Projekt 52 – 17 – Flower Power

Projekt 52: Flower Power

Der Frühling steht nicht mehr vor der Tür, sondern ist mit einer Wucht eingetreten. Alles blüht und das Wetter spielt auch noch mit. Und da ist es wohl nicht verwunderlich, dass es diese Woche ein schönes Frühlingsthema beim Projekt 52 gibt: Flower Power!

Raupi hat sich sehr über das derzeitige Wetter gefreut und ist schon sehr viel in der Gegend umhergezogen. Ich war natürlich mit dabei, denn ich kann dieses Schlitzohr ja nicht einfach alleine losziehen lassen. Er verkroch sich wirklich überall hin auf dieser Tour, sogar in einen schönen Blütenbusch. Da haben wir uns dann beide gleich an das Projekt 52 erinnert und ein kleines Shooting durchgeführt. Man sieht es Raupi an, dass er es wirklich sehr genossen hat!

Bowling und Effekt-Blitzen

Bowling im Fazz

Am Samstag war ich auf eine Geburtstagsfeier auf der Bowlingbahn in Singen eingeladen. Ich war begeistert von dem Treffpunkt und dachte mir sofort, da muss die Kamera mit! Ich muss schließlich auch einmal ein bisschen mit meinem Blitz rumspielen und schauen, was man damit so alles anstellen kann.

Es war wirklich interessant, was passiert wenn man etwas mit den Einstellungen rumspielt. Der normale Blitz war mir viel zu langweilig, da ich dadurch lediglich die Person im Vordergrund aufgehellt hatte und das dann in so typischen Partyfotos endet. Ich wollte etwas anderes, was nicht so selbstverständlich ist und wo dann so Fragen kommen wie: Wie hast du das gemacht? oder War das Absicht?

Fazz: Bowling

Hierfür hatte ich dann die Kamera auf Shutter-Priority gestellt und einfach ein bisschen die Belichtungszeit verändert. Der Blitz war auf der Kamera und auf die Decke gerichtet, so dass er nicht direkt auf die Person blitzt. Das machte die Lichtstimmung um einiges freundlicher und interessanter.

Probiert habe ich alle möglichen Belichtungszeiten von 1/10s – 1.5s! Zudem habe ich oft einfach versucht, die Hintergrundbeleuchtung irgendwie verrückt einzufangen, indem ich das Zoomobjektiv von nah zu fern oder von fern zu nah während der Belichtung verstellt habe. Durch den Blitz war die Person dadurch dennoch scharf. Auch habe ich oft die Kamera einfach herumgerissen um so diverse Effekte zu erzielen.

Bowling Fazz

Ich muss sagen, es macht richtig Spaß so zu blitzen. Die Ergebnisse lassen zwar Raum für Verbesserungen, aber ich finde sie dennoch interessant. Vielleicht komm ich ja noch öfter in den Genuss des Fotografieren beim Bowling.

Problem an der Sache ist nur, dass so ein Blitz andere Spieler stören könnte, weshalb ich nicht soviele Bilder gemacht habe.

Wie gefallen dir die Bilder?

Foto der Woche: Inlineskating

Nachdem ich bereits über die Eröffnung der Inline-Arena in Geisingen berichtet habe, wollte ich für die Bilder natürlich auch mal eine etwas andere Art der Bearbeitung ausprobieren. Nicht nur etwas Tonwertkorrektur und Gradiationskurven, sondern Effekttechnisch. Das Bild sollte etwas interessantes bekommen. Also mal fix an ein paar Reglern rumgespielt und siehe da, das ist das Ergebnis:

Foto der Woche: Inlineskating

Erfahrungsbericht: Sun Sniper Strap

Als ich mir meine D90 kaufte habe ich mir relativ wenig Gedanken bezüglich des Kameragurtes gemacht. Ich bin davon ausgegangen, dass ich den standardmäßigen Nikon Gurt verwende und der für alles super ausreicht. Als ich dann jedoch das erste Mal von dem Sun Sniper gehört habe, wollte ich so einen Gurt haben, denn genau die Probleme, die in folgendem Video von Martin erläutert werden, habe ich mit der Zeit auch festgestellt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=uSCqiXBdh7k

Ich habe letzte Woche meine Sun Sniper Strap bekommen und konnte sie letztes Wochenende auf zwei Fototouren ausgiebig testen. Und ich muss sagen, dass ich Martin in all seinen Punkten zustimmen kann. Doch hier ein kleiner Erfahrungsbericht mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern.

Einstellungen vor der ersten Tour:

Bevor der Sun Sniper richtig einsatzfähig ist sollte er auf die richtige Länge eingestellt werden. In vielen Diskussionen wird oft bemängelt, dass der Gurt zu lang ist und die Kamera beim Laufen immer hin und her gepenndelt wird. Stellt man die Kamera jedoch so ein, dass sie oberhalb oder auf Höhe des Po aufliegt, so hat man keine Probleme mit einem Pendeln der Kamera. Die Kamera bleibt nahezu in der gleichen Position, je nach Länge des befestigten Objektivs.

Der erste Praxistest:

Nachdem alles eingestellt war ging es gleich in die Arena nach Geisingen. Dort kam der Gurt für eine ca. 4 1/2 stündige Fototour zum Einsatz. Ich muss sagen ich bin wirklich begeistert von diesem Gurt. Er liegt bequem auf der Schulter und man merkt das Gewicht der Kamera + Teleobjektiv kaum. Es verrutscht nichts und die Kamera ist sofort griffbereit.

Anfangs hatte ich noch etwas Probleme der Halterung zu vertrauen. Es ist schließlich lediglich eine Schraube, die mein Equipment hält. Ich hatte in der ersten Stunde also des öfteren die Schraube kontrolliert, was aber total unnötig ist. Sobald diese einmal angezogen wurde hält sie bombenfest. Klar sollte man immermal wieder die Schraube überprüfen, aber ich habe meine Ängste auf jedenfall abgelegt.

Das einzige Problem welches ich an diesem Tag mit dem Strap hatte war, dass ich gefragt wurde, was das denn für ein toller Gurt sei 🙂

Der zweite Praxistest:

Am Sonntag ging es dann auf mein erstes Outdoorshotting. Mit dabei natürlich die gesamte Kameraausrüstung, da ich nicht wusste was ich alles benötigen werde. Es sollte schließlich ein kleines Experiment für mich werden. Also Kamera umgeschnallt, den Rucksack auf dem Rücken und das Lampenstativ dabei. Ich hatte vor dem Shooting Angst, dass der Rucksack und der Sun Sniper sich nicht wirklich vertragen. Dem war aber keineswegs so. Die gesamte Tour war sehr angenehm und ich konnte mich nicht beklagen. Das Schulterpolster war bequem und es hat nichts gestört.

Besonders klasse fand ich die Tatsache, dass das Wandern zu der Location sehr angenehm war. Ich konnte ganz normal laufen ohne etwas vor der Brust baumeln zu haben oder einen Krampf in die Finger zu bekommen. Als dann das Lampenstativ zum Einsatz kam war ich ebenfalls froh beide Hände zur Verfügung zu haben. Es ist einfach ein angenehmeres Arbeiten.

Mein Fazit:

Ich würde mir den Gurt sofort wieder kaufen. Er ist zwar nicht gerade günstig, aber auf jeden Fall sein Geld wert. Und wie oft werden schon Kameragurte gekauft? Ich glaube das wird sich so verhalten wie mit Stativen! Kaufst du dir einmal ein richtiges, wirst du es fast dein ganzes Leben behalten.

Einziges Manko war als ich mein 50mm aufgeschraubt hatte. Da hat das Objektiv nach außen gezeigt und die Kamera hat mehr hin und her gewackelt. Störte zwar nicht wirklich aber es kann doch mehr Staub an das Objektiv gelangen und es ist nicht mehr so geschützt wie hinter dem Rücken. Das liegt aber an der Größe des Objektivs, da sich so der Schwerpunkt etwas verlagert. Mit allen anderen Objektiven die ich besitze hatte ich keinerlei Probleme.

Ich werde den Gurt auf jedenfall weiterhin im Einsatz haben und mich über einen entspannten Nacken und krampffreie Finger freuen!