Erfahrungsbericht: Lowepro Flipside 400 AW

An den beiden Seiten befindet sich jeweils eine dehnbare Lasche, in der beispielsweise eine Trinkflasche verstaut werden kann. Oder sogar ein zusätzliches Stativ, wenn es nicht allzu groß ist.


Tragekomfort:

Der Tragekomfort lässt keine Wünsche offen. Das Rückenteil ist gut gepolstert und atmungsaktiv. Die Schulterrahmen sind breit und ebenfalls gut gepolstert. Durch einen extrem breiten und gut gepolsterten Beckengurt, steht einer längeren Tour nichts mehr im Wege.

Durch den breiten Beckengurt ist es auch keine Qual, wenn man den Rucksack nach vorne dreht um an die Ausrüstung zu gelangen. Das Gewicht verteilt sich gut und man spürt das Gewicht nicht so schnell auf einer Tour. Irgendwann merkt man natürlich, dass man mehrere Kilos auf dem Rücken hat, aber der Komfort leidet darunter keineswegs.

Vorteil eines Rucksacks ist es natürlich, dass man kaum bis gar keine Schulterschmerzen bekommt. Bei Sling- oder Schultertaschen merkt man auf längeren Touren das Gewicht deutlich mehr und bekommt auch sehr schnell Schmerzen. Ich selbst bin gerne schmerzfrei und kann mich deshalb nur für den Rucksack aussprechen, sofern natürlich viel Ausrüstung mitmuss. Für einen kurzen Ausflug ist natürlich nichts zu sagen gegen Schultertaschen oder ähnliches.

Stativhalterung:

Da ich sehr oft mit meinem Stativ unterwegs bin und das nicht gerade ein Leichtgewicht ist, freue ich mich über das gute System des Lowepro Rucksacks. Am Unteren Ende des Rucksacks gibt es eine ausziehbare Tasche, in der die Füße untergebracht werden können. In meinem Fall nur zwei, da das Stativ doch recht groß ist.

Ungefähr in der Mitte des Rucksacks gibt es dann eine Clipverschluss-Halterung, die um das Stativ angebracht werden kann. Somit bleibt es immer fest am Rucksack und fliegt nicht heraus.

Für etwas zu lang geratene Stative lässt sich als zusätzliche Halterung noch die Jackenhalterung am oberen Teil des Rucksacks missbrauchen. Einfach ebenso wie die mittlere Clipverschluss-Halterung um das Stativ anbringen. Dadurch kann zwar keine Jacke mehr festgemacht werden, die kann man sich aber auch um die Hüfte binden im Notfall.

Mein Fazit:

Ich bin voll und ganz zufrieden mit dem Lowepro Flipside 400 AW. Wer gleiche oder ähnliche Anforderungen an seine Fototasche stellt wie ich, dem kann ich den Rucksack uneingeschränkt empfehlen. Nach meinem zweimonatigen Praxistest, bin ich nun überzeugt von Fotorucksäcken. Es gibt zwar ein paar Kleinigkeiten, die noch verbessert werden könnten, aber im Moment kann ich gut mit diesen leben.

2 Kommentare zu “Erfahrungsbericht: Lowepro Flipside 400 AW”

  1. hAnnes:

    13.04.2010 um 17:45


    Hallo Bernd,

    ich habe den Flipside 250, leider ist er mir jetzt mit dem 80-200er Zoom zu klein geworden wodurch ich diese verkaufen und mir einen richtigen Fotorucksack suchen muss. Jetzt beginnt wieder die Qual der Wahl. :-)

  2. Bernd:

    13.04.2010 um 21:11


    @Hannes: Ich kann verstehen was du meinst! Ich habe auch länger gesucht und ein paar ausprobiert. Letztendlich standen dann der Flipside 400 AW oder der Kata 3N1-30 zur Auswahl, wobei es natürlich auch noch weitere gibt. Die Wahl ging wie oben beschrieben an den 400 AW. Ich wünsch dir auf jedenfall viel Glück bei der Suche! Würde mich interessieren, was für eines es wird!