Klasse Aktion: Blogger aus deiner Nähe

Bei detailverliebt.de wurde ich heute auf eine klasse Aktion von Sascha hingewiesen. Auf seinem Blog hat er die Aktion “Blogger in deiner Nähe” gestartet, die darauf abzielt teilnehmende Blogger in einer Google-Map einzutragen. Dadurch ist auf einen Blick ersichtlich, woher die Blogger kommen und wer in eurer Nähe wohnt.

Ich selbst finde die Aktion wirklich klasse und habe ich mich gleich mal bei ihm gemeldet, dass er mich eintragen soll. Um euch auch eintragen zu lassen, geht einfach auf die Anleitung und füllt das Formular aus. Den Rest erledigt Sascha für euch. Die Übersicht über alle bereits eingetragen Blogger findet ihr dann in der Übersichts-Karte:

Doch weshalb sollt ihr euch da eintragen? Es gibt doch auch auf jedem Blog ein Impressum in dem die Daten zu der Person hinter dem Blog stehen. Das ist natürlich richtig, aber sind wir mal ehrlich. Wie oft schaut ihr ins Impressum wenn ihr einen Blog besucht? Vielleicht nach 2-3 Besuchen? Ich schaue eigentlich nie ins Impressum, da mich überwiegend der Inhalt des Blogs interessiert.

Nun habe ich aber die Möglichkeit, Blogger aus meiner Nähe direkt auf einer Karte ausfindig zu machen. Zum einen sehe ich so, dass ein Blog den ich schon seit Jahre verfolge, eigentlich direkt in meiner Nähe gefüllt wird. Oder aber ich finde Blogs aus meiner Nähe, die ich nicht kannte. Bei beidem habe ich einen Mehrwert, denn vielleicht ergibt sich ein Bloggertreffen oder ich habe neues Futter für meinen Feed-Reader.

Wie findet ihr diese Aktion? Werdet ihr euch auch daran beteiligen? Sagt doch auch gleich wo ihr herkommt, sofern ihr das preisgeben wollt.

Reduzierung des Informationsoverloads aus dem Web 2.0

Seitdem ich mit dem Bloggen angefangen habe, bin ich begeistert von den Möglichkeiten des Web 2.0! Vor dem Bloggen habe ich kaum etwas im Web 2.0 unternommen und war wenn überhaupt bei einem sozialen Netzwerk angemeldet. Als ich dann für ein paar Monate nach USA ging, hat sich das drastisch verändert. Dort wird man quasi automatisch zum Facebook-User. Jeder der Arbeitskollegen und Freunde hat einen Facebook-Account und darüber werden viele Verabredungen getroffen. Ich habe mich also auch dort angemeldet und dann ging die “Sucht” nach mehr Web 2.0 Techniken los.

Die Sucht nach Web 2.0 und Social Media

Nachdem ich mich bei Facebook angemeldet hatte, bekam ich eine Menge an Freundschaftsanfragen. Überwiegend amerikanische, aber nach und nach auch deutsche Freunde. Begeistert war ich von dieser Möglichkeit des Netzwerkens und des Informationsaustauschs über die Statusmeldungen.

Nachdem ich dann meine ersten Schritte in Facebook getan hatte, bin ich immer mehr auf Blogs aufmerksam geworden. Ich hatte zwar schon öfter davon gehört und auch einige gelesen, aber nie so wirklich genutzt. Nach einer Weile habe ich dann diverse Fotografie-Blogs in meinem RSS-Reader abonniert, den ich zuvor nie nutzte. Es war für mich ein tolles Highlight des Web 2.0! Immer auf dem neuesten Stand, ohne die entsprechende Website zu besuchen.

Nach einer Weile habe ich dann selbst begonnen zu bloggen. Ich wollte ebenso wie andere meine Informationen und Gedanken weitergeben und habe schon nach kurzer Zeit festgestellt, dass es sehr viel Spaß macht zu schreiben. Auch habe ich natürlich gleichmal meine ganzen Profile verlinkt und einen RSS-Feed eingebaut. Viele Besucher haben mich schon in einem Netzwerk hinzugefügt oder meinen Feed abonniert. Es macht Spaß sich zu vernetzen!

Vor knapp einem Monat habe ich mich dann intensiv mit Twitter beschäftigt und auch dieser Dienst ist klasse. Viele Informationen in kurzen Nachrichten. Hinweise auf interessante Links und neue Möglichkeiten des Austauschs.

Doch nun habe ich für mich festgestellt, dass die Möglichkeiten des Informationsaustauschs und Netzwerkens zwar super sind, aber auch einen großen Nachteil mit sich bringen. Es kommt immer mehr zu einem Informationsoverload. Es vergeht kaum eine Sekunde, in der man nicht immer die neusten Blog-Artikel lesen, die letzten Status-Updates verfolgen oder die neuesten Tweets lesen will.

Das Gehirn ist dadurch total überfordert. Es kommt zu Ablenkungen. Man vernachlässigt Arbeit oder kann sich nur schwer auf Dinge konzentrieren.

Um das ein bisschen zu verdeutlichen gibt es hier ein paar Zahlen zur Nutzung von Facebook & Co.: Weiterlesen »