Foto der Woche: Sonnenuntergang in Fürstenberg

Foto der Woche: Sonnenuntergang Fürstenberg
Nachdem nun die letzten paar Tage immer dieses Grau in Grau geherrscht hat, war gestern mal wieder ein Tag voller Sonnenschein. Da war es mir vor der Vorlesung schon klar: Kamera einpacken und nach der Vorlesung den Sonnenuntergang einfangen. Leider wohne ich auf der falschen Seite des Berges, so dass der Sonnenuntergang schon ziemlich schnell kommt. Diesesmal ist es mir jedoch gerade noch gelungen auch die Sonne auf das Bild zu packen. Ein paar Minuten später war die Sonne verschwunden.

7 Tipps für Entenfotos

Landeanflug einer Ente
Irgendwie haben es mir die Enten im Donaueschinger Stadtpark angetan. Ich bekomm die kleinen Tierchen einfach nicht mehr los. Deshalb bin ich gestern nach der Vorlesung noch einmal bei ihnen vorbeigelaufen und versuchte mein Glück erneut, die ein oder andere vielleicht doch noch scharf auf die Kamera zu bekommen. Diesesmal sind mir zwei sehr schöne Bilder geglückt und die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ebenso habe ich auch noch ein paar Tipps für Entenfotografie. Ok vielleicht sind es logische Tipps aber dennoch möchte ich euch ein paar Erfahrungen mitgeben. Da ich erst vor kurzem angefangen habe mit den Enten, bin ich natürlich für alle Tipps zu haben um noch ein paar bessere Fotos zu erhalten!

1. Zeit:

Du wirst viel Zeit benötigen, wenn du ein Bild von einer fliegenden/bewegenden Ente im Winter sehen willst. Lediglich bei der Fütterung fliegen die Enten gerne und das kann dann schon einmal dauern. Viele sind auch einfach faul und schwimmen zum Fütterer.

2. Schnelle Verschlusszeiten:

Ich habe es diesmal gemerkt, je schneller die Verschlusszeit, desto besser werden die Bilder der Enten. Ich selbst habe diesmal darauf geachtet, nicht unter 1/500s zu kommen. Für manche Bilder war es dennoch zu langsam. Falls ihr kein sehr lichtstarkes Objektiv habt, müsst ihr leider die Iso etwas anheben, was mit heutigen Kameras allerdings kein Problem sein sollte. Meine Bilder sind mit Iso 1250 geschossen und sehr brauchbar.

3. Bequemes Plätzchen:

In den Stadtparks ist es sehr einfach ein bequemes Plätzchen nahe den Enten zu finden. Dort gibt es überall Bänke, auf denen man sich hinsetzen kann. In anderen Gebieten kann es aber nicht so schön zugehen und deshalb solltest du schauen, ob du vielleicht so einen kleinen Fischerstuhl mitnimmst. Ist auf Dauer angenehmer als ständig zu stehen und du hast eine bessere Auflage auf deinen Knien, um nicht zu verwackeln. Verwendest du ein Stativ, dann verwackelst du natürlich noch weniger, aber ich bin bei Entenfotografie kein Freund von Stativen.

4. VR bzw. IS:

Ich selbst habe es immer abgeschalten, wenn ich eine schnelle Verschlusszeit benötige, da der VR doch etwas an Zeit schluckt und eventuell auch zu unscharfen Bildern führen kann bei so schnellen Verschlusszeiten. Ich habe es auch schon mit VR versucht, jedoch auch keine besseren Ergebnisse erzielt.

5. Raw vs. Jpeg:

Ich selbst bin ein Raw-Typ und fotografiere eigentlich alles in Raw. Bei Enten oder Tieren mit viel Bewegung komme ich allerdings davon ab, da ich einfach mehr Bilder in Folge schießen kann, wenn ich in Jpeg fotografiere. Da die Nachbearbeitung nicht so drastisch ausfällt, wie bei meinen Landschaftsfotos bin ich damit besser bedient.

6. Viel Glück:

Das gehört natürlich auch dazu. Wenn man zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, den Auslöser drückt hat man einfach Glück. Man kann es nicht anders sagen. Es gehört einfach dazu und man sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn man einmal keine gelungenes Foto zurückbringt.

7. Ahnung über das Verhalten:

Ich selbst habe mich noch nicht wirklich mit dem Verhalten der Tiere beschäftigt, aber es könnte durchaus hilfreich sein, zu wissen, wie sich die Tiere verhalten. Eins habe ich schon festgestellt. Wenn die Tiere sich komplett nass machen und auf dem Kopf und den Federn Wasserperlen sind, dann versuchen sie diese ziemlich schnell wieder abzuschütteln. Also aufpassen!!

Entenpark

So, dass wars jetzt erstmal mit ein paar kleinen Tipps. Zum Abschluss vielleicht noch: Lasst euch nicht entmutigen von der mageren Ausbeute, die ihr vielleicht mit heimbringt. Bei mir sind meisten zwischen 90-95% der Bilder Ausschuss, da die Enten doch nicht wirklich scharf geworden sind oder ich einfach zu langsam war. Einfach immer weiter machen und vielleicht auf schönes Wetter hoffen, da macht es zum einen mehr Spaß und im Winter ist es dann doch nicht so kalt!

Fotowettbewerb: (W)eiszeit

Fotowettbewerb: Weiszeit
Das lens-flare-Team hat wie im letzten Jahr wieder einen Fotowettbewerb gestartet. Das Thema ist dasselbe wie letztes Jahr: (W)Eiszeit! Ein sehr interessantes Thema und zur jetztigen Jahreszeit auch super zum Umsetzen. Winterliche Landschaften gibt es schließlich seit „Daisy“ genug. Zu gewinnen gibt es ein paar sehr schöne Preise von enjoyyourcamera.com. Mal schauen wie mein Bild angenommen wird.