Sneakers im Twitter und Facebook Design

Wer kennt sie nicht, die Websites von Nike und Adidas auf denen die eigenen Schuhe selbst gestaltet werden können? Schon seit einiger Zeit gewinnt das Thema Mass Customization bei Firmen immer mehr an Bedeutung. Der Grund hierfür ist offensichtlich: Der Kunde gestaltet sein eigenes Produkt, welches er auch wirklich kaufen wird.

Das bedeutet ich kann an den Designern sparen und habe gleichzeitig einen ziemlich sicheren Verkauf des Produktes. Zudem haben Unternehmen erkannt, dass sie auf viel mehr Wissen zugreifen können, wenn sie ihre Kunden selbst in den Produktionsprozess eingreifen lassen. Dadurch können versteckte Wünsche und Erwartungen viel besser erkannt und genutzt werden. Produkte werden dadurch besser auf die Zielgruppe zugeschnitten. Allerdings erfordert es auch ein hohes Maß an Offenheit und Loyalität zu den Kunden, denn das Unternehmen gibt einen Teil seiner Selbstständigkeit nach außen.

Doch ich möchte hier nicht weiter auf das Thema Mass Customization eingehen, denn dazu gibt es im Internet wesentlich bessere Blogs und Informationen, die sich auch umfassender mit dem Thema auseinander setzen. Ich bin darauf nur zu sprechen gekommen, da ich auf ein sehr kreatives Sneaker Design gestoßen bin. 🙂

Sneakers von Twitter und Facebook

Designer Gerry Mckay hat sich überlegt, wie er die Welt der Online Netzwerke und des Web 2.0 auf die Strasse bringen kann. Er hat sich einfach Gedanken zu Sneakers im Facebook oder Twitter Stil gemacht und ich finde vor allem das Facebook Design gelungen.

facebook_sneaker

Leider gibt es die Schuhe bisher nicht zu kaufen und wahrscheinlich wird das auch noch nicht so schnell der Fall sein, aber es zeigt doch einfach, wie simpel es ist ein Design zu entwerfen. Man muss nur die Augen offen halten und die entsprechende Idee zur Kombination haben.

twitter_sneaker

(via Facebookmarketing; Quelle: Mashable)

Doch wo ist nun die Mass Customization, von der ich eingangs kurz gesprochen habe? Das Design an sich ist es ja nicht wirklich, denn das kommt von dem Designer selbst. Würde man jetzt allerdings noch das Facebook- oder Twitterprofil auf irgendeine Art und Weise einfügen können bzw. die Sneakers mit Teilen davon variieren können, so wäre das schon eine Art Mass Customization.

Gefällt euch das Design? Würdet ihr die Schuhe kaufen? Wenn ja, zu welchem Preis?

Making of: Music – Can you hear it?

Letzte Woche habe ich die Zeit gefunden mal wieder etwas zu fotografieren. Entstanden ist dabei das Foto der Woche: Music – Can you hear it? Da das Bild mir persönlich sehr gut gefällt, möchte ich euch in diesem Beitrag zeigen, wie ich von dem Ausgangsbild zum fertigen Bild gekommen bin.

Zum Einsatz kam bei der Bildbearbeitung sowohl Lightroom, als auch Photoshop. Irgendwie benutze ich gerne beide Tools, wobei einiges aus Photoshop bestimmt auch in Lightroom machbar wäre. Da ich mir diesen Workflow aber schon so angeeignet habe, werde ich diesen sicher nicht so schnell und einfach umstellen können.

Das Ausgangsbild mit den Kopfhörern:

Leider habe ich kein Lichtsetup zum Ausgangsbild, da ich eigentlich mehr mit dem Blitz gespielt habe, anstatt ihn fest an einem Ort zu positionieren. Es war schließlich ein sehr spontanes Foto, weshalb ich nicht wirklich an die Dokumentation des Bildaufbaus gedacht habe.

Music - Ausgangsbild

Nikon D90 | Tokina 100 |  f/8.0 | 1/60s | SB-600 | Stativ

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linkTIME – 11/2010: Inspiration, Makrofotografie und 3-D

Diese Woche war eine Woche der Inspiration für mich. Einerseits habe ich für die linkTIME ein paar klasse Websites gefunden, die herrliche Bilder zeigen und die Lust auf mehr machen. Andererseits habe ich selbst mal wieder zur Kamera gegriffen und ziemlich spontan ein Foto erstellt, welches ich unter meinen Bildern dieses Jahr zu einem der Besten zähle.

linkTIME – 11/2010: Inspiration, Makrofotografie und 3-D

  • Sebastian, der Typ von Nebenan, hat auf seinem Blog ein paar 3-D Zeichnungen von Fredo veröffentlicht. Ich war sehr begeistert, wie real diese Zeichnungen wirken und oftmals denkt man wirklich, dass diese Bilder in 3-D sind und nicht nur auf einem Blatt gezeichnet. Einfach mal durchschauen und inspirieren lassen. Mir gefällt am Besten das vorletzte Bild mit dem Glas.
  • Ein sehr schönes Projekt auf das ich gestoßen bin ist „Bilder von Freunden„. Auf dieser Website werden Fotografen und deren Arbeiten präsentiert, Interviews gehalten und manchmal ein Blick hinter die Kulissen gewährt. Eine sehr nette Idee und jeder kann dabei mitmachen, indem er einen Kandidaten vorschlägt. Klasse Idee.
  • Ich liebe die Makrofotografie. Ich selbst stehe hier zwar noch am Anfang, aber Inspiration findet man dazu genügend im Web. Auf Webdesignledger habe ich allerdings wirklich große Augen gemacht und mich fast den ganzen Abend mit diesen Bildern beschäftigt. Ich kam nicht mehr aus dem Staunen heraus. Inspiration pur!
  • Eine andere Art der Fotografie ist die Silhoutten Fotografie. Dabei umschlingt das Licht das eigentliche Motiv und es ist nur noch als Schwarzer Fleck zu erkennen. Meine Versuche darin waren bisher eher schlecht als recht, aber auf noupe finden sich 50 wirklich bemerkenswerte Silhoutten-Bilder. Egal welches ich mir anschaue, jedes hat etwas spezielles an sich, was mich in den Bann zieht.
  • Zum Schluss noch ein Link zu meinem Bild „Music – Can you hear it?„, welches diese Woche spontan entstanden ist. Es wird bis Weihnachten bestimmt in Druckform vorliegen, da es mir persönlich sehr gut gefällt und ich noch ein Foto für den Flur benötige 🙂

Ich wünsche euch allen noch ein erholsamen Sonntag und einen guten Start in die Woche. Und lasst euch inspirieren von den vielen Fotografien, die es im Web oder sonst wo zu entdecken gibt.

Du bist auf einen interessanten Link gestoßen, der mit Fotografie, Design oder Kreativität zu tun hat? Dann schreib ihn mir doch über das Kontaktformular oder hinterlasse einen Kommentar und ich werde ihn ggf. in die nächste linkTIME einfügen.

Foto der Woche: Music – Can you hear it?

Schon lange gab es kein Foto der Woche mehr hier auf meinem Blog. Das liegt unter anderem daran, dass ich in den letzten Wochen kaum zum Fotografieren kam. Immer kam etwas dazwischen oder ich hatte keine Lust oder keine Ideen. Heute habe ich die Zeit gefunden und auch gleich ein bisschen experimentiert. Das Ergebnis finde ich würdig für das Foto der Woche auf meinem Blog.

Da ich in nächster Zeit hoffentlich wieder mehr zum Fotografieren komme, wird auch dieser Bereich meines Blogs wieder aufleben. Es ist für mich am Ende eines Monats oder Jahres einfach schön, nocheinmal durch die Kategorie der Fotos der Woche zu surfen und mir die Bilder anzuschauen, die ich über das Jahr so zum Foto der Woche gekürt habe 🙂

Foto der Woche: Music – Can you hear it?

Das Foto entstand aus dem Bauch heraus. Ich hatte vor mir die Kopfhörer meines iPhones liegen und dachte: das könnte doch ein tolles Motiv werden. Kurz darüber nachgedacht, wie es aussehen soll und schon ging es los. Musik an, Kamera einstellen, Blitz aufbauen und die Kopfhörer ausrichten.

Apple Headset: Music - Can you hear it?

Nach knapp 30 Minuten hatte ich dann mein Ausgangsbild erstellt. Jetzt ging es an die Nachbearbeitung. Ich hatte das Bild schon grob im Kopf. Es sollte ein sehr farbloses, fast schwarzweiß Bild sein. Nachdem ich ein wenig mit den Reglern gespielt hatte, kam dann das Foto der Woche: Music – Can you hear it? dabei heraus.

Wenn euch das Bild gefällt, gibt es die Tage auch noch ein Making-Of der Bildbearbeitung. Wenn es euch nicht gefällt, gibt es das Making-Of vielleicht trotzdem 🙂

Die passende Musik im Hintergrund während der Bearbeitung kam von Benny Benassi- Hypnotica. Irgendwie war das Bearbeiten dadurch um einiges angenehmer und entspannter.

Produkttest: Fotoleinwand von Foto-Fine-Art

Vergangenes Wochenende war ich in München und habe mit meiner Freundin ihre neue Wohnung eingerichtet. Da sie natürlich auch ein paar Farbklekse an ihrer Wand haben wollte, haben wir uns dazu entschlossen, eines meiner Bilder auf Leinwand drucken zu lassen.

Vor drei Wochen habe ich meine ersten Erfahrungen mit Fotoleinwänden gemacht. ExtraFilm hatte mir angeboten, eine Fotoleinwand zu testen und ich durfte mir ein beliebiges Foto aussuchen. Das habe ich natürlich angenommen. Weitere Informationen zu dieser Leinwand findet ihr im Produkttest dazu.

Fotoleinwand von weiteren Anbietern

Obwohl ich von der Qualität von ExtraFilm überzeugt war, habe ich mich nach Alternativen umgeschaut. Schließlich möchte ich auch einmal einen Vergleich zwischen Anbietern sehen, wobei dieser Vergleich sehr schwer ist, wenn unterschiedliche Bilder auf die Leinwand gedruckt werden.

Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, einen kleinen Vergleich zu wagen und habe mir deshalb eine Fotoleinwand bei Foto-Fine-Art bestellt. Warum dieser Anbieter? Ganz einfach: er hat die besten Werte im großen Leinwandvergleich von lens-flare.de erhalten.

Bestellung der Fotoleinwand bei Foto-Fine-Art

Foto-Fine-Art hat eine einfach aufgebaute Website und man erfährt auf den ersten Blick gleich alles Wichtige. Da ich schon wusste, dass ich eine Leinwand der Größe 40×60 cm haben wollte, bin ich gleich in die Bestellsektion gegangen. Dort ist ein Bereich, in dem man sein Bild hochladen kann, anschließend wird noch das gewollte Format angebenen und die Bestellung ist so gut wie fertig.

Foto-Fine-Art bietet im Gegensatz zu ExtraFilm keine Designmöglichkeiten an, was ich aber sowieso nicht benötige. Von daher fehlt mir diese Funktion auch nicht wirklich. Das einzige, was ich nicht ganz so toll gelöst finde ist, dass das Vorschaubild nicht zeigt, welche Bereiche des Fotos bei der Leinwand umgeschlagen werden. Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn ein grauer Rand diesen Bereich anzeigt.

Lieferzeit der Fotoleinwand

Ich bin jemand, der gerne seine bestellte Ware schnell im Haus hat. Bei Foto-Fine-Art hat das alles super gepasst. Innerhalb von vier Tagen war die Leinwand auch schon geliefert und ich hatte eine Menge Spaß beim Auspacken. Die Zeit bis zur Lieferung habe ich mir damit vertrieben, zu überlegen, wo man das Bild am besten aufhängen kann!

Meine Ansichten zur Fotoleinwand von Foto-Fine-Art

Als ich die Leinwand ausgepackt habe, war ich zunächst wie erstarrt. Die Fotoleinwand war einfach ein Traum. Das Motiv wirkt ausgedruckt einfach riesig und ich war wie gefesselt davon. Als die Starre dann nachließ, habe ich mir die Leinwand näher angeschaut und bin zu folgenden Erkenntnissen gelangt.

Fotoleinwand Blüte

Der Stoff der Fotoleinwand ist einfach Spitzenklasse. Ich dachte ja schon bei der ExtraFilm-Leinwand, dass das einfach nur Hammer ist. Foto-Fine-Art hat das ganze aber auf die Spitze getrieben und mich noch mehr von Fotoleinwänden überzeugt. Der Stoff ist einfach der Hammer. Kaum eine Faser ist darauf zu sehen.

Fotoleinwand Kontrast und Detail

Die Schärfe und der Kontrast der Leinwand sind atemberaubend. Ich habe sie zum Vergleich neben meine Erste gehalten und muss sagen, es sind doch große Unterschiede in der Qualität. Keine Frage, die Leinwand von ExtraFilm ist gut, aber Foto-Fine-Art hat einfach einen neuen Maßstab bei mir gesetzt. Zumal die Leinwand noch günstiger ist.

Fotoleinwand Verstärkte Ecken

Die Ecken werden auch bei Foto-Fine-Art durch kleine Dreieckshölzchen verstärkt, so dass der Rahmen nicht wackelt. Hier muss allerdings nicht selbst Hand angelegt werden, da diese schon vom Werk aus befestigt sind.

Das einzige was mir fehlt ist eine Halterung. Bei ExtraFilm musste ich diese zwar selbst anbringen, aber es war wenigstens eine dabei. Es spricht zwar nichts dagegen, zwei Nägel in die Wand zu hauen und den Rahmen als Halterung zu verwenden, aber dennoch Fände ich die Lösung mit einer mittig angebrachten Halterung komfortabler.

Wie gefällt euch unsere Motivwahl für die Leinwand? Welches Motiv würdet ihr gerne einmal auf Leinwand drucken?