Dresden im Sommer – Teil III

Nachdem es letzte Woche bereits den Teil I und Teil II zu lesen gab, folgt nun noch der letzte Teil unserer Reise nach Dresden. Heute möchte ich euch noch über den dritten und vierten Tag in Dresden berichten und euch auch hier noch ein paar Fotos zeigen.

In diesem Artikel findet ihr:

  • Das große Chaos
  • Deutsches Hygiene Museum

Das große Chaos

Beginnen wir mit Tag 3 unseres Dresden Urlaubs. Für diesen Tag haben wir eine Rundreise geplant, welche ähnlich abläuft wie die Stadtrundfahrt des zweiten Tages. Starten wollten wir wie die anderen Tage auch mit einem Frühstück auf den Brühlschen Terrassen. Das hat soweit auch alles noch funktioniert. Doch dann ging es auch schon los…

Wir wollten zum „Weißen Hirsch“ und uns dort ein bisschen zu Fuß das Viertel anschauen. Schnell mal die öffentlichen Verkehrsmittel studiert und erkannt, dass wir mit der Straßenbahn 11 dort gut hinkommen. Ebenfalls kommen wir so auch noch zu den Elbschlössern, welche wir uns noch näher anschauen wollten.

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Reiseroute im Kopf – Auf zur Straßenbahn! Doof nur, dass die Linie 11 leider wegen Bauarbeiten nicht bis zu unserem Zielpunkt fahren wollte. Und wir wussten leider nicht, wie wir weiterkommen. Also haben wir uns schnell den Busfahrplänen zugewandt und uns eine Strecke ausgesucht. Nach einer ewig langen Busreise sind wir dann irgendwann an unsere geplante Endstation gekommen. Endlich! Und dort haben wir dann auch die Hinweisschilder gesehen, mit welchem Ersatzverkehr man die Linie 11 doch fahren kann. Gut dass das überall so schön ausgeschildert war…

Nunja wir sind dann ja doch angekommen und haben daraufhin ein paar kleinere Geschäfte im „Weißen Hirsch“ besucht und uns die schicken Häuser angeschaut. Dann waren wir noch bei den Elbschlössern und das war wirklich klasse. Besonders toll ist der Biergarten in einem der Elbschlösser, von wo aus man einen herrlichen Blick über das Elbtal in Richtung Dresden hat! Definitiv ist dies einen Besuch wert.

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Nachdem wir uns dann alles angeschaut hatten, haben wir die Standseilbahn genommen um unsere Reise fortzusetzen. Laut Reiseplanung war der nächste Stop Pillnitz. Auch hier ist ja alles schön mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (so der Reiseführer). Doch auch hier… Das liebe Dresden hat einfach zu viele Baustellen. Die Busliene mit der wir fahren wollten, hielt nicht an der Haltestelle da ein bisschen weiter Straßenarbeiten waren. Also wieder per Fuß eine alternative Haltestelle suchen und dann konnten wir auch „schon“ unsere Route fortsetzen.

Das Schloss Pillnitz war eher unspektakulär und war für uns eher ein  Minuspunkt auf der Reise. Zunächst ist man sehr lange dahin unterwegs und das Schloss selbst war für mich nur ein Reinfall. Selbst der angepriesene Garten war nicht wirklich anders wie wenn wir bei uns im Wald spazieren gehen…

Dann kam die Rückfahrt. Darauf hatte sich Vicky besonders gefreut und dies war auch der Hauptgrund weshalb wir so eine große Route geplant hatten. Wir sind mit dem Schaufelraddampfer von Pillnitz wieder zurück nach Dresden gefahren. Das war total entspannt und es war sehr interessant zu sehen, wo das Wasser der Elbe wenige Wochen vor unserer Reise noch stand. Das konnte man sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen bei dieser idylischen Dampferfahrt.

Deutsches Hygiene Museum

Am vierten Tag ging es dann in das Deutsche Hygiene Museum. Und das ist wirklich einen Besuch wert. Man durfte dort zwar keine Fotos machen, aber man hat sehr viel über den Körper und die Natur gelernt. Besonders interessant für uns waren die Erlebnisbereiche. So konnte man sich mit ein paar Geräten altern lassen. Sehr aufschlussreich mal zu erfahren, wie ein 80 jähriger Mensch hört, sieht, läuft und zittert. Das kann man sich gar nicht vorstellen wie diese Menschen täglich damit leben.

Nachdem wir dann unsere Tour durch das Museum beendet hatten sind wir noch kurz im Café vor dem Museum etwas drinken gegangen. Wir wollten einfach diesen Tag in Dresden und das schöne Wetter genießen.

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Am Abend ging es dann zum Abschluss noch mal in das Szeneviertel etwas trinken und die letzten Postkarten zu schreiben.

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Wie ihr seht, war es ein gelungener und erfolgreicher Urlaub. Ich kann jedem nur empfehlen einmal nach Dresden zu reisen. Die Stadt ist wirklich wunderschön!

Dresden im Sommer – Teil II

Nachdem ich euch am Montag bereits unseren ersten Tag des Dresdenurlaubs dargestellt habe, folgt nun der zweite Tag in Dresden. Auch dieser war überwiegend von Fotos der Altstadt geprägt, wie ihr dem Artikel gleich entnehmen könnt.

In diesem Artikel findet ihr:

Das Morgenritual

Bei uns lief fast jeder Morgen gleich ab. Da wir kein Frühstück im Hotel bestellt hatten, sind wir immer gleich losgezogen. Ziel dabei war der herausragende Bäcker im Lidl nahe dem Dorint Hotel (leider habe ich den Namen vergessen). Dort wurde erstmal für das leibliche Wohl gesorgt. Anschließend ging es weiter zum Starbucks am Altmarkt. Ich liebe Starbucks! Und da es in Tuttlingen keinen gibt, muss der Urlaub dafür herhalten das voll auszukosten.

Nachdem wir dann mit Fressalien und Getränken eingedeckt waren ging es weiter. Vorbei an der Frauenkirche in Richtung Brühlsche Terassen. Dort haben wir uns dann meistens eine ruhige und schattige Bank gesucht mit Blick auf die Elbe. Uns so fing nahezu jeder Tag in Dresden an.

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Der Weg vorbei an der Frauenkirche

Die Entdeckungstour durch die Neustadt

Nachdem wir am ersten Tag bereits die Altstadt erkundet hatten ging es am zweiten Tag in Richtung Neustadt. Eigentlich ist die Neustadt von Dresden ja die eigentliche Altstadt bzw. Altenstadt. Diese ist aber in der Vergangenheit abgebrannt und wurde neu aufgebaut, weshalb es heute auch die Neustadt ist.

Die Neustadt ist ein ganz anderes Bild als die Altstadt. Alles ist auf modern getrimmt und der Aufbau des Stadtgebietes sieht schon anders aus als in der Altstadt. Es gibt viele Geschäfte, eine große Fußgängerzone und alles mündet an einem Umschlagsplatz der Straßenbahn.

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Alt und modern

Egal durch welche Gassen wir geschlendert sind, man hat fast immer Modern und Alt in Kombination gesehen. Egal ob es Autos und Motorräder oder Gebäude waren. Es war wirklich sehr schon durch die Neustadt zu schlenden, obwohl mir die Altstadt am Ende des Urlaubs besser gefallen hat.

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Balkone zum Sonne genießen

Unser großes Ziel in der Neustadt war vor allen Dingen das Szeneviertel und die Kunsthof-Passage. Davon hatten wir schon einiges gehört und wollten uns das ganze mal anschauen. Im Szeneviertel war um die Mittagszeit natürlich noch nicht viel los. Die Lokale hatten alle noch geschlossen, jedoch versprachen sie uns einen schönen Abend wenn wir uns dort herumtreiben. Das wollten wir aber erst an einem anderen Tag machen.

In der Kunsthof-Passage angekommen haben wir das Künstlerviertel von Dresden kennengelernt. Mit dabei die „Fruchtfliege“. Ich finde die Motivkarten davon einfach nur klasse und wir haben auch gleich ein paar mitgenommen. Ansonsten war es wie in vielen Künstlervierteln. Es gab ein paar kleine Boutiquen und Verschnörkelungen oder Malereien an den Gebäudefassaden. Alles in allem aber sehr ansprechend. Wie ihr im folgenden Bild seht, konnte ich die Kamera auch nicht häufig von meinem Auge entfernen 🙂

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Unermüdlicher Einsatz mit der Fuji X100s

Ein weiterer Halt in der Neustadt war die Pfunds Molkerei. Ein altes Molkereigebäude welches wirklich etwas hermacht. Zuerst sind wir zwar daran vorbeigelaufen, aber als wir dann in dem Laden waren, haben wir erkannt warum man sich das mal anschauen sollte. An allen Wänden und Decken waren kleine Kacheln angebracht die diverse Bilder zeigten. Klein aber fein. Für uns war es zudem eine schöne Abkühlung denn in dem Laden war es sehr kühl, da dort Milch und Käse verkauft wurde. Bei den heißen Sommertagen diesen Jahres also eine angenehme Abwechslung.

Eine Busfahrt die ist lustig

Nachdem wir dann schon am frühen Nachmittag die Neustadt fertig erkundet hatten, überlegten wir was wir an dem heutigen Tag noch machen könnten. Von einem Arbeitskollegen hatte ich gehört, dass die Stadtrundfahrt sehr lohnenswert ist und Vicky ist dafür sowieso immer zu haben. Ich dagegen bin bei so etwas eher skeptisch. Ich mag solche Busrundfahrten einfach nicht, habe mich dann aber doch dazu entschieden diese Tour mitzumachen.

Und ich muss sagen, ich war am Ende nicht enttäuscht. Zu Beginn war es zwar nicht ganz so interessant, da wir in der Altstadt gestartet sind und wir dort schon sehr viel zu Fuß abgelaufen hatten. Doch dann ging es weiter in das Villenviertel von Dresden. Und das war wirklich sehr sehenswert. So schöne alte Villen und alle auf einem Fleck. Anschließend ging es dann weiter über das „Blaue Wunder“ in Richtung Weißer Hirsch was ebenfalls ein sehr nobles Viertel in Dresden darstellt.

Weiter ging es dann vorbei an den Elbschlössern wieder zurück in die Stadt. Dort fuhr man noch kurz durch die Neustadt, was wir ebenfalls schon kannten und dann zurück in die Altstadt. Zum Großteil haben wir das gesehen, was wir am Folgetag dann nochmals ablaufen und besichtigen wollten. Nur dort halt nicht mit Bus, sondern zu Fuß. Aber dazu gibt es dann demnächst einen weiteren Urlaubsbericht.

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Das Haus der Sprüche

Sonnenuntergang in der Altstadt

Nach Abschluss der Busfahrt hatten wir dann erst einmal Hunger und sind ins Italienische Dörfchen gegangen. Doch anders als vermutet war dies kein Italiener sondern deutsche Hausmannskost. Aber egal, wir hatten Hunger also musste was in den Magen 😉

Am Abend ging es dann nochmals los in die Altstadt. Ich wollte Dresden bei Sonnenuntergang und Nacht fotografieren, da ich vorhabe dieses Jahr meinen Kalender für 2014 mit Bildern aus Dresden zu füllen. Außerdem liebe ich Sonneuntergangsbilder. Und wenn dann noch solche schönen Gebäude darauf zu sehen sind ist es nochmals schöner.

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Die Frauenkirche im Sonnenuntergang

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Semperoper im Abendrot

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Zwinger bei Sonnenuntergang

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Der Zwinger rot erleuchtet

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Der Zwinger bei Nacht

Die Tour mit dem Nachtwächter

Nachdem ich mich dann mit der Kamera ausgetobt hatte, haben wir uns nochmals zur Abfahrtsstelle der Stadtrundfahrt aufgemacht. Wir hatten am Nachmittag mitbekommen, dass es abends immer eine Nachtwächtertour gibt. Wir wollten einfach mal schauen was das ist und ließen uns überraschen.

Als die Tour dann angefangen hatte waren wir sehr begeistert. Zunächst kommt der Nachtwächter verkleidet als einer der ehemaligen Fürsten aus Dresden. Dieser führt einen dann durch die Altstadt und hält immer wieder an unterschiedlichsten Punkten um ein bisschen etwas zur Geschichte zu erzählen. Dabei waren die Erzählungen immer sehr aufschlussreich und unterhaltsam. Vor allen Dingen waren diese Stopps immer sehr belustigend, da der Nachtwächter öfters mal jemanden aufs Korn nahm oder den „Pöbel“ wegschickte der sich später dazugesellen wollte. Für jeden der einen Dresdentrip plant, sollte sich auf jeden Fall eine Nachtwächtertour vormerken! Es war für uns das unterhaltsamste Ereignis überhaupt des ganzen Urlaubs.

Und so ging dann der Tag zwei auch zu Ende und wir ließen uns erschöpft ins Bett fallen.

Fuji X100s und Lee Big Stopper

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Do-it-yourself- und Erfahrungsbericht. Letztes Jahr, vor meiner Fotoreise nach Wales, habe ich mir ein Filtersystem von Lee gegönnt. Mit dabei war auch ein Lee Big Stopper für tolle Langszeitbelichtungen. Bisher war ich immer sehr zufrieden mit dem System und habe es bisher häufig für Landschaftsaufnahmen verwendet. Nachdem ich mir dann aber vor ein paar Wochen die Fuji X100s zugelegt habe wurde mir erst nach dem Kauf bewusst, dass ich an ihr mein Filtersystem von Lee gar nicht nutzen kann. Es gibt kein Filtergewinde um die Halterung anzubringen.

Die Lösung der fehlenden Halterung für den Lee Big Stopper

Da ich mich nicht lange auf die Suche machen wollte, ob es einen Filtergewindeaufsatz für die Fuji X100s gibt und ob es dazu dann auch einen passenden Adapter von Lee gibt, habe ich mir einfach selbst etwas ausgedacht. Ich hatte noch einen Gewindeadapter für das Filtersystem mit dem Durchmesser von 67 mm. Dieser war jetzt natürlich etwas zu groß für das Objektiv an der Fuji, aber das war mir gerade recht.

Als ich dann ein bisschen in meiner Bastelkiste gestöbert habe, bin ich auf ein großes Stück Schaumstoff gestoßen. Nach kurzer Überlegung war mir klar dass das die Lösung für meine fehlende Halterung war.

Ich habe mir den Schaumstoff geschnappt und geschaut wie groß ich dort eine Öffnung ausschneiden muss, damit ich den Schaumstoff über das Objektiv meiner Fuji X100s schieben kann. Ziel dabei war es, dass diese Öffnung gerade über das Objektiv passt und kein Licht auf die Linse von hinten kommt. Das hat dann auch wunderbar geklappt. Nun kommt der noch spannendere Teil, wie bekomme ich denn nun den Lee Filterhalter mit dem Schaumstoff an die Fuji X100s.

Also habe ich mir den Filteradapter für das 67 mm Gewinde genommen, dort den vorbereiteten Schaumstoff aufgeklebt und getestet. Es hat gepasst. Der Adapter ließ sich ohne Probleme über das Objektiv der Fuji X100s schieben. Nun war es ein leichtes den Lee Filterhalter an der Fuji X100s zu befestigen. Einfach den Filterhalter nehmen und an dem Filteradapter mit aufgeklebten Schaumstoff anbringen.

Das Ergebnis im Einsatz

Natürlich wollte ich das ganze auch gleich ausprobieren und habe mir die Fuji und den Lee Big Stopper geschnappt. Da ich an diesem Tag sowieso vor hatte den Donauzusammenfluss zu fotografieren, habe ich die Gelegenheit genutzt auch gleich ein bisschen mit meiner Eigenkonstruktion zu testen.

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Zunächst war ich sehr begeistert. Der Filteradapter hat gepasst, der Big Stopper konnte aufgesteckt werden und das Auslösen hat auch geklappt.

ABER…. Dann ist mir aufgefallen, dass die Bilder aus der Fuji etwas unscharf waren. Das war ich bisher nicht gewohnt von der Kleinen. Alle Einstellungen habe ich nochmals kontrolliert, vielleicht war ja noch der manuelle Fokus aktiv. Aber es hat alles gepasst. Es konnte also nur am Filter bzw. dem Filteraufsatz liegen.

Nachdem ich alles nochmal abgebaut hatte, habe ich nach und nach versucht den Adapter aufzustecken. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass der Fokusring sich immer etwas verzogen hat wenn ich den Filteradapter aufgesetzt habe. Da war ich wohl etwas zu grob und habe nicht darauf geachtet, dass der Fokusring so gut reagiert. Nachdem ich es dann ganz vorsichtig versucht habe, hat es mit den ersten Bilder dann aber doch geklappt.

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Und hier seht ihr das Ergebnis aus der Kamera sowohl in Farbe wie auch in Schwarzweiß (beides leicht nachbearbeitet).

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Fazit

Alles in allem habe ich ein paar gemischte Gefühle wenn ich mit meiner Selbstkonstruktion Fotos mache. Denn ich weiß nie ob sie wirklich richtig knackig scharf sind oder doch leicht unscharf. Das gibt selbst der gute Bildschirm der Fuji nicht her. Und die Blende der Fuji X100s lässt sich auch nicht mehr gut einstellen, wenn der Filteradapter aufgesetzt ist. Der Schaumstoff ragt da etwas weit nach hinten.

Falls ihr also Anregungen habt, wie ich das doch anders hinbekomme ohne viel Geld in die Hand zu nehmen wäre ich euch sehr dankbar!

Dresden im Sommer – Teil I

Es ist jetzt schon wieder ein paar Tage her, dass wir in Dresden Urlaub gemacht haben. Es gab zwar schon ein erstes Foto des Dresden Urlaubs, aber mehr auch nicht. Und gerade deshalb freue ich mich umso mehr euch nun auch ein paar mehr Eindrücke von Dresden zu präsentieren. Nachdem es nun immer wieder ein paar Tage Regen gab, habe ich die ganzen Fotos durchschauen und bearbeiten können. In den kommenden Tagen werde ich euch die jeweiligen Tage die wir in Dresden verbracht haben näher vorstellen.

In diesem Artikel findet ihr:

  • Die Anreise nach Dresden
  • Die erste Entdeckungstour in der Altstadt

Die Anreise nach Dresden

Es war früh am Morgen als wir uns auf den Weg nach Dresden gemacht haben. Der Sommer hatte bereits angefangen und das Wetter war entsprechend sonnig und warm. Für uns natürlich das perfekte Wetter um mit dem Cabrio in den Urlaub zu fahren. Also nichts wie Sachen in das Auto packen, Proviant mitnehmen und ab auf die Strecke. Denn schließlich hatten wir an diesem Tag noch knapp 6 Stunden Autofahrt vor uns.

Zu Beginn waren wir noch sehr gut gestimmt. Das Wetter war angenehm und eine leichte Brise vom Fahrtwind wehte um unsere Köpfe. Gegen Mittag wurde das aber leider etwas unangenehmer. Die Temparaturen kletterten auf knapp 30 °C und das ist alles andere als angenehm in einem Cabrio. Natürlich hätten wir auch das Dach zu und die Klimaanlage an machen können, aber das wollten wir dann doch nicht. Also nichts wie durch und weiterfahren.

Nach ca. 6 Stunden sind wir dann in Dresden angekommen und waren sofort von dem wunderschönen Blick auf die Altstadt begeistert. Doch nun ging es erstmal daran das Hotel aufzusuchen und einzuchecken. Das ging reibungslos vonstatten und das Dorint Hotel in Dresden ist wirklich super gelegen. Knapp 5 Gehminuten zur Altstadt und Fußgängerzone ist schon was tolles.

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Aufzug des Dorint Hotels in Dresden

Die erste Entdeckungstour in der Altstadt

Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, sind wir gleich los auf die erste Entdeckungstour. Wir waren schon bei der Anfahrt so von der Altstadtkulisse begeistert, dass wir uns das alles gleich aus der Nähe anschauen wollten. Und so haben wir uns zu Fuß aufgemacht die Altstadt zu erkunden.

Unseren ersten Stopp haben wir an der berühmten Frauenkirche eingelegt. Eines der schönsten Gebäude in Dresden, zumindest finde ich das. Die imposante Kuppel und vor allem auch die Geschichte dieser Kirche finde ich sehr interessant. Daher gibt es davon auch unzählige Bilder, die ich erst mal noch ein bisschen sortieren musste. Vielleicht habe ich davon doch das ein oder andere zuviel gemacht 😉

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Dresden Frauenkirche mit Baustelle

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Dresden Frauenkirche

Gerade der Platz an bzw. vor der Frauenkirche war auch der Umschlagsplatz der Touristen schlechthin. So viel Trubel, Restaurants und Cafés auf einem Fleck. Das kann die Touristen ja nur anziehen, ebenso wie die zahlreichen Straßenkünstler.

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Seifenblasen in groß

Nachdem wir das Schauspiel ein paar Minuten angeschaut hatten, sind wir auf unserer Tour weitergegangen. Wir haben ein bisschen den Platz rund um die Frauenkirche begutachtet und sind dann weiter in Richtung Brühlsche Terassen.

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Weg zu den Brühlschen Terassen

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Brühlsche Terasse – Blick von oben zur Frauenkirche

Nachdem wir dann auf die Brühlsche Terasse gegangen sind, haben wir erst einmal den Blick über die Elbe schweifen lassen und das schöne Wetter genossen. So muss Urlaub sein! Schönes Wetter, tolle Kulisse und viel Zeit. Nachdem wir unsere kleine Pause beendet haben sind wir auf der Brühlschen Terasse weitergelaufen und haben dort noch die Kunstakademie angeschaut, bevor wir uns auf den Weg in Richtung Kathedrale gemacht haben.

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Kunstakademie in Dresden

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Kathedrale in Dresden

Nachdem wir an der Kathedrale angekommen waren, haben wir auch gleich die Augustusbrücke besichtigt, wobei wir uns dann gesagt haben, dass wir die Neustadt erst am kommenden Tag anschauen. Die Kathedrale ist schon beeindruckend und auch hier ist es wieder sehr interessant in der Dresdner Geschichte zu wühlen. Auch der direkte Zugang zur Kathedrale aus dem Residenzschloss ist etwas, was heutzutage keiner mehr einrichten bzw. überhaupt haben möchte. Die Fürsten haben hier aber sehr viel Wert darauf gelegt.

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Kathedrale und Residenzschloss

Nach der Kathedrale steht man auch schon direkt auf dem Vorplatz der Semperoper. An dieser Stelle muss ich sagen, dass Dresden wirklich sehr kompakt ist was die Sehenswürdigkeiten angeht. Die komplette Altstadt kann man in gut 1-2 Stunden besichtigt haben (außer man schaut sich noch die Museen an). Die Semperoper war dann unser nächstes Ziel, wobei wir hier eigentlich schon direkt davor standen. Am Tage ist das Gebäude nicht ganz so beeindruckend, aber dennoch sehenswert.

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Semperoper Dresden

Zum Abschluss sind wir dann noch in den berühmten Zwinger gegangen. Darauf habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut. Der Zwinger ist für mich das beeindruckendste Gebäude überhaupt in Dresden. Er ist riesig und das alte Gemäuer ist sehr beeindruckend. Leider wurde der Zwinger nicht ganz fertig und ein Flügel wurde nicht mit dem ursprünglichen Stil fertig gebaut, sondern ähnelt sehr stark dem Stil der Semperoper. Aber dennoch war es für mich das reinste Fotoparadies.

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Zwinger von oben

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Zwinger mit Reisegruppe

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Zwinger von unten

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Vicky im Zwinger

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Ich am Posen im Zwinger

Und das wars auch schon mit dem ersten Tag in Dresden. Am Abend sind wir dann nur noch essen gegangen und haben uns ins Bett fallen lassen. Die Fahrt und der erste Ausflug waren dann bei dem heißen Wetter doch sehr kräftezehrend. Im zweiten Teil erwartet euch dann ein bisschen Neustadt, eine Stadtrundfahrt, sowie die Altstadt bei Sonneuntergang und Nacht.

Fotoespresso 4/2013

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Die neue Fotoespresso 04/2013 ist da. Und wie ihr ja wisst, bin ich ein Fotojunkie und lese dann hin und wieder auch mal gerne solche Zeitschriften. Fotoespresso finde ich immer ganz interessant, da dort sowohl über Technik (für mich aktuell weniger interessant) und über Reisen und Tipps gesprochen wird. Gerade das fasziniert mich gerade an der Fotografie, vielleicht ist das aber in paar Tagen auch schon wieder anders. An dieser Stelle möchte ich daher gerne nochmals auf meine Blogparade hinweisen und euch fragen, was euch denn an Fotografie fasziniert.

Aber zurück zur Fotoespresso. Die Inhalte in dieser Ausgabe:

  • Nikon D7100 – mehr Megapixel, neue Möglichkeiten
  • Auf Umwegen zum persönlichen Kameraoptimum
  • Im Reich der Eisbären
  • Tipps und Tricks für natürlich wirkende Kinderbilder
  • Freelensing – ein Weg zum sanften Foto
  • Wuschwerk. Künstliche Unschärfe als Stilmittel
  • Effizient arbeiten mit Tastaturkürzeln
  • Mit dem Photoshop-Auswahlmodus arbeiten
  • Schärfen mit dem Hochpass-Filter
  • Das Photoshop-Plug-in »Perfectly Clear«

Ich persönlich fand den Beitrag „Im Reich der Eisbären“ sehr interessant. Spitzbergen ist auch noch ein Ziel, welches ich unbedingt einmal mit der Kamera bereisen möchte. Es ist dort zwar verdammt kalt, aber die Landschaft sieht einfach atemberaubend aus. Diese Einsamkeit, Stille und das viele Blau und Weiß finde ich einfach faszinierend.

Ebenso interessant waren die „Tipps und Tricks für natürlich wirkende Kinderbilder“. Ich habe zwar selbst keine Kinder und fotografiere daher auch wenige davon, aber hin und wieder wurde ich doch schon gefragt ein paar Kinderbilder zu machen. Das hat auch einigermaßen hingehauen. Die Tipps waren aber dennoch hilfreich und ich werde es das nächste mal einfach ausprobieren.

Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen. Hier geht’s zum Download.