Classic Car Treffen in Immendingen

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Zur Zeit gibt es Fotos ohne Ende auf meinem Blog. Zuerst das Feuerwerk des Seenachtsfests, dann die Fotos der Woche, anschließend die Bilder vom Seenachtsfest selbst und dann meine ersten Schritte mit dem Lensbaby. Und in diesem Beitrag gibt es nun schon wieder Bilder.

Ich glaube das ist zur Zeit einfach so, weil ich viel mit der Kamera unterwegs bin, schließlich will ich ja meine D700 auch testen 🙂 Aber keine Angst, es wird hier auch mal wieder andere Beiträge geben, die dann nicht die Bilder der Events als Schwerpunkt haben. Jetzt aber erstmal viel Spaß mit den Bildern des Classic Car Treffens in Immendingen.

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/4.0 | 1/2500s | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/4.0 | 1/1600s | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/4.0 | 1/1600s | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/4.0 | 1/1600s | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/4.0 | 1/1250s | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/4.0 | 1/250s | ISO 200

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Nikon D700 | Nikon 35 mm | f/4.0 | 1/125s | ISO 200

Babyalarm mit Sweet 35

Keine Angst, ich bin weder 35 noch bekommt meine Freundin ein Baby. In dem Artikel geht es eher um ein Objektiv, welches ich mir mal etwas genauer anschauen wollte. Immer wieder bin ich begeistert von Bildern mit schönem Bokeh und geringer Tiefenschärfe. Deshalb kaufe ich mir auch bei neuen Linsen meistens nur noch welche, mit hoher Lichtstärke, die mir das Spiel mit der Tiefenschärfe ermöglichen. So auch bei diesem Objektiv, dem Lensbaby Composer Pro mit Sweet35 Optik.

Lensbaby Composer Pro

Was ist ein Lensbaby bzw. was bedeutet der Begriff?

Als Gattungsbegriff bezeichnet Lensbaby ursprünglich ein spezielles Objektiv mit einer Brennweite von ca. 50 mm. Es besteht prinzipiell aus einem Balgen, der den Objektivtubus ersetzt und an dessen Ende sich eine oder mehrere Linsen befinden. Dadurch ist der Tubus des Objektivs flexibel. Der Tubus kann so gedehnt, gestaucht und gebogen werden. Mit Hilfe dieser Bewegungen wird das Bild fokussiert und der Ort des Fokuspunktes festgelegt. Als Blende dienen Lochscheiben, die in vor die Optik eingelegt werden können.

Ein mit einem Lensbaby-Objektiv aufgenommenes Bild ist nur in einem bestimmten Bereich scharf, rundherum nimmt die Schärfe bis in den Randbereich immer weiter ab. Der Schärfebereich kann durch Verbiegen des Objektivs in gewissen Grenzen frei gewählt werden. Weiterhin kann das Objektiv durch Kippen und Verschieben der Linse in Bezug auf die Aufnahmeebene ähnlich wie ein Tilt-und-Shift-Objektiv verwendet werden.

Quelle: Wikipedia

Das Unternehmen Lensbaby stellt verschiedene Objektive bereit, die man sich an seine Kamera schrauben kann. Vorteil von allen Lensbaby Objektiven ist die Flexibilität für den Objektiveinsatz. Es gibt verschiedene Brennweiten, die alle spezielle Eigenschaften besitzen. So gibt es die Standard 50 mm Optik, ein Weitwinkel, Makroaufsätze, ein Fisheye und ein 35 mm. Dazu kommen noch weitere Möglichkeiten um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. So gibt es noch diverse Blendeneinsätze, die dann das Bokeh entsprechend verändern. Schaut doch einfach mal selbst bei Lensbaby vorbei, welche Objektive sie anbieten und was die Besonderheiten der einzelnen Objektive sind.

Ich selbst habe mich für ein Lensbaby Composer Pro entschieden, da mir die starre Variante zu langweilig erschien und ich einfach den vollen Effekt und die ganzen Möglichkeiten ausschöpfen wollte. Zudem war in dem Angebot auch gleich die Sweet 35 Optik dabei, welche ich auch haben wollte. Warum erfahrt ihr gleich 🙂

Warum ein Sweet 35 Optik Einsatz und kein DoubleGlas?

Im Prinzip habe ich mich für die Sweet 35 Optik entschieden, weil mir die Bilder auf der Webseite zugesagt haben und ich den fest verbauten Blendenring klasse fand. Beim den anderen Objektiveinsätzen muss die Blende immer durch Blendenscheiben manuell geändert werden. Somit finde ich das Objektiv nicht ganz so flexibel wie das Sweet 35. Oftmals will man schnell reagieren und nicht erst noch den Blendenring tauschen müssen.

Nachteil des Sweet 35 ist für mich jedoch wie sich herausstellte die Brennweite. Das DoubleGlas hat 50 mm, was am Vollformat dem normalen Sehen entspricht. Das Sweet 35 hat 35 mm was etwas weitwinkliger ist. Ich selbst habe mich aber irgendwie noch nicht wirklich mit dem Blickwinkel anfreunden können, werde aber nun öfter auch mit meinem normalen Nikon 35 mm unterwegs sein. An sich ist der Blickwinkel schon interessant, aber auch gewöhnungsbedürftig, wenn man bisher eher Zoomobjektive hatte oder mit der 50 mm Brennweite fotografiert hat.

Jedes Lensbaby Objektiv hat einen manuellen Fokus. Einen Autofokus gibt es nicht! Wer also mit manuellem Fokussieren nichts anfangen kann, sollte wohl eher gleich die Finger davon lassen. Ich konnte es mir auch nicht vorstellen, habe es aber einfach mal ausprobieren wollen.

Meine Erfahrung mit dem Lensbaby Composer Pro und der Sweet 35 Optik

Meine ersten Schritte mit dem Lensbaby Composer Pro habe ich bei uns im Garten gemacht und ich war von dem Ergebnis zunächst nicht sehr begeistert. Vielleicht waren die Motive aber auch nicht wirklich passend und ich hatte ja noch nicht viel Erfahrung mit manuellem Scharfstellen. Hinzu kam dann auch noch der Sweet Spot des Sweet 35, welchen ich bei Offenblende kaum gefunden habe. Als Brillenträger finde ich es sowieso sehr schwierig manuell scharfzustellen…

Lensbaby Garten

Nachdem ich noch ein bisschen rumprobiert habe, wollte ich das Objektiv schon wieder zurückschicken. Irgendwie kam ich mit dem Lensbaby Composer Pro nicht so klar. Doch ich habe mich dann nochmal umentschieden und es am Seenachtsfest in Konstanz mitgenommen. Dort sind dann ein paar Bilder entstanden, die mir selbst vom Effekt her sehr gut gefallen haben.

Lensbaby Seenachtsfest

Lensbaby Patric

Nach dem Seenachtsfest ruhte das Sweet 35 dann wieder in der Fototasche. Ich habe dann noch Mal versucht ein paar Bilder zu schießen, als ich in Schwenningen unterwegs war. Dabei sind dann die folgenden Bilder entstanden:

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An sich finde ich die Bilder nicht schlecht. Der Effekt ist einfach klasse und es macht schon irgendwie Spaß mit dem Lensbaby zu fotografieren. Aber…

Warum ich es dennoch zurückgeschickt habe

Meine Erfahrungen waren zunächst sehr durchwachsen. Ich war immer untentschlossen, ob ich das Objektiv wirklich einsetzen will oder kann. Ebenso kam ich irgendwie nicht so recht mit dem Blickwinkel klar, da ich bisher von meinen Festbrennweiten am Crop eher 50 mm aufwärts gewohnt war. Zudem habe ich Probleme gehabt mit dem manuellen Scharfstellen und dem Sweet Spot finden.

Ich habe mich deshalb letztenendes dazu entschieden, den Lensbaby Composer Pro wieder zurückzuschicken. Der Effekt ist wirklich klasse und auf einigen Bildern kommt er auch wirklich super rüber. Aber im Moment sagt mir der Blickwinkel einfach nicht zu und beim manuellen Scharfstellen muss ich noch einiges üben. Der Spaßfaktor ist aber auf jeden Fall mit dem Objektiv gegeben, aber nur um hin und wieder mit dem Effekt zu spielen war mir die Optik dann doch etwas zu teuer.

Irgendwann werde ich mir aber sicherlich nochmal ein Lensbaby anschaffen. Wenn ich mir die Bilder so im Nachhinein anschaue, bereue ich meine Entscheidung doch hin und wieder. Wenn ich jedoch an die extrem hohe Ausschussquote denke, dann bin ich wieder beruhigt 🙂

Ich werde die nächsten Woche einfach mal mit meinem Nikon 35 mm an der D700 fotografieren und mich an die Brennweite gewöhnen. Im gleichen Zuge versuche ich auch Mal etwas mehr manuell zu fokussieren. Und wer weiß, vielleicht greife ich beim nächsten Schnäppchen wieder zum Lensbaby!

Wie sind eure Erfahrungen mit einem Lensbaby? Gefallen euch die Ergebnisse? Kommt ihr mit dem Lensbaby klar? Oder wolltet ihr euch vielleicht demnächst ein Lensbaby anschaffen?

Foto der Woche: Neckartower im Abendrot

Neckartower im Abendrot

Als ich noch am Studieren in Schwenningen war, wurde das Gebäude aus dem Bild oben gerade gebaut. Es war lange angekündigt und es prangten überall Plakate des „Neckartowers“. Der Neckartower steht direkt an der Neckar in Schwenningen und trägt daher auch diesen Namen. Schon als er sich noch im Bau befand, freute ich mich auf dessen Fertigstellung, da die Gebäudeform mit den verglasten Dreiecksflächen irgendwie ganz schick aussah.

Knapp ein Jahr nachdem ich mein Studium beendet habe, hab ich es dann auch geschafft endlich ein Foto vom Neckartower zu machen. Vor zwei Tagen hatte ich mich spontan dazu entschieden nach Schwenningen zu gehen. Ich wollte dort eigentlich etwas anderes ausprobieren, aber habe mich dann doch dazu entschieden den Neckartower aufzunehmen.

Das Abendrot war einfach so herrlich und das dann startende Gewitter war einfach nur faszinierend. Auf dem Foto konnte ich dass alles gar nicht so einfangen, wie ich es selbst gesehen habe. Aber ich denke das Bild spiegelt es ganz gut wieder 🙂

Aber wisst ihr, was ich ganz faszinierend fand? Als ich da so an der Straße stand und das Foto aufgenommen habe, wurde ich irgendwie als fieser Blitzer wahrgenommen. Alle Autos haben plötzlich am Kreisverkehr angehalten und sind ganz langsam durch den Kreisverkehr gefahren.

Ist euch das auch schonmal passiert, dass man euch als Blitzer wahrgenommen hat als ihr an der Straße ein Foto gemacht habt? Oder ist das nur in den ländlichen Regionen so?

Ist Steve Jobs gestorben?

Genau diese Frage habe ich mir heute gestellt, als ich in meine Twitter-Timeline geschaut und die Nachrichtenblätter durchgegangen bin. Es gab kein anderes Thema als den Rücktritt von Steve Jobs. Ich habe mir lange überlegt, ob ich dazu auch einen Artikel verfassen soll und wie ihr seht habe ich mich dazu entschlossen.

Ich der Apple Fan-Boy

Wer mich kennt, weiß dass ich ein riesiger Fanboy von Apple bin und ich mache auch keinen Hehl daraus es zu verstecken. Mir gefallen die Produkte einfach und letztendlich hat Steve Jobs mich von seiner Idee und der Innovationskraft des Unternehmens überzeugt. Wohl gemerkt, die Innovationskraft des Unternehmens und nicht die von Steve Jobs. Sicherlich hat er viel dazu beigetragen, Apple auf die Position zu bringen, wo es jetzt steht, aber auch seine Mitarbeiter sind erste Klasse und konnten seine Ideen auch umsetzen und teilweise sicherlich auch noch verbessern.

Ich möchte keines meiner Apple Produkte vermissen und bereue es eigentlich, erst sehr spät auf diese Produkte umgestiegen zu sein. In sich sind die Systeme so einfach zu bedienen, dass es keinerlei Notwendigkeit gibt ein Benutzerhandbuch zu lesen. Sei es der iPod, das iPhone, das MacBook oder das iPad. Alles sind tolle Produkte und jedes hat seinen Charm. Andere Produkte von anderen Herstellern sind sicherlich auch gut, aber aus meiner Sicht fehlt ihnen trotz der vielleicht besseren Leistung etwas entscheidendes: ein ausgeklügeltes Gesamtkonzept.

Warum dieser Beitrag?

Ich möchte mit diesem Beitrag keinesfalls schlecht über Steve Jobs sprechen. Ganz im Gegenteil. Steve Jobs ist eine Legende für die Informationstechnologie und mit seinen Produkten hat er viele Märkte revolutioniert und Millionen von Menschen glücklich gemacht (auch mich. Vielen Dank dafür)

Mir geht es in dem Beitrag eher darum, dass man nach der heutigen Timeline und den News meinen könnte, Steve Jobs hätte Apple komplett verlassen oder würde nicht mehr leben. Dabei macht er doch im Grunde nichts anderes als schon seit Januar. Das operative Geschäft hat Tim Cook schon lange übernommen und Steve Jobs hat sich im Hintergrund gehalten. Ob das nun an der Krankheit lag oder sonstige Gründe hatte, sei jetzt mal dahin gestellt, aber hat es Apple wirklich weh getan die letzten Monate?

Meine bescheidene Meinung

Steve Jobs bleibt Apple treu. Er wird nicht mehr alle Zügel in seiner Hand halten und alles kontrollieren, aber deshalb muss Apple doch nicht gleich untergehen. Das Produktportfolio von Apple ist ausgezeichnet und die Marschrichtung hat Steve Jobs schon seit seiner Rückkehr zu Apple vorgegeben. Einige der Mitarbeiter sind sicherlich von seinem Innovations- bzw. Visionsvirus infiziert worden und werden weiterhin an tollen Produkten arbeiten. Wer weiß, vielleicht täusche ich mich aber auch und Apple wird in den nächsten Monaten komplett den Bach runtergehen.

Was ich aber eigentlich sagen will: Redet Apple nicht gleich tot, nur weil Steve Jobs seinen Posten als CEO abgibt. Ich kann der Wirbel um den Rücktritt durchaus verstehen, da er so unerwartet kommt, aber dennoch lebt Steve Jobs weiter und hat bei Apple sicherlich noch einiges an Einfluss. Er wird wachsam darauf schauen, dass Tim Cook seine bisher angestrebte Marschrichtung weiter ausbaut und einhält. Ansonsten hätte er ihn sicherlich nicht als Nachfolger vorgeschlagen.

So und jetzt dürft ihr über mich herfallen und mich auch kritisieren. Was ist eure Meinung zu dem Thema in den Medien?

Seenachtsfest Konstanz – Wasserski und mehr…

Seenachtsfest - Wasserski

Nikon D700 | Nikon 70-300mm @ 300mm | f/5.6 | 1/2000s | ISO 500

Ich hatte bereits am letzten Wochenende über das Seenachtsfest berichtet und die ersten Bilder dazu gezeigt. Da ich unbedingt zuerst schauen wollte, ob die Feuerwerksbilder etwas geworden sind, kamen auch diese zuerst auf dem Blog zum Vorschein.

Die ganze Woche über habe ich mir dann immer wieder die Zeit genommen, auch die anderen Bilder anzuschauen. Vor allem beim Wasserskilaufen sind ein paar Bilder entstanden, da wir dies als ersten Programmpunkt vor dem Feuerwerk angeschaut haben.

Doch nicht nur bei der Wasserskishow gab es ein paar tolle Momente. Ich habe versucht, ein paar weitere Impressionen von dem Tag einzufangen, allerdings waren Patric, Emanuel und ich sehr in Eile. Wir waren meistens nur am Laufen, da die Wasserskishow am anderen Ende des Seenachtsfests war. Und zum Feuerwerk wollten wir uns nunmal in Kreuzlingen aufstellen!

Jetzt aber viel Spaß beim Anschauen. Vielleicht erratet ihr ja, mit welchem Objektiv Bild 2 (seenachtsfest-2011-14.jpg) gemacht wurde. Kommentare und Kritik sind gerne gesehen!