Es ist mal wieder eine Woche zu Ende gegangen und ich hatte kaum Zeit hier ein paar Artikel zu veröffentlichen. Ich hoffe das kann ich in der nächsten Zeit ändern, schließlich möchte ich euch hier nicht auf dem Trockenen sitzen lassen
Einen guten Einstieg bietet diese Woche der Webmaster-Friday. Ich habe schon öfters Artikel zu den Themen des Webmaster-Friday geschrieben und finde die Ideen für Artikel oftmals klasse. So auch diese Woche als Mirco das Thema “Welche WordPress-Plugins habt ihr aktiv im Einsatz?” vorgeschlagen hat.
Zuerst dachte ich, dass es vielleicht zu sehr von den Themen des Blogs abweicht, aber irgendwie gehört es doch dazu. Für Leser, die eher wenig mit Bloggen und der Technik hinter dem Blog zu tun haben, mögen mir verzeihen, denn für euch könnte der Artikel durchaus langweilig sein
WordPress-Plugins auf bhoffmeier.de
Ich weiß schon gar nicht mehr auswendig, welche Plugins ich überhaupt benutze. Ich habe deshalb erstmal in meinem Backend schauen müssen, was noch aktiv ist. Die Liste die ihr hier seht ist ziemlich lang, aber ich bin irgendwie auch ein Plugin-Junkie.
Akismet: Kennt vermutlich jeder, der schonmal einen WordPress-Blog installiert hat. Das Plugin ist ein Spam-Filter, der die Kommentare entsprechend kennzeichnet bzw. in den Spam-Ordner verschiebt. Funktioniert bisher eigentlich tadellos und ich hatte noch nie einen Kommentar in der Spam-Liste, der kein Spam war.
Cforms: Das ist das einzige Formular-Plugin, welches ich für gut befunden habe. Es ist einfach die Formulare zu erstellen und einzubinden. Ebenso sind die Design-Möglichkeiten sehr vielfältig. Zur Anpassung des Designs an das Theme sollten allerdings CSS-Kenntnisse vorhanden sein.
Google XML Sitemaps: Erstellt eine Sitemap für Google und Co. Führt dazu, dass der Blog besser von Suchmaschinen indiziert bzw. die Artikel besser gefunden werden.
Gurken Subscribe to Comments: Eine Double-Opt-In Lösung für Kommentarbenachrichtigungen per E-Mail. Ich hatte davor ein anderes Plugin im Einsatz, allerdings mussten dort das Kommentarabo nicht bestätigt werden. Da das zu Missbrauch führen könnte, habe ich mich für dieses Plugin entschieden.
Maintenance Mode: Ist zum größten Teil deaktiviert. Hin und wieder kommt es allerdings zum Einsatz. Vor allem, wenn es größere Änderungen an Themes oder irgendwelche Updates gibt, die den Blog mal wieder zerreißen…
NextGen Gallery: Mein Favorit unter den WordPress-Galerie-Plugins. Es ist einfach zu bedienen und es gibt soviele Möglichkeiten, wie man seine Bilder strukturieren und zeigen kann. Ich setze es eigentlich in jedem Beitrag ein, in dem Bilder sind und natürlich auch auf meiner Galerie-Seite.
Platinum SEO-Packs: Ein bisschen SEO muss natürlich auch bei mir sein. Ich habe schon ein paar Plugins ausprobiert und bin letztlich bei diesem hängengeblieben. Ein kostenpflichtiges wollte ich mir nicht anschaffen und die Einstellungsmöglichkeiten von diesem Plugin reichen mir eigentlich auch vollkommen aus.
Secure WordPress: Es können ein paar kleine Sicherheitseinstellungen gemacht werden, wie z.B. beim Login oder ähnlichem.
TweetBlender: Das Tool, welches in der Sidebar meine Twittertimeline anzeigt. Hat mir von den Twitter-Plugins am meisten zugesagt, da ich es sehr schön an meine Sidebar anpassen konnte.
Twitterlink Comments: Zusatz für die Kommentarfunktion, damit ihr auch euren Twitternamen angeben könnt. Finde ich praktisch um sich noch mehr zu vernetzen.
Smart Youtube: Darüber binde ich meine Youtube-Tutorials und Videos ein. Sehr komfortabel. Würde sicherlich auch ohne gehen, aber ich habe mich schon dran gewöhnt.
W3 Total Cache: Klasse Plugin um die Performance auf dem Blog zu steigern. Ich habe hier einen kleinen Bericht darüber verfasst, wieviel Geschwindigkeit mir das Plugin gebracht hat. Kann ich nur empfehlen.
WordPress Database Backup: Jeder Blog sollte durch ein Backup gesichert sein. Die Zeit, die man in die Beiträge investiert könnte ohne Backup sehr schnell verlorene Zeit sein. Bricht einmal die Datenbank zusammen, trauert man seinen Artikeln nach, denn der Blog hat dann eigentlich keinen Inhalt mehr. Ein must-have!
WordPress Related Posts: Um die Verlinkung innerhalb des Blogs zu erhöhen, habe ich dieses Plugin im Einsatz. Es zeigt unter jedem Beitrag weitere Artikel an, die euch auch interessieren könnten. Dadurch zeige ich euch mehr von meinen Bloginhalten und auch die Suchmaschinen haben es einfacher.
WP-Pagenavi: Meine Navigation auf der Startseite. Ich finde das Design und die Einfachheit des Plugins super.
Schlechte Erfahrungen mit WordPress-Plugins
Ich habe auch durchaus schon schlechte Erfahrungen mit WordPress-Plugins gemacht. Vor allem bei Plugins für Umfragen und Formulare gibt es oftmals Probleme. Entweder verändern sie soviel Code, dass das Design hinterher überhaupt nicht mehr passt, oder sie brauchen soviel Speicherzuordnung, dass die Performance in den Boden geht.
Natürlich ist das nicht bei all diesen Plugins der Fall, aber doch bei vielen. Deshalb lasse ich zunächst auch erstmal die Finger von solchen Plugins. Wenn ich doch mal eins ausprobieren will, so kommt es auf meinem Testsystem zum Einsatz und ich sehe ja dann, was es macht.
Es gibt auch noch ein paar Plugins, die ich mal ausprobiert hatte (leider weiß ich die Namen nicht mehr), die Verbindungen zu Sozialen Netzwerken hergestellt haben. Leider litt daraunter ebenso die Performance, weshalb ich diese auf ein Minimum reduziert habe. Lediglich eine Verbindung zu Twitter habe ich noch eingerichtet, da ich diesen Dienst einfach klasse finde und ihr zudem mehr Informationen vermittelt bekommt, auch wenn ihr nicht selbst bei Twitter angemeldet seit und mir folgt!
Zum Abschluss gibt es bei Eizy noch eine Statistik über die WordPress-Plugins der Teilnehmer. Es scheint so, dass einige Plugins zum Grundaufbau eines Blogs gehören. Viel Spaß beim stöbern.