Verlosung: Fototasche Tamrac Rally 5

Tamrac Rally 5 - Design

Wow, dass das so schnell passiert hätte ich nie gedacht. Die erste Verlosung auf meinem Blog! Wie ihr wisst habe ich die vergangenen Wochen die Fototasche Tamrac Rally 5 zum Testen erhalten. Ich hatte mich in meinem Testbericht tierisch darüber aufgeregt, dass die Rahmenbedingungen für diesen Test nicht klar abgestimmt wurden. Das hatte mich derart aufgeregt, dass ich mich nocheinmal mit dem Unternehmen unterhalten habe und siehe da, ich konnte noch etwas für euch rausholen.

Das Unternehmen hat mir angeboten, die Tasche zwar nicht selbst behalten zu dürfen, aber dafür diese unter euch verlosen zu können. Da ich die Tasche nicht gebrauchen konnte, weil ich schon eine andere habe, finde ich es klasse, dass ich einem von euch die Tasche schenken kann.

Wie könnt ihr gewinnen?

Die Verlosung der Tamrac Rally 5 ist ganz einfach gehalten. Ich halte nichts von diesen Gewinnspielen mit Losen für einen Link bei Twitter, auf dem Blog oder auf Facebook. Ich möchte das ganz schlicht halten, auch wenn ich dadurch vielleicht weniger Leute erreiche. Aber ich möchte es euch einfach machen zu gewinnen, ohne dass ihr großen Aufwand habt.

Dennoch habe ich da einen kleinen Punkt, den ihr zwar nicht unbedingt erfüllen müsst, aber ich würde mich dennoch freuen, wenn ihr es tut 🙂 Ich würde gerne von euch wissen, was für Erfahrungen ihr mit euren Fototaschen bisher gemacht habt. Ob ihr damit zufrieden wart und was ihr alles in die Tamrac Rally 5 packen würdet. Ob ihr das nun in einem Kommentar schreibt oder auf eurem Blog ist mir egal, aber ich denke es würde den ein oder anderen doch interessieren.

Also nochmal zusammengefasst:

  • Kommentar schreiben, bis zum 09.03.2011, 00:00 Uhr

optional:

  • Über Erfahrungen zu euren bisherigen Taschen schreiben.
  • Was würdet ihr alles in die Tamrac Rally 5 packen?
  • Auf eurem Blog, bei Twitter oder bei Facebook über die Verlosung berichten.

Der Gewinner wird unter allen Kommentaren per Zufall ausgelost. Achtet bitte darauf, dass ihr eine korrekte E-Mail-Adresse angebt, damit ich den Gewinner auch anschreiben kann bzgl. der Adresse, an die die Fototasche geschickt werden soll. Jetzt freue ich mich auf eure Kommentare und eure Erfahrungen!

Foto der Woche: Pentax Spotmatic F

Leider etwas verspätet für die letzte Woche, aber dennoch möchte ich euch heute mein Foto der Woche zeigen. Lange habe ich überlegt, was ich fotografieren soll und mir sind keine Ideen gekommen. Mehrere Fotos habe ich gemacht von dies und jenem, aber nichts ist dabei herausgekommen. Ich habe schon an mir selbst gezweifelt. Dann jedoch kam mir die Idee mit der alten Kamera meines Vaters.

Die Pentax Spotmatic F

Die Pentax Spotmatic F ist eine analoge Kamera, welche meinem Vater hervorragende Dienste getan hat. Sie war früher überall mit dabei und damals schon sehr gut. Wenn man vergleicht, wie klein die Kameras damals waren im Vergleich zu den DSLRs der heutigen Zeit, dann ist das wirklich erschreckend. Eigentlich wird doch immer alles kleiner in der Technologie und nicht größer 🙂

Naja, wie dem auch sei, die Pentax Spotmatic F lieferte mir das, was ich für mein Foto der Woche haben wollte. Ein schlichtes Motiv, mit dem mal viel in der Nachbearbeitung anstellen konnte. Die Bearbeitung erfolgte ausschließlich in Lightroom und ich bin wirklich überrascht, was man noch alles im Nachhinein aus einem Bild herausholen kann.

Bevor jetzt böse Worte aufkommen, dass ich mehr Zeit in die Nachbearbeitung eines Bildes stecke, wie in das Fotografieren: Ja, es ist wirklich so, dass ich zur Zeit mehr in der Nachbearbeitung unterwegs bin, als mich um das perfekte Bild aus der Kamera zu bemühen. Aber who cares? Das ist halt das, was mir gerade im Moment mehr Spaß macht 🙂 Jetzt aber das Foto der Woche:

Foto der Woche: Pentax Sportmatic F

Testbericht: Fototasche Tamrac Rally 5

Es ist schon ein paar Wochen her, als ich angeschrieben wurde, ob ich nicht eine Pressemitteilung zum Tamrac Rally 5* auf meinem Blog veröffentlichen möchte. Da ich so etwas nicht veröffentliche, ohne das Produkt vorher gesehen und getestet zu haben, habe ich hier erst einmal abgesagt und nach einem Testexemplar gefragt. Nach einigen Tagen kam dann die Zusage und ich hatte explizit erwähnt, dass ich das Testmuster gerne behalten würde oder es verlosen möchte. Leider wurde dieser Punkt übergangen und mit dem Empfang des Testmusters kam sogleich eine Rechnung ohne Retourenschein, den ich dann separat beantragen muss, wenn ich die Tasche nicht behalten möchte.

Im Grunde ist mir das ja egal, ob ich die Tasche nun behalten darf oder nicht, aber ich finde die Vorgehensweise dennoch etwas dreist, da ich vorab angefragt habe, ob ich die Tasche behalten darf. Hätte man mir dort mit einem „Nein“ geantwortet, so wäre die Sache gleich für beide Seiten klar gewesen. In Zukunft werde ich solche Angebote eher ablehnen, wenn nicht explizit die Rahmenbedingungen geklärt sind. Das soll jetzt aber dem Test der Fototasche Tamrac Rally 5* keinen Abbruch tun oder ein negatives Licht darauf werfen, schließlich kann die Tasche ja nix dafür 🙂

Die Tamrac Rally 5 Fototasche

Tamrac hat mit der Rally 5 Fototasche eine neue Schultertasche ins Rennen geworfen, die den Fotografen in seinen ungestillten Gelüsten nach Taschen befriedigen soll. Die Tasche soll Platz für Kamera, Objektive, Blitze, Zubehör und ein iPad oder Netbook bieten. Als Objektive sollen sogar die großen 70-200mm problemlos verstaubar sein.

Als ich mir ein paar Werbevideos zur Tasche angeschaut hatte, konnte ich das gar nicht wirklich glauben, was alles in diese „kleine“ Tasche passen soll. Aber Werbevideo und Datenblätter hin oder her, ich habe geschaut, was ich wirklich hinein bekomme und möchte euch das hier nicht vorenthalten. Zudem gebe ich hier mein subjektives Statement zur Tasche, welches von anderen Fotografen sicherlich anders gesehen wird. Die Geschmäcker bei Fototaschen sind nunmal verschieden, weshalb es in diesem Zubehörbereich ja auch eine riesige Auswahl gibt.

Die harten Fakten der Tamrac Rally 5Tamrac Rally 5 Innenleben

  • Innenmaße: 31 x 12 x 21 cm (BxTxH)
  • Außenmaße: 35 x 18 x 26 cm (BxTxH)
  • Gewicht: 737 g
  • Farben: braun/schwarz

Mein Eindruck und der Praxistest zur Rally 5

Ich habe die Tamrac Rally 5* auf kürzeren Fototouren dabei gehabt und sie hat mir von der Größe her sehr zugesagt. Sie ist nicht zu wuchtig, wie viele andere Fototaschen, aber auch nicht zu klein, dass man nicht sein benötigtes Equipment hineinbekommt. Selbstverständlich muss man sich bei der Equipmentauswahl einschränken, aber gerade auf kleinen Fototouren braucht man nicht das ganze Equipment mitnehmen. Hierfür habe ich schließlich noch meinen Fotorucksack.

Tamrac Rally 5 - Platz für Equipment

Der Platz für das Equipment

Mit dabei hatte ich immer die Nikon D90 + Batteriegriff + 24-70 mm. Zusätzlich hatte in der Tasche noch mein 70-300 mm gut Platz, sowie ein weiteres Objektiv oder in meinem Fall meistens noch ein Blitz. Die Tasche ist mit dieser Konstelation sehr gut gefüllt und ohne Batteriegriff wäre die Tasche nicht so verformt worden. Aber da die Tasche elastisch ist, stellt das kein Problem dar.

Ich habe mir auch einmal etwas mehr Equipment mitgenommen, so dass ich meine beiden Blitze in den Seitentaschen verstaut habe. Diese sind per Gummizug elastisch und bieten den Blitzen guten halt. Natürlich sollte es nicht anfangen zu regnen, denn sonst sind diese ungeschützt, denn ein Regenschutz fehlt für die gesamte Tasche.

In der vorderen Tasche ist genügend Platz für den Kleinkram. Filter, Speicherkarten, Ersatzakkus, Handy, Notizblock, etc. Dort bekommt man viel rein und ich habe nicht vermisst auf meinen Fototouren.

Ist die Rally 5 mit meinem Equipment beladen, so ragt die Kamera etwas aus der Tasche heraus. Das liegt allerdings nur daran, dass ich die Sonnenblende auf meinem 24-70 mm nicht umgedreht hatte. Drehe ich diese um, so passt die Kamera super hinein. Problem daran, wenn die Kamera herausragt ist, dass man den Verschluss der Tasche nicht mehr zubekommt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass dieser ebenso ein flexibles Band erhält wie der Schultergurt.

Der Bereich für das iPad ist am Rücken der Tasche vorgesehen. Leider hatte ich keines zur Hand, aber dort passt es mit Sicherheit gut rein. Ich habe den Platz für einen DinA5 Block genutzt, auf dem ich mir Notizen machen konnte. Der Rücken der Tasche ist versteift, so dass diese sich beim Tragen nur minimal verformt, was dem iPad natürlich einen Schutz bietet. Allerdings könnte die Polsterung nach innen doch noch etwas besser sein. Die Trennwand alleine ist zwar ok, aber das iPad ist dann vielleicht doch etwas empfindlicher was Kratzer angeht, als mein Block 🙂

Tamrac Rally 5 - Tragekomfort

Die Tragemöglichkeiten und der Komfort

Zum Tragen der Rally 5 gibt es entweder einen kleinen Griff oberhalb des Taschenrückens oder den Schultergurt. Den Griff finde ich ganz praktisch, wenn man die Tasche bei einem Shooting abstellt und nur schnell die Position wechselt und das Equipment dabei haben möchte. So hat man die Tasche schnell umgestellt.

Wovon ich jedoch richtig begeistert war, war der Schultergurt. Bisher hatte ich immer Probleme mit Schultergurten, da diese nach einer Weile Schmerzen verursachten, wenn die Tasche vollgepackt war. Ganz anders bei der Tamrac Rally 5. Der Gurt ist elastisch und sehr breit. Zusätzlich wurde noch eine Schulterpolsterung angebracht, welche ebenfalls sehr weich ist und das Gewicht etwas von der Schulter nimmt.

Bei meinen Touren hat es mich des öfteren gestört, dass man den Deckel der Rally 5 zum Körper hin aufmachen muss. Das hat mich doch hin und wieder behindert, an mein Equipment zu kommen. Der Deckel ist nicht gerade klein und hier bin ich anderes von meiner jetzigen Schultertasche gewohnt. Hier hätte mir ein Reisverschluss für den Deckel gefallen oder eine andere Art der Öffnung, aber auf jeden Fall vom Körper weg. So muss ich den Deckel immer hinter die Tasche stecken, wenn ich öfters zum Equipment greife.

Tamrac Rally 5 - Design

Verarbeitung und Design der Rally 5

Als vorletzen Punkt möchte ich noch die Verarbeitung der Rally 5 ansprechen. Vom Material steht diese einer anderen Fototasche in keinster Weise nach, allerdings konnte ich keinen langen Lasttest durchführen in der kurzen Zeit für das Testmuster. Dadurch kann ich nicht beurteilen, wie lange die Nähte der Tasche heben. An sich ist der Stoff und die Verarbeitung aber sehr gut. Einziger Kritikpunkt ist das Innenleben. Dort kann man wie gewohnt die Trennwände flexibel per Klettverschluss versetzen. Da ich meine Blitze aber mit Klettverschluss modifiziert habe, bleiben diese gerne an diesen Klettleisten hängen. Hier hätte man vielleicht eine Art „Überzieher“ einbauen können, so dass nur die wirklich benötigten Stellen für die Trennwände offen sind. Aber auch hier gilt, dass dies für mich nicht passt 🙂 Nicht jeder modifiziert seine Blitze mit Klettverschluss.

Als letztes noch ein paar Worte zum Design der Tasche. Mir persönlich sagt es sehr zu, da man nicht sofort erkennt, dass es sich um eine Fototasche handelt. Es könnte genausogut eine Tasche für das Studium oder die Freizeit sein. Schlichtes schwarz mit einem kleinen Logo auf dem Deckel. Einfach ein modisches Accessoire für den Mann von Welt 🙂

Fazit zur Tamrac Rally 5

Was gibt es abschließend noch zu sagen? Betrachtet man die ganzen Punkte, die ich angesprochen habe, so finde ich die Tasche sehr gut. Allerdings werde ich sie wieder zurückschicken, denn ich habe bereits eine Schultertasche mit der ich zufrieden bin und eine zweite brauche ich jetzt nicht wirklich. Auch hat mir die Rally 5 keine wesentlichen Vorteile zu meiner jetzigen Tasche aufzeigen können, weshalb ich sie unbedingt behalten müsste.

Für diejenigen unter euch, die sich aber gerade nach einer Fototasche umschauen (und auch noch ein iPad besitzen), die können sich diese Tasche getrost näher anschauen. Außer die angesprochenen Punkte ist mir nichts weiter negatives aufgefallen.

*Mit einem Kauf bei Amazon unterstützt du meine Arbeit auf dem Blog. Es fallen keine zusätzlichen Kosten für dich an.

Foto der Woche: Hex-Hex

Hallo, mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Zur Zeit ist hier ja nicht viel los auf dem Blog, aber keine Angst ich hab euch nicht vergessen. Im Moment komm ich nur einfach nicht wirklich zum Schreiben, da ich gerade einen Käufer für meinen gebrauchten Peugeot 307 suche. Das nimmt ganz schön Zeit in Anspruch, hätte ich gar nicht vermutet. Demnächst gibt es aber wieder mehr Content, als immer nur das Foto der Woche 🙂

Das Foto der Woche: Hex-Hex

Ich weiß nicht, wie oft am Tag ich bei uns die Treppe hoch- und runterlaufe, aber bisher ist mir noch nie aufgefallen, dass dort eine neue Puppe hängt. Irgendwie haben es meine Eltern mit Hexenpuppen, denn diese hab ich dort noch nie gesehen. Seit dem ich sie bemerkt habe, wollte ich die ganze Woche über ein Foto von ihr schießen. Irgendwie hatte ich aber nie die Zeit dazu. Letztendlich hat es dann doch geklappt und somit ist diese Hexenpuppe mein Foto der Woche.

Foto der Woche: Hex-Hex

D90 | 24-70mm @ 55mm | f/2.8 | ISO 200 | 1/60s | SB-600

Das Bild war zudem eine gute Gelegenheit, endlich einmal meine Filterfolien für den Blitz auszuprobieren. Diese hatte ich mir vor ein paar Woche zwar schon bestellt, aber so wirklich zum Einsatz kamen sie bisher noch nicht. Es ist wirklich toll, wie schön man mit einem Blitz arbeiten kann und dennoch keine unterschiedlichen Lichtstimmung im Bild sieht.

Buchrezension: Peoplefotografie on Location

Hin und wieder bedarf es einer Neuerung auf einem Blog und da ich hier schon länger nichts mehr verändert habe, ist es nun wieder an der Zeit dies zu tun. Diesesmal handelt es sich allerdings nicht um eine Veränderung am Design wie hier oder hier, sondern vielmehr geht es um eine inhaltliche Erweiterung. Mit diesem Beitrag habe ich die neue Kategorie „Buchrezensionen“ eröffnet, in der ich nach und nach Bücher vorstelle, die ich gelesen habe. Themenschwerpunkt ist hier natürlich vor allem die Fotografie, aber vielleicht gibt es auch hin und wieder etwas anderes.

Den Anfang in dieser Kategorie mach das Buch „Peoplefotografie on Location“ von Jens Petersen. Das Buch wurde mir freundlicherweise von Michael zur Verfügung gestellt, welchem ich an dieser Stelle nocheinmal einen herzlichen Dank aussprechen möchte.

Peoplefotografie on Location

Quelle: Addison-Wesley

Der erste Eindruck des Buches

„Peoplefotografie on Location“ bedeutet nichts anderes als Personen außerhalb eines Studios abzulichten. Da ich mich in diesem Jahr intensiver mit der Personenfotografie auseinandersetzen möchte und ich kein Studio zur Hand habe, oder auch nur annähernd Platz für ein improvisiertes Studio, dachte ich, dass mir dieses Buch gerade recht kommt.

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Das Titelbild des Buches lässt schon auf den Inhalt schließen und zeigt Ausschnitte der Peoplefotografie on Location. Beim ersten durchblättern fällt gleich auf, dass nicht mit Beispielbildern gespart wurde. Allerdings muss ich an dieser Stelle sagen, dass Qualität doch besser wäre statt Quantität. Das soll nicht bedeuten, dass die Bilder in dem Buch nicht qualitativ hochwertig oder gut sind, sondern einfach, dass für so ein Buch wirkliche Knallerbilder verwendet werden sollten. Auf der anderen Seite ist es durch die Bildauswahl natürlich auch so, dass dem Leser gezeigt wird, dass nicht immer alles perfekt aussehen muss, sondern es viele Variationen von Geschmack gibt.

Der Aufbau von Peoplefotografie on Location

Das Buch ist in vier Teilen aufgebaut, die den gesamten Ablauf und die einzelnen Schritte der Peoplefotografie on Location darstellen. So geht es los mit den Grundlagen. In kurzen Abschnitten, über wenige Seiten, werden die Grundlagen dargestellt und die ersten Tipps gegeben. So werden die Themen Assistenz, Organisation, Equipment, Bildgestaltung, Posing und vieles mehr angesprochen. Schon in diesem Teil habe ich einige Punkte mitgenommen, die mir bisher unbekannt waren. Besonders klasse fand ich die Idee mit einem Location-Katalog, in dem alle Locations mit Lichteinfall und entsprechenden Daten versehen werden. Dadurch ist die Planung für zukünftige Shootings etwas leichter, denn die Locations sind schon bekannt.

Im zweiten Teil wird gezielt auf Ausrüstung eingegangen, die zwar nicht unbedingt benötigt wird, aber die sicherlich von Vorteil sein kann. Sehr praktisch fand ich hier die Auflistung der unterschiedlichen Lichtformer und deren Eigenheiten bzw. Verwendungszwecke, wobei dieser Punkt für erfahrene Fotografen sicherlich sehr langweilig ist.

Im dritten Teil folgen 18 unterschiedliche Shootings, in denen jeweils unterschiedliche Punkte zur Peoplefotografie on Location abgehandelt werden. Durch die kurzen Entstehungsgeschichten und die Bilder dazu ist es sehr einfach zu lesen und zu verinnerlichen. In jedem Unterkapitel wird auf den Lichtaufbau und die anschließende Bildbearbeitung eingegangen, wobei dies kurz und knapp gehalten ist. Gerade für die Bildbearbeitung hätte ich mir hier ein paar mehr Informationen gewünscht.

Im vierten Teil werden diese Informationen zur Bildbearbeitung allerdings nachgeliefert. So werden auf wenigen Seiten die gängigen Mittel zur Bildbearbeitung in der Peoplefotografie dargestellt. Seien es die Augen, die Hautretusche oder das Nachschärfen. Anhand von kleinen Beispielen werden die jeweiligen Techniken dargestellt. Als Beispielprogramm wird in dem Buch Adobe Photoshop verwendet, wobei die einzelnen Schritte sicherlich auch mit Gimp oder einer anderen Software durchgeführt werden können.

Fazit

Für einen Anfänger wie mich ist das Buch „Peoplefotografie on Location“ sicherlich ein guter Einstieg. Es werden die wesentlichen Punkte für Planung, Durchführung und Nachbearbeitung aufgeführt und durchgesprochen. Für fortgeschrittene Peoplefotografen gibt es vielleicht auch den ein oder anderen interessanten Aspekt, allerdings wird die Ausbeute hier geringer sein.

Alles in allem freue ich mich über dieses Buch und es wird mir mit Sicherheit in diesem Jahr noch von Nutzen sein. Spätestens wenn es dann wirklich mal an die Peoplefotografie on Location geht, habe ich wenigstens ein kleines Nachschlagewerk mit Tipps.

Für alle, die das Buch ebenfalls lesen wollen:

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Addison-Wesley, München; Auflage: 1 (22. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827330033
  • ISBN-13: 978-3827330031
  • Preis: 39,80
  • Erhältlich bei Amazon