Rauchbilder, die 2te

Gestern hatte ich ja schon darüber geschrieben, wie ich die Rauchbilder erstellt habe. Heute habe ich mich mit der Bearbeitung dieser Bilder versucht und ich muss sagen: es macht wirklich Spaß! Anfangs hatte ich noch Schwierigkeiten, denn ich musste erstmal die ganzen Flecken von meinem schwarzen Hintergrund entfernen. Nachdem das aber erledigt war, ist so ne Rauchbearbeitung echt klasse. Man hat gar nicht viel zu tun und kann mit wenigen kniffen viele tolle Bilder erstellen.

Ich möchte euch nun zeigen, was ich mit diesem Bild angestellt habe:

Vorher: Rauch

  • Die Flecken in Lightroom habe ich mit dem Bereichsreparaturwerkzeug entfernt.
  • Dann habe ich die Datei in Photoshop geladen und eine Kopie der Hintergrundebene erstellt (STRG+J).
  • Anschließend habe ich die Hintergrundkopie ausgewählt und über Bild –> Korrekturen –> Umkehren (STRG+I), das schwarz in weiß verwandelt und das Blau in eine Art Orange.
  • Anschließend habe ich eine neue Füll- und Einstellungsebene hinzugefügt und zwar vom Typ Farbton/Sättigung.
  • Dann musste ich nur noch den richtigen Farbton auswählen, in meinem Fall Rottöne, und dann konnte ich die Regler nach belieben verschieben. Dadurch kann ich jegliche Farbe für den Rauch erzeugen ohne gleichzeitig den Hintergrund mitzufärben.

Und das ist das Ergebnis:

Nachher: Rauch
Wie gefällt dir die Bearbeitung?

Ein bisschen Rauch mit Vanille Geschmack

Heute hatte ich mal wieder ein kleines Fotoexperiment vor. Ich habe schon viele Bilder von Rauch gesehen und wollte das nun endlich auch einmal ausprobieren. Deshalb habe ich mir ein paar Räucherstäbchen angeschafft. Diese gibt es für wenig Geld in vielen Supermärkten und es gibt sie in verschiedenen Geschmackssorten. Ich habe Vanille genommen, aber danach hat es eigentlich nicht gerochen, als ich sie anzündete 🙁 Naja egal! Es ging mir schließlich um die Fotos und nicht um den Geschmack!

Der Aufbau war ziemlich simpel. Ein Räucherstäbchen vor einen schwarzen Hintergrund und einen Teller darunter, denn diese Stäbchen brechen während des Abbrennens und die Asche sollte nicht auf den Tisch fliegen. Der schwarze Hintergrund war eher provisorisch, ich sollte das nächste Mal etwas besseres verwenden als meine Schreibunterlage. Der Blitz war auf gleicher Höhe wie das Räucherstäbchen. Ich hatte ihn mit ein bisschen Moosgummi modifiziert und zwar damit der Hintergrund nicht angeblitzt wird. Einfach etwas Moosgummi zurechtschneiden und an die Seite des Blitzes machen.

Blitz: SB-600, Ausgelöst per Nikon CLS, Manuell 1/2

Kamera: D90, 50mm, f.8, 1/125, ISO 200

Und das sind die Ergebnisse, komplett unbearbeitet:

Rauch mit Vanillegeschmack

Rauch Vanille

Räucherstäbchen Vanille

Räucherstäbchen

Foto der Woche: Patrona Bavariae

Foto der Woche: Patrona Bavariae

Zum 1. Mai Feiertag ist mir etwas in die Hände gekommen, was ich irgendwie passend fand zu diesem Tag. Es ist eine Art Kerze, die aussieht wie ein Buch und auf der die Patrona Bavariae und ein Schutzspruch zu sehen ist.

Die Patrona Bavariae – Patronin Bayerns – ist Maria. Sie wird in der katholischen Kirche schon seit vielen Jahrhunderten geehrt und gilt als Schutzheilige. Durch König Ludwig III. und Papst Benedigt XV. wurde Maria auch von seitens des Kirchenoberhauptes als Schutzpatronin angesehen und es folgte ein jährlich stattfindendes Marienfest. Ursprünglich lag dies auf dem 14. Mai, heute ist allerdings der 1. Mai der Tag des Marienfestes.

Ich habe mir diese Schutzpatronin als Anlass genommen, mein Wissen im Umgang mit meinem SB-600 und der Bildbearbeitung in Lightroom etwas zu erweitern. Herausgekommen ist dieses Bild, welches mir persönlich sehr zusagt. Geblitzt wurde von rechts mittels Nikon CLS und einer selbstgebauten Softbox.

Blitz: SB-600, 1/64

Kameraeinstellungen: D90, 50mm, f2.5, 1/200s, ISO 400