr also das Objektiv für eine andere Kamera benutzen, so solltet ihr euch informieren, ob diese einen internen Motor hat, ansonsten ist mit dem AF-D 50 mm f/1.4 oder dem AF-D 50 mm f/1.8 nicht viel mit automatisch fokussieren.

Wenn man durch die DSLR-Szene schweift, so ist dieses Objektiv ein echter Geheimtipp. Es erfreut sich sehr großer Beliebtheit und zwar vor allem wegen dem günstigen Preis und der guten Leistung. Wer also eine gute Normalbrennweite für das Vollformat sucht, so kann hier beruhigt zugegriffen werden.

Testberichte zu den 50 mm Nikon:

Shoppinglinks für die Nikon 50 mm Festbrennweiten:

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Nikon AF-S 16-35 mm f/4.0 G ED

Nikon 16-35 mm
Ein Weitwinkel braucht das Land bzw. der Landschaftsfotograf. Und für meine Zwecke ist das Nikon AF-S 16-35 mm der optimale Kandidat. Es ist preislich im Rahmen und die Abbildungsleistung und Schärfe ist extrem gut. Ich hatte mir noch das Nikon 14-24 mm in die engere Auswahl gepackt, allerdings hat mich der Preis hier dann doch abgeschreckt.

Die 16 mm reichen mir als Weitwinkel auch sehr gut aus und ich verwende eher 18-22 mm. Das Objektiv zeigt zwar einen starken Tonneneffekt, aber das lässt sich in der Nachbearbeitung sehr schnell korrigieren, weshalb das für mich kein K.O.-Kriterium ist, zumal jedes Ultraweitwinkelobjektiv solche Effekte aufweist.

Testberichte zum Nikon 16-35 mm:

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Nikon AF-S 24-70 mm f/2.8 G ED

Nikon 24-70 mm
Das Nikon AF-S 24-70 mm Zoomobjektiv* ist mein Allround-Objektiv. Wann immer ich unterwegs bin und mich nicht auf eine Festbrennweite festlegen will, kommt dieses Objektiv an meiner Nikon D700 zum Einsatz. Lediglich, wenn ich mit etwas weniger Gewicht auskommen will, nehme ich nur die Festbrennweite mit. Ein Zoom-Objektiv mit Lichtstärke 2.8 hat nun mal seine Größe und sein Gewicht.

Meiner Meinung nach ist das Nikon AF-S 24-70 mm eines der besten Allround-Objektive, die es gibt. Es ist hochwertig verarbeitet und die Abbildungsleistung ist klasse. Zudem hat man mit einer Lichtstärke von 2.8 auch noch gute Möglichkeiten der Freistellung. Besonders begeistert bin ich von der Schärfe und dem Bokeh dieser Linse. Selbst bei Offenblende ist die Schärfe schon sehr gut!

Diese Qualität und Abbildungsleistung hat natürlich auch seinen Preis, aber für mich ist diese Linse jeden Cent wert. Alternativ dazu gibt es noch ein 24-120 mm f/4.0, welches ebenfalls sehr gute Leistungen bringen soll. Da ich jedoch das 24-70 mm schon hatte, kommt ein weiteres Zoomobjektiv in diesem Bereich für mich nicht in Frage.

Testberichte zum Nikon 24-70 mm:

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Nikon AF-S 70-300 mm f/4.5-5.6 G

Nikon 70-300mm

Für mich war dieses Nikon Telezoom bei meiner D90 die erste Wahl, als es um die Erweiterung im Tele-Bereich ging. Der Preis ist im Vergleich zur Leistung des Objektivs sehr günstig. Es gibt kein Objektiv eines anderen Herstellers, das in diesem Bereich mit dem Nikon mithalten kann. Das Nikon 70-300 mm besitzt Vibration Reduction, wodurch Verwackler reduziert werden. Gerade im Telebereich finde ich diese Funktion super, da das Objektiv mit Kamera doch schon etwas schwerer ist und man nicht mehr so ein ruhiges Händchen hat.

Auch gerade weil das 70-300 mm keine große Blende hat ist diese Eigenschaft super. Dadurch kann man doch noch so einige Bilder retten bzw. machen. Reicht einem die Lichststärke des Objektivs aus, so hat man eine gute Wahl getroffen. Sollte es doch etwas lichtstärkeres sein, so müssen gleich ein paar mehr Euronen auf den Tisch gelegt werden. Ich habe für mich festgestellt, dass mir dieses Objektiv auch an meiner D700 noch gut ausreicht und hervorragende Dienste leistet. Durch den fehlenden Crop-Faktor am Vollformat wären mir die 70-200 mm Objektive teilweise doch etwas zu kurz.

 

Testberichte zu dem Nikon AF-S 70-300 mm:

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Tokina 100 mm f/2.8 Macro AT-X M100 Pro D

Tokina 100 mm

Um in die Welt der Makrofotografie abzutauchen, habe ich mir dieses Objektiv näher angeschaut und bin sehr zufrieden damit. Lange war ich auf der Suche nach einem Makroobjektiv und egal wieviele Foren man durchsucht hat, der Tenor war überall der gleiche. Die Makros um die 100 mm sind alle gleich auf und sie schenken sich nicht viel in der Abbildungsleistung.

Da für mich die Abbildungsleistung vorrangies Kriterium war, habe ich also aus dem Bauch heraus entschieden. Schaut man sich so um, so wird von allen das Tamron 90 mm* sehr hochgelobt und ich war kurz davor mir dieses zu kaufen, dennoch habe ich mich aufgrund des günstigeren Preises für das Tokina entschieden.

Die Schärfe des Objektivs ist einfach herrlich Es macht richtig Spaß damit zu fotografieren und jedes kleinste Detail des Motivs zu sehen. Aufgrund der Makroeigenschaft, sind Abbildungsmaßstäbe von 1:1 möglich, was schon sehr beeindruckend wirkt. Allerdings ist genau dies zu Beginn sehr schwierig zu begreifen und die Umstellung dauert dann schon ein paar Stunden.

Die Haptik des Objektivs ist klasse und es fühlt sich stabil an. Einziges Manko ist der etwas langsame Autofokus, aber den haben fast alle Makroobjektive gemeinsam. Da Makros mit Autofokus allerdings sehr aufwändig sind und in der Regel nicht wirklich funktionieren stört mich das nicht. Durch das manuelle fokussieren lernt man noch mehr den Umgang mit der Kamera und es macht Spaß sich durch den gesamten Schärfebereich zu bewegen mit nur einem Handgriff.

Was bei der Nikon D700 im Gegensatz zur Nikon D90 jedoch auffällt ist die Arbeit mit der Tiefenschärfe. Am Vollformat ist es meiner Meinung nach viel schwieriger, das Motiv richtig scharf zu bekommen, da hier jede noch so kleine Verschiebung massive Auswirkungen auf die Tiefenschärfe hat. An meiner D90 war ich mit dem Makro etwas glücklicher, aber gute Bilder kann man auch an der D700 damit machen!

Testberichte zum Tokina 100 mm:

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Mein Zubehör zur Abrundung des Nikon D700 Pakets

Schon bei meiner Nikon D90 hatte ich nach kurzer Zeit etliches Zubehör für meinen Body und die Objektive gekauft. Nach dem Umstieg auf die Nikon D700 konnte ich vieles immernoch nutzen und musste somit nicht viel investieren. Das Stativ, die Tasche, die Blitze und sogar die Akkus konnte ich weiterverwenden. Lediglich die Speicherkarten mussten von SDHC auf CF Karten gewechselt werden.

Da der Zubehör-Markt für DSLR-Kameras riesig ist, hat man auch hier die Qual der Wahl. Greife ich zum Original oder zu einem Dritt-Hersteller? Ich habe bereits ein paar Zubehör-Teile getestet und kann diese uneingeschränkt weiterempfehlen.

Nikon Systemblitz SB-600 für Nikon D700

Nikon SB-600

Der Blitz wird zwar häufig vernachlässigt beim Kamerakauf, dabei ist er doch oft ein notwendiges Übel. Fotografiert man überwiegend Landschaft und Architektur, braucht man ihn zwar nicht unbedingt, aber sobald es an Personenfotografie geht, kommt man auf lange Sicht nicht an einem Blitz vorbei. Die Nikon D700 besitzt zwar auch einen internen Blitz, bei mir ist dieser jedoch defekt. Auch habe ich festgestellt, dass es gerade bei größeren Objektiven oftmals ein Schatten von der Gegenlichtblende geworfen wird, da der interne Blitz nicht weit genug absteht.

Bei den Blitzgeräten von Nikon gibt es neben dem großen SB-600 auch den SB-900. Ich selbst habe mir zunächst den SB-600 gekauft- Bis jetzt hatte ich kaum Probleme mit dem Blitz, wobei man hier nicht viel falsch machen kann. Der Blitz bietet einen Automatik, welche ich besonders am Anfang häufig benutzt habe. Der Blitz kann zudem durch das Nikon CLS System der Nikon D90 oder der Nikon D700 fern ausgelöst werden, sofern Sichtkontakt zwischen Kamerablitz und dem SB-600 besteht.

Ken Rockwell zu Nikon Speedlights:

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Es werde Licht mit dem Nikon SB-900

Nikon SB-900

Wie ich im vorherigen Absatz schon geschrieben habe, war ich mit der Leistung des SB-600 immer äußerst zufrieden. Doch nachdem ich den CLS-Guide von Paddy gelesen habe, wollte ich unbedingt auch einmal das Flagschiff von Nikon, den SB-900 ausprobieren. Und wie es bei neuem Spielzeug so ist: wenn es gefällt, behält man es!

So auch bei dem Nikon SB-900, der eine super Kombination zu meiner D700 darstellt. Er deckt nahezu jeden Brennweitenbereich ab und bietet eine erstklassige Automatik. Zudem kommt er mit Filterfolien, welche ich bei meinem SB-600 teilweise doch vermisst habe.

Letztendlich habe ich den SB-900 aber vor allem aus dem Grund behalten, um meinen SB-600 auch mit meiner D700 fernauszulösen. Durch den defekten internen Blitz meiner D700 hatte ich keine Möglichkeit dazu und musste auf Adapter von Yongnuo zur Fernauslösung zurückgreifen. Leider funktioniert hier aber die TTL Übertragung nicht.

Ken Rockwell zu Nikon Speedlights:

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Passende Speicherkarten zur Nikon D700: SanDisk Extreme III

SanDisk Extreme III

Speicher ist in der heutigen Zeit sehr günstig, deshalb sollte man hier auch nicht unbedingt am falschen Ende sparen. Gerade bei der Speicherkarte sollte man auf Qualität setzen denn sind die Bilder gemacht und die Karte geht kaputt, hat man keine Bilder mehr. Da ich gerne meine Bilder auch nach einer Fototour noch betrachten möchte setze ich deshalb, wie schon bei der D90 auf Speicherkarten von SanDisk. Da ich an der Nikon D700 die SDHC-Karten nicht weiter verwenden kann, habe ich mich für eine SanDisk Extreme III CF mit 16 GB entschieden und wurde bisher nicht enttäuscht.

Welche Variante man von den SanDisk Karten kauft spielt eigentlich keine Rolle. Für den gewöhnlichen Gebrauch ist jede der Karten aussreichend. Ich selbst habe die SanDisk Extreme III mit 60MB/sec.

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Fotografie – Apple – Design